HANDBALL

Saisonstart wird nicht verschoben

pn; 25.07.2020, 21:00 Uhr
Foto: Judith Uessem --- In fünf Wochen soll der Spielbetrieb im HVM wieder loslegen.
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Saisonstart wird nicht verschoben

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pn; 25.07.2020, 21:00 Uhr
Oberberg – Der Handballverband Mittelrhein wird am Saisonstart Ende August festhalten – WHV und LSB arbeiten an Hygienekonzept – Alternativszenarien in der Hinterhand.

Von Peter Notbohm

 

Der Saisonstart für den Amateur-Handball bleibt unberührt. Das haben am heutigen Samstag Vertreter der Handballverbände Mittelrhein (HVM) und Niederrhein (HVN) sowie der Handballkreise auf einer gemeinsamen Sitzung beschlossen. Damit beginnt die Saison im Männerbereich wie geplant am letzten August-Wochenende, bei den Frauen eine Woche später. „Wir wollen am ursprünglichen Terminplan festhalten, das war auch der Wunsch der Vereine“, sagt HVM-Spielwart Karl-Walter Marx. Der Spieltechniker hatte zuletzt Zweifel gehegt, ob der Liga-Betrieb wirklich am 29. August beginnen kann, gerade aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionszahlen.

 

HVM, HVN und die gemeinsame Nordrheinliga nehmen nun eine Vorreiterrolle ein. Die meisten Landesverbände haben sich deutschlandweit entweder dem Starttermin des Deutschen Handballbundes (DHB) Anfang Oktober angeschlossen, wollen teilweise Mitte September loslegen oder haben noch keine endgültige Entscheidung veröffentlicht. Noch steht der Beschluss aber auf tönernen Füßen. Die aktuelle Corona-Verordnung lässt Kontaktsport in Hallen nur mit 30 aktiv beteiligten Personen gleichzeitig zu – zu wenig für ein Handballspiel (siehe Extra-Bericht).

 

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Der Westdeutsche Handballverband (WHV) und der Landessportbund (LSB) erstellen derzeit ein Konzept, das in der kommenden Woche der NRW-Regierung vorgestellt werden soll. Die Vertreter der Handballverbände sind optimistisch, dass die Corona-Verordnung entsprechend angepasst wird. Das letzte Wort haben aber weiterhin die Kommunen. Spätestens Anfang August könnten laut Marx alle höherklassigen Vereine auch wieder in den Hallen trainieren. „Viele Vereine aus allen Regionen haben uns mitgeteilt, dass sie anfangen wollen, wieder zu spielen und nicht mehr gewillt sind, zu warten“, so Marx.

 

Sollten – wider Erwarten – neue Corona-Verordnungen den Saisonstart torpedieren, wurden zudem mehrere Alternativszenarien beschlossen. Bei einem Saisonstart im Oktober würden die ausgefallenen Spieltage ans Saisonende angehangen, der letzte Spieltag würde sich vom 8. Mai auf den 5. Juni verschieben. Bei einem noch späteren Beginn würde der Modus geändert: Nach der Hinrunde würden die Teams in eine Meister- und eine Abstiegsrunde aufgeteilt. Sollte die Saison erst im kommenden Jahr starten, planen die Verbände lediglich mit einer einfachen Hinrunde, in der alle Teams auf dieselbe Spielanzahl kommen müssen. Alle Beschlüsse wurden für HVM, HVN und die Kreise getroffen. „Wichtig ist, dass die Verbände, aber auch die Teams nun planen können“, so Marx.

 

Ob der BSP-Cup in diesem Sommer trotz des eng getakteten Terminplans stattfinden wird, soll kommende Woche auf einer Sitzung des Handballkreises Oberberg entschieden werden.

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