HANDBALL

Kraft reichte nur für eine Hälfte

pn; 12.10.2020, 13:25 Uhr
Fotos: Privat/TorstenClemens ---- Nach dem intensiven Spiel am Samtag gegen die TSG Ketsch reichte die Kraft bei den HC-Mädchen am Sonntag nicht mehr aus.
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Kraft reichte nur für eine Hälfte

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pn; 12.10.2020, 13:25 Uhr
Gummersbach – Jugend-Bundesliga-Saison für HC Gelpe/Strombach nach Niederlage in Dortmund beendet – Remmers sieht tolle Entwicklung seines Teams (FOTOS AKTUALISIERT).

BV Borussia Dortmund  - HC Gelpe/Strombach 46:22 (19:14).

 

Am Ende fehlte ihnen die Kraft. Für den HC Gelpe/Strombach ist die Saison in der Jugend-Bundesliga nach der herben 46:22-Klatsche beim Bundesliganachwuchs aus Dortmund beendet. Stolz dürfen die HC-Mädchen dennoch auf ihre Leistungen der vergangenen Wochen sein. „Es war eine erfolgreiche Zeit, aus der jede Spielerin etwas mitnehmen wird“, war Trainer Ole Remmers auf der Rückfahrt aus Westfalen überhaupt nicht enttäuscht. Das Ziel, zwei Siege in der Vorrunde, hatte sein Team bereits gestern mit dem Sieg über Ketsch (siehe Bericht) erreicht, in Dortmund fehlte den Oberbergerinnen schlicht die Breite im Kader. „Wir konnten irgendwann nicht mehr gegenhalten, weder körperlich noch mental“, meinte Remmers.

 

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Bereits in den Anfangsminuten wurden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle gerecht und hatten beim 5:1 (6.) eine erste Duftmarke gesetzt. Offensiv hielten die Gäste zwar gut mit, erspielten sich auch zahlreiche Chancen, aber gerade defensiv bekam das Remmers-Team nur selten Zugriff und kassierte über 10:6 (16.) und 17:11 (24.) bereits zur Pause 19 Gegentore. Schon nach zehn Minuten musste zudem Hannah Stöcker (Foto) kürzertreten, ihr angeschlagenes Knie zollte den Strapazen seinen Tribut. „Wir sind körperlich an Grenzen gestoßen“, attestierte Remmers seinem Team bis zur Pause aber noch eine wirklich gute Leistung.

 

Aber nach dem Seitenwechsel machte sich bemerkbar, dass Dortmund am gestrigen Samstag mit Verl den einfacheren Gegner hatte und ohnehin über den breiteren Kader verfügt. Über 30:17 (41.) schnellte das Ergebnis in die Höhe, Gelpe/Strombach wirkte stehend KO und fing sich mehrere Zeitstrafen ein. Über 36:20 (51.) holten die Gastgeber einen Kantersieg. „Natürlich ist es schade, dass es so eine Packung wurde, aber man hat auch heute gesehen, wie viel Potenzial in dieser Mannschaft für die nächsten Jahre steckt“, so Remmers, der besonders die beiden jüngsten Spielerinnen Zoe Viebahn und Leonie Wlodarek hervorhob. „Alle haben gekämpft, aber irgendwann war der Ofen einfach aus.“

 

Gelpe/Strombach: Lara Schmalenbach, Zoe Viebahn (je 6), Celine Blumberg (5/2), Annika Frick (3/1), Nina Battenfeld, Leonie Wlodarek (je 1).

 

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