LOKALMIX

Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Donnerstag

Red; 26.03.2020, 20:15 Uhr
Foto: Stadt Wiehl --- In Wiehl wurden Schilder aufgestellt, die die Menschen an die Einhaltung der Kontaktsperre erinnern sollen.
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Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Donnerstag

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Red; 26.03.2020, 20:15 Uhr
OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden - Heute 22 neue bestätigte Infektionen - Limitierter Verkauf von Toilettenpapier: Frau landet nach Sitzblockade in Supermarkt in Polizeizelle (AKTUALISIERT).

Oberberg: 22 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet (Donnerstag, 20:15 Uhr)

 

Wie der Oberbergische Kreis am Abend mitteilte, wurden heute 22 weitere Personen aus dem Kreisgebiet positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt gibt es im Oberbergischen jetzt 163 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle, 18 davon sind inzwischen gesund aus der angeordneten Quarantäne entlassen worden. Gestern war eine 81 Jahre alte Person mit Vorerkrankungen an den Folgen der Infektion gestorben (OA berichtete).

 

Der Großteil der betroffenen Menschen befindet sich in häuslicher Quarantäne. „13 Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung. Vier Personen davon sind schwer erkrankt und werden intensivmedizinisch betreut. Drei der vier intensivmedizinisch betreuten Personen werden beatmet“, erklärte Landrat Jochen Hagt nach der heutigen Sitzung des Krisenstabs. Die Menschen, die derzeit stationär betreut werden, gehören nach Angaben des Oberbergischen Kreises aufgrund ihres Alters oder wegen bestehender chronischer Vorerkrankungen zur Risikogruppe.

 

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick (Stand: Donnerstag, 26. März)

 

Fälle insgesamt: 163 Personen

 

Neue Fälle des heutigen Tages: 22 Personen

 

Angeordnete Quarantäne: 259 Personen (darunter die bestätigten Fälle sowie Personen bei denen eine Infektion zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher ausgeschlossen werden kann)

 

Vorsorgliche häusliche Isolation: 364 Personen (das Gesundheitsamt beobachtet diese Personen, weil sie unmittelbaren Kontakt zu bestätigten Fällen hatten, Kontakt zu deren unmittelbaren Kontaktpersonen hatten oder zum Beispiel in einem Risikogebiet waren)

 

Die bestätigten, aktuell Infizierten stehen im Bezug zu allen oberbergischen Kommunen.

 

Weitere Informationen unter www.obk.de/coronavirus

 

 

Viele Anfragen beim Straßenverkehrsamt (Donnerstag, 17:05 Uhr)

 

Wie OA berichtete, vergibt die Hauptstelle des Straßenverkehrsamts in Gummersbach seit Montag für Privatpersonen wieder Termine für Zulassungsanliegen (www.obk.de/termin). Das Kontingent ist allerdings begrenzt. „Da in der vergangenen Woche keine Zulassungen durchgeführt werden konnten, ist die Nachfrage nach Terminen aktuell sehr hoch. Wir bitten um Verständnis, dass es deshalb momentan länger dauern kann, bis Sie einen Termin erhalten“, sagt Ordnungsdezernentin Birgit Hähn. „Wir bitten Kundinnen und Kunden, die einen Termin wider Erwarten nicht wahrnehmen können, ihren Termin zu stornieren. Die Termine können dann neu vergeben werden.“ Das Straßenverkehrsamt schaltet darüber hinaus täglich Termine frei.

 

 

Kitas und Co.: Keine Elternbeiträge im April (Donnerstag, 17:00 Uhr)

 

Die Landesregierung will die Familien in Nordrhein-Westfalen entlasten: Daher soll im April die Zahlung der Elternbeiträge für die Kitas, die Tagespflege und den offenen Ganztag ausgesetzt werden, wie NRW-Familienminister Joachim Stamp heute auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf bekanntgab. Zudem sollen Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen auch am Wochenende betreut werden.

 

 

„Alles wird gut“: Fotogruß für die Großeltern (Donnerstag, 16:45 Uhr)

 

Ein Regebogen für Oma und Opa. „Da wir unsere Enkel im Moment nicht besuchen können, freuen wir uns als Großeltern, wenn die Kleinen an uns denken und uns dieses schöne Bild senden. Etwas Freude in den schwierigen Corona-Zeiten“, sagt OA-Leser Hans Josef Weber.

 

[Foto: privat.]

 

IHK Köln verstärkt Beratungsangebot (Donnerstag, 16:35 Uhr)

 

Die IHK Köln intensiviert ihre Beratung für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen. Zu den Soforthilfen von Bund und Land, die ab Freitag beantragt werden können, berät die IHK Köln unter Tel.: 0221/1640 4444 auch am kommenden Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. „Der Andrang auf die Hilfen wird enorm sein“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt. „Mit unserem rund 30-köpfigem Beratungsteam wollen wir das Land unterstützen, auch wenn wir die Anträge selbst nicht entgegennehmen.“

Zusätzlich bietet die IHK Köln ab sofort von Montag bis Freitag unter der Rufnummer 0221/1640 3333 und unter kug-beratung@koeln.ihk.de ein verstärktes Beratungsangebot zur Kurzarbeit an. Wegen der großen Nachfrage nach dieser Stützungsmaßnahme in der Corona-Krise hat die IHK Köln dafür kurzfristig eine Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen in Köln, Brühl und Bergisch Gladbach vereinbart. „Kurzarbeit ist für Unternehmen, die von der Coronakrise betroffen sind, ein effektives und schnelles Mittel zur Stabilisierung“, sagt Reichardt. „In dieser Krisensituation weiten wir deshalb gerne unser Beratungsangebot aus. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur ist dabei sehr intensiv und hat sich bewährt.“
 

 

Lindlar: Ratsmitglieder der Grünen spenden Aufwandsentschädigung (Donnerstag, 15:50 Uhr)

 

Spontan hat sich die Ratsfraktion der Grünen in Lindlar entschlossen, ihre Aufwandsentschädigungen für ihre Tätigkeit in den politischen Gremien der Gemeinde im Monat März in Höhe von insgesamt 1.800 Euro an “Lindlar hilft” zu spenden. „Wenn unsere Fraktion 1.800 Euro an Aufwandsentschädigungen spendet, hilft das bestimmt erstmal weiter. Wenn sich dem die anderen Fraktionen anschließen könnten, würden insgesamt über 10.000 Euro zusammenkommen“, so Fraktionssprecher Patrick Heuwes, der hofft, dass andere dem Beispiel folgen werden.

 

 

Kreishandwerkerschaft: „Viele Betriebe haben große Sorge“ (Donnerstag, 15:00 Uhr)

 

Der Beratungsbedarf der Handwerker in der Region steigt täglich und ist immens. Bei immer mehr Betrieben und Gewerken sind die Auswirkungen der notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie längst spürbar. „Wir sind in einer schweren Krise“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto.  „Dementsprechend nimmt die Nervosität in den Betrieben zu.“ Dies sei auch durch die erhöhte Nachfrage der Mitgliedsbetriebe spürbar. 

 

Nachdem sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte verständigt hatten, gab es in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft am Montag ein sehr hohes Anrufaufkommen, so dass die Telefonanlage überlastet und Geduld und Ausdauer gefragt war, um den Unternehmensverband zu erreichen. Dies bittet Otto zu entschuldigen.

 

Ab Freitag stehen die Anträge der Soforthilfen der Landesregierung bereit, so dass mit einer weiteren Flut von Anfragen zu rechnen ist. Um dieser erhöhten Nachfrage gerecht zu werden, weitet die Kreishandwerkerschaft ihre Öffnungszeiten abermals aus. Die juristische Beratung kann am Freitag, 27. März, bis 18 Uhr (statt der üblichen Öffnungszeiten bis 13:30 Uhr) und am Samstag, 28. März, von 9 Uhr bis 15 Uhr in Anspruch genommen werden. Wenn die Zentrale (Tel.: 02202/93 59-0) sollen die direkten Durchwahlen der Juristen (Tel.: 02202/93 59–421, - 422, - 423 und -431) genutzt werden.

 

„Die wirtschaftliche Situation im Handwerk ist ernst“, betont Otto.  „Spürbar waren die Auswirkungen im Handwerk zunächst vor allem bei den Bäckereien und Fleischereien, die Catering anbieten. Hier sind sehr viele oder teils alle Aufträge storniert worden. Weiter ging es mit den Veranstaltungstechnikern. Friseure dürfen mittlerweile nicht mehr öffnen und auch Autohäuser, die eine starke Wirtschaftskraft in der Region haben, mussten ihre Ausstellungsflächen schließen. Auch bei den Bauhaupt- und Baunebengewerben, die bislang weiterarbeiten dürfen, ist die Auftragslage teils rückläufig.“ Auch alle Mitglieder des Handelsverbandes NRW – Rheinland und Unternehmensverbandes Bergisches Land werden über die Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach-Schildgen beraten und betreut werden.

 

 

Fragen- und Antwortenkatalog des Robert-Koch-Institutes (Donnerstag, 14:10 Uhr)

 

Das Robert-Koch-Institut hat einen umfassenden FAQ-Katalog zur Coronasituation zusammengestellt, der hier eingesehen werden kann.

 

 

Rehakliniken mit Gesetzesanpassungen zufrieden (Donnerstag, 13:40 Uhr)

 

Die Rehakliniken zeigen sich zufrieden mit den eingebrachten Gesetzesänderungen, nachdem die ersten Entwürfe des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes aus dem Bundesgesundheitsministerium für eine Welle der Kritik gesorgt hatten (OA berichtete). „Das war auch nötig“, erklärt Dr. Ursula Becker, Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe. „Nachdem die Politik in den Gesetzentwürfen für die Krankenhäuser nachgebessert hatte, war die Reha mit ihren rund 120.000 Beschäftigten immer noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dagegen mussten wir mobilmachen.“ Kritikpunkt war insbesondere die so genannte Leerstandsfinanzierung gewesen. Für Betten, die in Rehakliniken derzeit leer stehen, weil sie für Corona-Fälle vorgehalten werden müssen oder in manchen Bundesländern die weitere Aufnahme von Patienten untersagt wurde, war im Gesetzentwurf zunächst keine finanzielle Erstattung vorgesehen. Das Krankenhausentlastungsgesetz enthält nun eine Regelung, die die Leerstandsvergütung von 60 Prozent des durchschnittlichen Vergütungssatzes rückwirkend zum 16. März vorsieht.

 

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Regenbogen-Malaktion: Viele Kinder machen mit (Donnerstag, 11:55 Uhr)

 

Viele Kinder aus der Region beteiligen sich zurzeit an einer Aktion, die aus Italien stammt. Kinder malen einen Regenbogen und kleben das Bild an ein Fenster, das Balkongeländer oder die Haustür. Als gemeinsames Zeichen soll der Regenbogen Zuversicht und Hoffnung ausstrahlen.  Die Kinder können zudem die Regenbögen zählen und suchen. In der AWO-Kindertagesstätte Berta Kröger in Gummersbach-Berghausen wurde die Idee in der Notbetreuung aufgegriffen. Die Kinder, die zu Hause bleiben müssen, wurden per E-Mail informiert und zum Mitmachen aufgerufen. „So bleiben wir auch als Erzieherinnen mit den Kindern im Kontakt“, berichtet Mitarbeiterin Nicole Wohlgemuth. „Auch privat habe ich mit meinem Sohn mitgemacht. So kann er das Thema ein Stück weit verarbeiten und hat das Gefühl, was gegen Corona zu machen.“
 

[Bild: privat.]

 

„Wiehl bleibt zu Hause“ - Stadt hängt Banner und Plakate auf (Donnerstag, 11:35 Uhr)

 

Mit Bannern, Schildern und Plakaten im gesamten Stadtgebiet motiviert die Stadt Wiehl dazu, das angeordnete Kontaktverbot ernst zu nehmen. „Wiehl bleibt zu Hause“ ist darauf zu lesen. Sie befinden sich gut sichtbar in Wiehl, Oberwiehl, Bielstein und Drabenderhöhe. Zusätzlich erhalten die Wiehler Ortsbeauftragten in Kürze Plakate zum Aufhängen an den Schwarzen Brettern in den Dörfern.

 

„Es ist jetzt wichtig, möglichst wenig unterwegs zu sein und seine Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken“, appelliert Bürgermeister Ulrich Stücker. Vor allem im Hinblick auf den Schutz alter Menschen und solcher mit Vorerkrankungen sei die Maßnahme sinnvoll. Die Menschen sollen immer wieder daran erinnert werden, sich selbst und anderen zuliebe mitzuhelfen, die weitere Ausbreitung Virus einzudämmen.

 

„Mir ist klar, dass die geltenden Anordnungen unser aller Leben vorübergehend stark einschränken, aber mit diesem Ziel vor Augen kommen wir gemeinsam da durch“, sagt der Rathauschef. Gleichzeitig dankt er den Bürgern für ihr „rücksichtsvolles und diszipliniertes Verhalten“ in den vergangenen Tagen. „Es liegt allerdings noch eine Strecke vor uns, aber die aktuellen Erfahrungen lassen hoffen, dass wir mit der nötigen Zurückhaltung die Situation bestehen“, meint Stücker.

 

 

Wohnhilfen Oberberg bauen Beratungsstrukturen um (Donnerstag, 11:05 Uhr)

 

Wie können in diesen besonderen Zeiten Menschen, die zurzeit kein Einkommen haben, deren Wohnraum gefährdet ist, oder die keinen Wohnraum haben, erreicht werden? Diese Fragen stellen sich aktuell die Mitarbeiter der Wohnhilfen Oberberg. Viele Anlaufstellen mussten aufgrund der Kontaktsperre schließen, wie die Tafel, offene Treffs oder auch Essensangebote. Persönliche Beratungen können nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden.

 

„Aktuell organisieren wir uns ganz neu und bauen neue Kommunikationsstrukturen auf. Besondere Ereignisse erfordern besondere Lösungen“, sagt Susanne Hahmann, Geschäftsbereichsleiterin der Wohnhilfen Oberberg. Die Mitarbeiter sprechen mit den Ordnungsämtern, Jobcentern, Kooperationspartnern und den ehrenamtlichen Mitarbeitenden, um die Notlage der Menschen in ungesicherten Wohnungen und Existenzen nicht noch weiter zu gefährden. „Wir müssen jetzt schnelle unbürokratische Lösungen finden, damit sich die Situation für Betroffene nicht weiter dramatisch entwickelt“, betont Hahmann. Es wird darüber hinaus befürchtet, dass die Zahl von Hilfesuchenden steigen wird. „Wer jetzt seinen Job verliert und keine Absicherung hat, darf auf keinen Fall noch seine Wohnung verlieren. Räumungsklagen, Abstellen von Strom und Wasser, das darf in dieser Ausnahmesituation nicht erfolgen.“

 

Es werden Informationszettel mit den Kontaktmöglichkeiten verteilt, die Kooperationspartner erhalten Informationen zur Weiterleitung. „Wir sind regelmäßig in den Notunterkünften und fahren auch durch den Sozialraum, um aktuelle Bedarfe zu erfassen und Hilfen zu organisieren“, sagt Hahmann. „Normalerweise bitten wir Bürger vor allem in den Wintermonaten um ihre Mithilfe und darum, gefährdete Personen bei uns zu melden. Aber aufgrund der aktuellen Situation brauchen wir jetzt noch stärker die Unterstützung der Bevölkerung. Seien Sie aufmerksam und rufen Sie uns an, wenn Sie gefährdete Menschen kennen oder sehen.“

 

Erreichbarkeiten der Wohnhilfen Oberberg

 

Kreismitte (Gummersbach, Bergneustadt, Engelskirchen, Marienheide)

Tel.: 02261/96 90 620, 02261/96 90 60

 

Kreisnorden (Wipperfürth, Lindlar, Hückeswagen, Radevormwald)

Tel.: 02267/65 57 750

 

Kreissüden (Wiehl, Reichshof, Nümbrecht, Waldbröl, Morsbach)

Tel.: 02291/80 85-00

 

wohnhilfen-oberberg@diakonie-michaelshoven.de

 

 

Tanzkurs für Zuhause (Donnerstag, 10:55 Uhr)

 

Die ADTV-Tanzschule Kasel aus Engelskirchen bietet für Daheimgebliebene online eine Möglichkeit an, das Tanzbein zu schwingen. Interessierte können sich hier (Passwort: kinder) anmelden bzw. mitmachen.   

 

 

Toilettenpapier-Irrsinn, nächster Teil (Donnerstag, 10:40 Uhr)

 

Unfassbare Szenen spielten sich gestern Nachmittag im Bergneustädter Rewe-Markt ab:  Eine Reichshoferin wollte dort mehrere Pakete Toilettenpapier kaufen. Als sie darauf hingewiesen wurde, nur eine Packung mitnehmen zu dürfen und die übrigen zur Seite zu legen, setzte sich die Frau kurzerhand auf das Kassenband und blockierte den weiteren Verkauf. Die hinzugerufenen Polizisten versuchte zunächst, die 54-Jährige zu beruhigen und sprach einen Platzverweis aus, den sie jedoch nicht befolgte. Daraufhin legten ihr die Beamten Handfesseln an, um sie aus dem Geschäft und zur Polizeiwache zu geleiten. Dagegen wehrte sich die heftig. Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden. „In einer Polizeizelle hatte sie anschließend die Gelegenheit, sich zu beruhigen, bevor sie wieder nach Hause entlassen wurde - ohne Toilettenpapier“, teilte die Polizei mit.

 

 

Partnerschaftskomitee Wipperfürth-Surgères: Fahrt nach Frankreich fällt aus (Donnerstag, 9:40 Uhr)

 

Das Partnerschaftskomitee Wipperfürth-Surgères hat mehrere Veranstaltungen, die nach dem 19. April stattfinden sollten, frühzeitig abgesagt, darunter eine musikalische Lesung am 8. Mai, das Kochevent „Wir kochen französisch“ einen Tag später sowie die Vorstandssitzung am 11. Mai. Ersatztermine wurden noch nicht festgelegt. Nach längeren Beratungen hat man sich außerdem dazu entschlossen, den zwischen dem 21. und 24. Mai anberaumten Besuch in Surgères ausfallen zu lassen. Spätestens Mitte August soll die Entscheidung gefällt werden, ob der Gegenbesuch der Gäste aus Frankreich wie geplant im kommenden Oktober stattfinden kann.

 

Hier geht es zum Ticker von Mittwoch, 25. März.

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

KOMMENTARE

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Ob es so besonders sinnvoll ist ,viel Geld für Banner und Plakate auszugeben,wenn die Leute zu Hause bleiben und sie n i c h t lesen????
Lilli

Piechotta, 26.03.2020, 13:09 Uhr
2

Dann wollen wir einmal hoffen, dass sich für die renitente Dame schnell ein Gericht findet, dass gem. Par. 113 StGB die Höchststrafe von 3 Jahren in Erwägung zieht. Evtl. bringt das ja so manchen Hamsterer zur Besinnung.

Andreas Kinas, 26.03.2020, 14:28 Uhr
3

Die Dame könnte neben Geldstrafe auch mal 1 Monat vormittags Regale in Supermarkt einräumen und nachmittags auf Intensivstation des des Kh GM für Handdreichungen eingesetzt werden.

PL, 26.03.2020, 16:57 Uhr
0 von 800 Zeichen
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