LOKALMIX

Hohes Tempo, hohe Nachfrage

lw, sr; 27.07.2020, 18:00 Uhr
Fotos: Lars Weber --- Freuten sich über die Grundsteinlegung (von links): Architekt Hans-Jürgen Skandella, Bauleiter Olaf Lukaszyk, Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und HKM-Projektleiter Philipp Müller.
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Hohes Tempo, hohe Nachfrage

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lw, sr; 27.07.2020, 18:00 Uhr
Lindlar – Der Umbau des Areals rund ums ehemalige Herz-Jesu-Krankenhaus geht voran – Grundsteinlegung für 47 altengerechte Eigentumswohnungen – Letzter Bauabschnitt.

Von Severin Rothmann und Lars Weber

 

Vor rund zwei Jahren wurde am Herz-Jesu-Krankenhaus der letzte Patient behandelt. Nur 24 Monate später ist das Areal an manchen Stellen zwar noch wiederzuerkennen, das Gesicht sieht aber schon jetzt deutlich frischer und moderner aus. Die HKM Projektentwicklungsgesellschaft aus Leverkusen hat sich für das Vital Quartier unterhalb des Lindlarer Rathauses einiges vorgenommen und investiert mehr als 30 Millionen Euro. Es entstehen unter anderem Betreutes Wohnen, altengerechte Wohnungen, ein Ärztehaus mit Apotheke und auch ein Restaurant. Heute legten die Beteiligten den Grundstein für das Gebäude des letzten Bauabschnitts.

 

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Der vierte Bauabschnitt begann mit den Abbrucharbeiten des ehemaligen Schwesternwohnheims und der geriatrischen Tagespflege zu Beginn des Jahres. Die Rohbauerstellung schreitet bereits zügig voran. Laut HKM sind von den insgesamt 47 geplanten Wohnungen die Hälfte bereits vergeben oder reserviert. Für Geschäftsführer Klaus Müller ein klares Zeichen, dass das Konzept aufgeht. Dabei gebe es nicht nur Interessenten von außerhalb Lindlars, sondern gerade die Einheimischen schauen sich die Wohnungen an. Dies bestätigt auch Bürgermeister Dr. Georg Ludwig. Die älteren Lindlarer könnten so ihre Häuser an junge Familien übergeben.

 

[Der Rohbau für die Eigentumswohnungen schreitet schnell voran.]

 

Ludwig lobte wie Müller auch die Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander. Erstaunt zeigte er sich über die hohe Zahl an Bauarbeitern, die an dem aktuell größten Projekt in der Gemeinde arbeiteten. In Spitzenzeiten konnten es schon einmal 170 sein, die innen und außen an den Gebäuden werkelten. Ein Nebeneffekt der Corona-Krise, wie Müller sagte. Viele private Auftraggeber hätten ihre Aufträge an Handwerker storniert, also kamen sie schneller als erwartet auf die Lindlarer Großbaustelle. Auf diese Weise habe man einen leichten Rückstand aufholen können.

 

Die ersten beiden Abschnitte (Ärzte/Gewerbehaus) seien schon an die Nutzer übergeben worden. Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt (Betreutes Wohnen, Tagespflege, Restaurant) befinden sich ebenfalls im Zeitplan. Die 30 Einheiten seien alle vergeben, das Restaurant im Vital Quartier soll im November an den Start gehen. Die Fertigstellung des letzten Bauabschnitts wird für Ende 2021 angestrebt, anschließend folgen noch wenige Restarbeiten. „Ich hoffe, dass wir zur Fertigstellung auch wieder richtig feiern können“, erklärte Bürgermeister Ludwig.

 

 

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