LOKALMIX

Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Donnerstag

Red; 13.01.2022, 15:59 Uhr
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Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Donnerstag

Red; 13.01.2022, 15:59 Uhr
Oberberg - OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden - Inzidenz steigt weiter an - Staatsschutz ermittelt wegen oberbergischer Telegram-Gruppe - Waldbröler KG sagt Veranstaltungen ab (AKTUALISIERT).

Heutiger Halt des Impfmobils (10 bis 14 Uhr): Jugendräume im Bürgerhaus in Radevormwald (Schlossmacherstraße 4). Weitere Informationen zum Impfmobil des Oberbergischen Kreises und zu den Terminen sind auf dieser Seite zu finden.

 

Termine für Booster-Impfungen  in den stationären Impfstellen in Gummersbach, Waldbröl und Hückeswagen können hier gebucht werden.  Auch für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren stehen Termine für Erstimpfungen zur Verfügung.  

 

Staatsschutz ermittelt wegen oberbergischer Telegram-Gruppe (Donnerstag, 14:55 Uhr/AKTUALISIERT 15:55 Uhr)

 

Aufgrund „strafrechtlich relevanter“ Äußerungen von Chat-Teilnehmern in der Telegram-Gruppe „Oberberg bewegt!“ hat die oberbergische Polizei den Staatsschutz eingeschaltet. Den Beamten seien einige Screenshots von Gesprächsverläufen aus der Gruppe zugespielt worden, gibt eine Polizeisprecherin Auskunft. Unter anderem seien dort Hitler-verherrlichende Kommentare zu lesen gewesen, dementsprechend seien einige Inhalte als rechtsextrem eingestuft worden.

 

Daraufhin wurde der Staatsschutz informiert. Wie bekannt ist, werden Telegram-Gruppen wie „Oberberg bewegt!“ auch dazu genutzt, um zu Protestaktionen gegen das Impfen aufzurufen oder zu ihnen einzuladen. Hinweise darauf, dass beispielsweise bei den Demonstrationen in Gummersbach Rechtsextreme mitgelaufen seien, habe die Polizei aber nicht.

 

Wie die Kölner Polizei inzwischen auf Nachfrage von OA mitgeteilt hat, hat der Staatsschutz die Arbeit in diesem Fall aufgenommen. Ermittelt werde wegen Volksverhetzung und Beleidigung. Weitere Informationen konnten noch nicht gegeben werden.

 

 

RKI und DIVI: Über 60 Prozent der Corona-Intensivpatienten ungeimpft (Donnerstag, 15:25 Uhr)

 

Ungeimpfte machen aktuell den überwiegenden Anteil aller Covid-19-Aufnahmen auf Intensivstationen in Deutschland aus. Dies zeigen Auswertungen aus dem Intensivregister von Robert-Koch-Institut und DIVI, in dem seit Mitte Dezember zusätzlich der Impfstatus erfasst wird. Hierzu melden alle Intensivstationen in Deutschland mit Akutversorgung täglich bis 12 Uhr den Impfstatus der zum Vortag neu aufgenommenen Covid-19-Patienten. Die Daten werden nicht personenbezogen erhoben, sondern  anonymisiert erfasst.

 

Zwischen dem 14. Dezember 2021 und dem 12. Januar 2022 lag der Impfstatus für 8.912 Aufnahmen vor, das entspricht etwa 90 Prozent der in diesem Zeitraum übermittelten Fälle (9.946). Fast zwei Drittel (62 Prozent, 5.521 Fälle) aller Covid-19-Neuaufnahmen mit bekanntem Impfstatus waren ungeimpft. Rund 9,6 Prozent (856 Fälle) wiesen einen unvollständigen Immunschutz auf (genesen ohne Impfung bzw. Teil-Immunisierung). 28,4 Prozent (2.535 Fälle) hatten einen vollständigen Impfschutz (Grundimmunisierung oder Booster), der Anteil mit Boosterimpfung lag dabei bei rund 5,8 Prozent (520 Fälle), teilten RKI und DIVI mit.

 

STIKO empfiehlt Auffrischungsimpfung für alle 12- bis 17-Jährigen (Donnerstag, 14:45 Uhr)

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung aktualisiert und empfiehlt nun allen 12- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen eine Auffrischimpfung.

 

Die aktuelle Lage mit den stark ansteigenden SARS-CoV-2-Fallzahlen durch die Omikron-Variante und den befürchteten Konsequenzen für das Gesundheitssystem in Deutschland mache eine Ausweitung der Impfkampagne erforderlich, so die STIKO. Empfohlen wird daher die Auffrischimpfung für Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe mit Biontech in der altersentsprechenden Dosierung (30 µg). Die dritte Impfstoffdosis soll in einem Mindestabstand von drei Monaten zur vorangegangenen Impfung verabreicht werden.

 

Der Schutz vor SARS-CoV-2-Infektionen durch die derzeit verfügbaren Impfstoffe nehme auch in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen nach wenigen Monaten ab. Zudem sei die Wirksamkeit der Impfung im Hinblick auf die Verhinderung von symptomatischen Infektionen durch die Omikron-Variante im Vergleich zu Delta-Infektionen deutlich reduziert.

 

Die STIKO weist darauf hin, dass die Datenlage zur Effektivität und zur Sicherheit der Auffrischimpfung bei 12- bis 17-Jährigen noch limitiert ist. Das Risiko für schwere Impfnebenwirkungen wird jedoch als sehr gering eingeschätzt. Es seien Impfreaktionen zu erwarten wie nach der zweiten Impfstoffdosis bzw. der Auffrischimpfung bei 18- bis 25-Jährigen.

 

 

Waldbröler Karneval fällt ins Wasser (Donnerstag, 12:05 Uhr)

 

Die Waldbröler Karnevalsgesellschaft folgt der von der Landesregierung und den großen Karnevalsverbänden ausgesprochenen Empfehlung und verzichtet auf die Ausrichtung ihrer Veranstaltungen in der laufenden Session. "Das Infektionsgeschehen und die neue Omikron-Variante machen es unmöglich, in diesem Jahr Karneval zu feiern. Die Sicherheit und Gesundheit jedes Einzelnen ist das größte Gut und dieses sollte man bewahren. Es ist ein trauriger und sehr schwerer Schritt, aber der richtige", teilte der Vorstand mit. Die nächste Session soll dann im November 2022 mit der Damensitzung starten.

 

 

Steht die Protestaktion der Impfgegner auf der Kippe?  (Donnerstag, 11:55 Uhr)

 

Seit heute gilt die neue Coronaschutzverordnung. Unter anderem umfasst diese auch neue Regelungen für Versammlungen, die im Moment vor allem die Veranstalter der Demonstrationen gegen die Impfpflicht im medizinischen Bereich und im Gesundheitswesen beschäftigen dürften. Denn laut dem neuen Regelwerk reicht es ab sofort nicht mehr, während des Zugs nur auf die Maskenpflicht und die Einhaltung des Mindestabstands zu achten. Zumindest nicht, wenn es wie in Gummersbach mehr als 750 Menschen auf die Straße zieht. Denn dann, so bestätigt eine Polizeisprecherin, müssen ab sofort alle Teilnehmer geimpft oder genesen sein oder aber einen aktuellen Test nachweisen. Es gilt also die 3G-Regelung.

 

Um dies sicherzustellen, müssten die Veranstalter entweder beim Zugang zur Versammlung die Teilnehmer kotrollieren oder – falls dies nicht möglich ist –zumindest Stichproben machen. Diese Stichproben würden dann wiederum vom zuständigen Ordnungsamt kontrolliert. Ob die Veranstalter für Montag unter diesen Bedingungen erneut zu einer Demonstration einladen, ist offen. „Noch ist keine Anmeldung erfolgt“, so die Polizeisprecherin.

 

 

1.734 Menschen aktuell positiv getestet (Donnerstag, 9:10 Uhr)

 

Laut Kreisverwaltung sind aktuell 1.734 Menschen positiv auf Corona getestet, im Vergleich zum gestrigen Dienstag ist das ein Plus von zwei. 2.571 Personen befinden sich in Quarantäne (-63).

 

27 Menschen aus dem Oberbergischen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, müssen in Krankenhäusern inner- und außerhalb des Kreises behandelt werden. Das sind zwei mehr als gestern. 17 befinden sich auf Normalstationen (+2), zehn werden intensivmedizinisch versorgt – einer ohne Beatmung (=), neun müssen beatmet werden (=).

 

Die Lage im Oberbergischen (Stand: Donnerstag, 13. Januar/0 Uhr)

(in Klammern: Veränderung zum Stand von Mittwoch, 12. Januar/0 Uhr)

 

7-Tage-Inzidenz: 381,3 (+10,7)

Fälle seit Beginn der Pandemie (laborbestätigt durch PCR-Test)*: 27.935 (+255)

Aktuell positiv getestet (laborbestätigt durch PCR-Test): 1.734 (+2)

Bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 25.884 (+253)

Verstorben: 335 (=)

In angeordneter Quarantäne**: 2.571 (-63)

 

*Neue Fälle werden durch das LZG den Tagen zugeordnet, an denen das positive Laborergebnis im Gesundheitsamt eingegangen ist. Hierdurch kann es vorkommen, dass sich die Zahl der hinzukommenden Fälle rückwirkend auch auf die Vortage verteilt und sich damit zugleich die Inzidenzwerte der betroffenen Tage verändern.

 

**umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne


Positiv getestete Personen in den Kommunen (in Klammern: Veränderung zum Vortag)

Bergneustadt: 113 (+5)

Engelskirchen: 90 (-9)

Gummersbach: 370 (-28)

Hückeswagen: 109 (+3)

Lindlar: 90 (-12)

Marienheide: 91 (+8)

Morsbach: 36 (-1)

Nümbrecht: 94 (-1)

Radevormwald: 106 (+8)

Reichshof: 196 (+17)

Waldbröl: 111 (-1)

Wiehl: 163 (+17)

Wipperfürth: 154 (-1)

 

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 11 (-1)

 

 

255 neue Fälle - Inzidenz erneut gestiegen (Mittwoch, 8:30 Uhr)

 

Das Kreisgesundheitsamt hat seit gestern 255 neue Corona-Fälle an das LZG gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz stieg um 10,7 auf 381,3. Der NRW-Inzidenzwert hat derweil die 400er-Marke überschritten und liegt heute bei 416,7 (+21,0). Auf Bundesebene erreicht die Inzidenz sogar einen noch höheren Wert (427,7). Binnen 24 Stunden wurden 81.417 Neuinfektionen durch das Robert-Koch-Institut verzeichnet.

 

Leitindikatoren des Landes zum Infektionsgeschehen (Veränderungen zum Vortag in Klammern)

 

7-Tage-Hospitalisierungsquote (Stand: 13. Januar/0 Uhr): 3,02 (+0,17)

 

Anteil Covid-19-Patienten an Intensivbetten (Stand: 12. Januar/12:15 Uhr): 8,42 Prozent (-0,27)

 

7-Tage-Inzidenz in NRW (Stand: 12. Januar/0 Uhr): 416,7 (+21,0)

 

 

 

Hier geht's zum Ticker von Mittwoch, 12. Januar

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