LOKALMIX

Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Mittwoch

Red; 06.05.2020, 20:08 Uhr
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Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Mittwoch

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Red; 06.05.2020, 20:08 Uhr
Oberberg - OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Alle Lockerungen auf einen Blick (Mittwoch, 20:05 Uhr)

 

Die Gastronomie, der Breitensport, Freibäder, Hallenbäder oder auch Schulen: In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens soll es in den kommenden Tagen beziehungsweise im Laufe des Monats zu Veränderungen kommen. Einen Überblick dazu gibt das Land NRW hier.

 

 

LSB-Präsident Klett: „Sportvereine können sich als tägliche Anlaufstelle zurückmelden“ (Mittwoch, 20 Uhr)

 

Wie vom Landessportbund NRW nach intensiven Vorgesprächen erhofft, bringt auch der Vereinssport bereits ab morgen, Donnerstag, seine Mitglieder wieder unter freiem Himmel in Bewegung, heißt es in einer Mitteilung. Ab Montag, 11. Mai, wird die "wochenlang vermisste sportliche Betätigung dann sogar in Sporthallen, Kursräumen oder in Fitnessstudios erlaubt sein" - stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

 

„In Zusammenarbeit mit der Landesregierung und unseren Mitgliedsorganisationen haben wir ein überzeugendes Konzept ausgearbeitet, wie sich Breitensport-Aktivitäten mit den besonderen Umständen vernünftig unter einen Hut bringen lassen", so LSB-Präsident Stefan Klett. Anlass zu völliger Euphorie sieht der Wipperfürther aber nicht: „Natürlich kommt es jetzt vor allem darauf an, dass der vorsichtige Wiedereinstieg vor Ort direkt von Beginn an möglichst reibungslos funktioniert und sich der Sportverein als gewohnte tägliche Anlaufstelle für junge wie ältere Sporttreibende zurückmeldet.“

 

Gerade für die leistungssportorientierten Vereine, die nach Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ab 30. Mai wieder allmählich in den Wettkampf-Modus schalten dürfen, bleibe es noch ein längerer Weg zur erhofften Normalität.

 

 

Besuche im Rathaus und bei den Stadtwerken erleichtert (Mittwoch, 18:50 Uhr)

Stadtverwaltung und Stadtwerke Gummersbach sind auch weiterhin für die Bürger telefonisch, per E-Mail und ab Montag, 11. Mai 2020, unter etwas gelockerten Bedingungen auch persönlich erreichbar. Besuche im Rathaus oder bei den Stadtwerken sind nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Zu vereinbarten Terminen soll der Haupteingang benutzt werden, wo man am Empfangsschalter im Foyer begrüßt und gebeten wird, sich die Hände zu desinfizieren. Danach wird man weitergeleitet. Während des Aufenthaltes besteht die Pflicht, eine Maske zu tragen. Der Zugang über den Haupteingang ist nur während der regulären Öffnungszeiten möglich.

 

 

IHK Köln kommentiert Lockerungen (17:30 Uhr)
 

Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, hat sich in einer Mitteilung zu den neuen Lockerungen geäußert. "Die nun beschlossenen Lockerungen sind eine gute Nachricht für die vielen Unternehmen in unserer Region, die seit vielen Wochen stark unter der Krise und den Einschränkungen leiden." Er begrüßt vor allem die Vereinbarungen zu Lockerungen im Gastgewerbe. Es dürfe aber nicht vergessen werden, dass vor allem die Betriebe im Gastgewerbe weiterhin und auf Dauer erheblichen Einschränkungen ausgesetzt sein werden. "Es ist besser, einen Teil der Plätze besetzen zu können als gar keine, aber es ist trotzdem noch ein erheblicher Einschnitt im Vergleich zum normalen Zustand vor Corona." Nicht zu vergessen sei die noch schwerer getroffene Veranstaltungsbranche, wo sich vielen Betrieben weiterhin keine wirkliche Perspektive biete. "Die politischen Verantwortungsträger sollten deshalb weitere Hilfen in Betracht ziehen, wenn eine vollständige Rückkehr zur Normalität wie befürchtet ohne Impfstoff und ein wirksames Gegenmittel bis auf weiteres nicht möglich ist."

 

 

Gastronomie darf wieder starten (Mittwoch, 17:15 Uhr)

 

Ministerpräsident Armin Laschet hat die Lockerungen für NRW erläutert. Schon ab morgen soll wieder kontaktloser Breitensport erlaubt sein, ebenso wie Trainingsbetrieb im Freien, schreibt der WDR. Immer die Voraussetzung: Ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern. Ab Montag dürfen auch Restaurants wieder an den Start gehen und Gäste empfangen, Die Erlaubnis werde mit Einschränkungen für den Innen- und den Außenbereich gelten, so Laschet. Kneipen und Discotheken müssen allerdings weiterhin geschlossen bleiben. Auch Fitnessstudios, Tanzschulen und Kursräume von Sportvereinen können ab ab Montag wieder genutzt werden.

 

Ab dem 30. Mai dürfen Sportler auch in Sparten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ihren Sport ausüben und Hallenbäder den Betrieb aufnehmen. Ab Montag wird es in den Grund- und weiterführenden Schulen ein tageweise rollierendes System geben, um allen Schülern eine Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz anbieten zu können. Dabei werden niemals alle Klassen zusammen an einem Tag die Schule besuchen, sondern klassen- und stufenweise.

 

 

Kontaktbeschränkung bleibt, wird aber gelockert (Mittwoch, 16:20 Uhr)

 

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich heute auf weitere Lockerungen verständigt. So würden die Kontaktbeschränkungen zwar bis zum 5. Juni verlängert, es sei nun aber möglich, dass sich Angehörige aus zwei unterschiedlichen Haushalten treffen. Dies berichtet unter anderem der WDR. Generell überlässt der Bund den Ländern die Verantwortung für Lockerungen. Es gibt aber eine Obergrenze für Neuinfektionen in den Landkreisen (nicht mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche). Ist die Obergrenze erreicht, gelten wieder schärfere Bestimmungen.

 

Weiter sollen Schüler vor den Sommerferien in die Schulen zurückkehren. Auch die Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen werden gelockert, heißt es weiter. In der Gastronomie sollen die Länder über eine schrittweise Öffnung entscheiden, so der WDR. Für Theater, Opern und Kinos werde aktuell ein Konzept erarbeitet, erklärte Merkel. Freuen darf sich der Handel. Die Begrenzung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter wird aufgehoben, alle Läden dürfen wieder öffnen. Im Laufe des Nachmittags wird auch noch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vor die Kameras treten.

 

 

Tierheim Wipperfürth sagt Sommerfest ab (Mittwoch, 15:30 Uhr)

 

Das Tierheim Wipperfürth hat sein traditionelles Sommerfest, das im Juni stattfinden sollte, abgesagt. Auch die anfänglichen Überlegungen, auf einen Ausweichtermin im August auszuweichen, wurden verworfen. „Aufgrund der derzeitigen Situation und der Kontaktsperren sowie dem Verbot von Veranstaltungen hat sich der Vorstand des Tierschutzvereins sehr schweren Herzens entschlossen, das diesjährige Sommerfest komplett abzusagen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Gleichzeitig hoffe man aber, dass der Scheunenzauber am 22. November stattfinden kann.

 

„Für den Verein und das Tierheim bedeutet das auch, dass Einnahmen wegbrechen“, fehlen dem Tierschutzverein nicht nur die ausbleibenden Gelder dieser Veranstaltung, auch die Vermittlungen von Tieren sind aufgrund der geschlossenen Tierheime in den letzten Wochen stark zurückgegangen, sodass weitere Gelder fehlen. Entsprechend appelliere man an die Solidarität von Tierfreunden in dieser besonderen Situation: „Jede Unterstützung ist dem Verein willkommen.“

 

 

Kommunen verzichten im Mai auf Erhebung der Kita-Beiträge (Mittwoch, 13:55 Uhr)

 

Der Oberbergische Kreis teilt mit, die Erhebung der Elternbeiträge für Kitas, Offene Ganztagesschulen und Kindertagespflegen auch im Mai weiter auszusetzen. „Seit Wochen müssen Eltern individuelle Lösungen für Kinderbetreuung finden, Weitere Belastungen entstehen, wenn sich dazu die finanzielle Situation verändert, etwa durch Kurzarbeit“, sieht Landrat Jochen Hagt besonders junge Familien im Oberbergischen durch die Corona-Pandemie belastet und begrüßt den die zugrunde liegende Dringlichkeitsentscheidung, „insofern ist es gut und richtig, dass jetzt im zweiten Monat in Folge keine Elternbeiträge erhoben werden.“

 

Der Beschluss soll auch für Eltern gelten, die ihre Kinder in einer Notgruppe betreuen lassen. Alle oberbergischen Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes sollten den Einzug für die Kita-Gebühren gestoppt haben, bereits überwiesene Elternbeiträge im Bereich des Tagespflege sollen durch den Oberbergischen Kreis erstattet werden.

 

 

Arbeit in Kinder- und Jugendpsychiatrie läuft weiter (Mittwoch, 13:50 Uhr)

 

Dr. Peter Melchers, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie am Klinikum Oberberg, bemerkt seit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine zunehmende Verunsicherung bei seinen niedergelassenen Kollegen: „Die meisten Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Umgebung haben ihr Behandlungsangebot drastisch zurückgefahren, Tageskliniken wurden überwiegend vollständig geschlossen. Ich weise darauf hin, dass dies für unsere Klinik nicht gilt“, bekräftigt er und fügt hinzu: „Wir haben die Auffassung, dass die Behandlung psychischer Erkrankungen auch in Zeiten einer Pandemie nicht einfach hintan gestellt werden kann, was gegenwärtig ja leider auch für viele somatische Erkrankungen so passiert, mit den zu erwartenden Verschlechterungen oder Chronifizierungen.“

 

Mit Ausnahme einer minimal reduzierten Belegung in der Tagesklinik im Interesse besserer Abstandsmöglichkeiten, arbeite die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Gummersbach und Marienheide weiterhin im gewohnten Umfang. Sowohl auf den Stationen als auch in der Tagesklinik würden Patienten weiterhin behandelt und neu aufgenommen. Auch die Institutsambulanz arbeitet im üblichen Umfang.

 

 

Zwei weitere Menschen positiv gestestet (Mittwoch, 12:30 Uhr)

 

Seit gestern wurden zwei weitere Menschen im Oberbergischen Kreis
positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt gibt es im Oberbergischen Kreis seit Beginn der Pandemie 458 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle. 52 Personen sind aktuell positiv getestet, so die Verwaltung. Davon befinden sich derzeit 17 Personen in stationärer Behandlung. Zwei der stationär behandelten Personen werden beatmet. Die restlichen positiv getesteten Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

 

Fälle insgesamt: 458

Aktuell positiv getestete Personen in angeordneter Quarantäne: 52

Genesene und aus Quarantäne entlassene Personen: 391

Verstorbene Personen: 15

Kontaktpersonen ersten Grades in angeordneter Quarantäne: 344

Personen in vorsorglicher häuslicher Isolation: 234

 

Aktuell bestätigte Fälle nach Kommunen

Bergneustadt: 7
Engelskirchen: 2
Gummersbach: 4
Hückeswagen: 3

Lindlar: 6
Marienheide: 2
Morsbach: 2
Nümbrecht: 0
Radevormwald: 7
Reichshof: 2
Waldbröl: 3
Wiehl: 5
Wipperfürth: 9

 

Weitere Informationen: www.obk.de/coronavirus
Verlauf des Infektionsgeschehens im Oberbergischen Kreis: www.obk.de/coronazahlen

 

 

„Bergisches Billett“ – Hilfe für Freizeiteinrichtungen (Mittwoch, 9:45 Uhr)

 

Die Tourismusorganisation des Oberbergischen, des Rheinisch-Bergischen und des Rhein-Sieg-Kreises, „Das Bergische“, hat unter dem Namen „Bergisches Billett“ einen Gutschein für die Freizeitbetriebe der Region herausgebracht. „Nachdem durch die Aktion „Ich han’ nen Deckel“ bereits über 12.000 € an sofortiger Unterstützung der heimischen Gastronomie zu Gute gekommen ist, haben wir nun mit dem „Bergischen Billett“ einen Gutschein, der allen Freizeiteinrichtungen im Bergischen Land hilft“, erläutert Tobias Kelter, Geschäftsführer von „Das Bergische“.

 

 

Die Aktion funktioniert genau wie der Bierdeckel: Die Kunden kaufen bei der Tourismusgesellschaft „Das Bergische“ einen Gutschein in Form einer historischen Eintrittskarte, die früher im Bergischen umgangssprachlich „Billjet“ genannt wurde. Dann entscheiden sie sich, bei welchem Freizeitbetrieb sie diesen einsetzen möchte. „Wir leiten das Geld sofort an die Betriebe weiter. Das Billett gibt man dann einfach beim Betrieb ab, wenn man dort etwas buchen oder etwa ein Museum besichtigen möchte. Somit kann man durch den Kauf der „Billetts“ unsere Betriebe auch schon während der Corona-Krise unterstützen. Aber natürlich kann man die Billetts auch einfach so verschenken und sie später einlösen“, so Kelter weiter.

 

Auch könnten noch weitere Freizeiteinrichtungen an der Aktion teilnehmen, die für sie mit keinerlei Kosten verbunden sei, so Kelter weiter. „Auf unserem YouTube-Kanal haben wir zu der Aktion auch ein Video veröffentlicht, in dem wir die Aktion vorstellen und zwei beteiligte Unternehmen zu Wort kommen lassen“, ergänzt David Bosbach, Sprecher von „Das Bergische“.

 

Unter info@dasbergische.de oder der Telefonnummer 02204/84 30 42 können Interessierte Gutscheine im Wert von 15, 25, oder 50 € bestellen. Die teilnehmenden Betriebe findet man auf der Homepage www.dasbergische.de. Das Youtube-Video ist unter folgendem Link zu finden: https://youtu.be/vtY8PuMG-BY

 

 

Looper Schützenfest abgesagt (Mittwoch, 8 Uhr)

Aus gegebenem Anlass hat sich die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Loope dazu entschlossen, das diesjährige Schützenfest, welches vom 12. bis 16. Juni stattfinden sollte, abzusagen. Der Vorstand der Bruderschaft machte sich die Entscheidung nicht leicht, jedoch blieb den Verantwortlichen keine andere Wahl, teilt die Bruderschaft mit. Man schließe sich mit seiner Entscheidung dem Sülztalverband an. Die amtierenden Majestäten verlängern ihre Amtszeit um ein Jahr.

 

Hier geht zum Ticker von Dienstag, 5. Mai

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

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