HANDBALL
Gelpe/Strombach findet neuen Damen-Cheftrainer
Gummersbach – Maik Pallach übernimmt im Sommer den Posten von David Hoffmann beim Handball-Regionalligisten – Der neue Coach will Bewährtes weiterentwickeln.
Von Peter Notbohm
Nach dem überraschenden Abschied von David Hoffmann (34) zum Saisonende (OA berichtete) hat der HC Gelpe/Strombach einen Nachfolger für seinen Damen-Cheftrainer gefunden. Der Handball-Regionalligist setzt dabei auf einen im Oberbergischen bekannten Namen. Maik Pallach (44) wird ab kommender Saison das Sagen bei den HC-Handballerinnen haben.
„Mit ihm bekommen wir einen exzellenten Handballtrainer, der eine unheimliche Erfahrung mitbringt“, sagt HC-Handballchef Hartmut Markeli. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn für uns gewinnen konnten. Gerade im weiblichen Bereich ist der Trainermarkt nicht einfach, weshalb er für uns ein echter Volltreffer ist.“
Pallach trainierte bereits die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV und war anschließend bis zum Sommer 2018 Akademieleiter beim VfL Gummersbach. Es folgten weitere Stationen beim HC Rhein Vikings, dem TV Großwallstadt und der HSG Krefeld. Seit dem 1. Januar 2023 ist der diplomierte Gesundheitsökonom festangestellter Landestrainer im weiblichen Bereich beim Handballverband Westfalen und dort als Lehrwart auch für die Trainerausbildung zuständig. Der 44-Jährige lebt mit seiner Familie in Bergneustadt.
Nachdem Hoffmann seinen Wechsel in Richtung Bensheim bekanntgegeben hatte, sei der Sportliche Leiter Philipp-Jonas Wilhelm, zu dem er regelmäßigen Kontakt habe, auf ihn zugekommen, sagt Pallach gegenüber Oberberg-Aktuell. Nach guten Gesprächen mit dem Verein und seiner Familie habe er sich schließlich für die Doppelfunktion als Verbands- und Damentrainer entschieden, so Pallach.
Seine neue Mannschaft ist ihm nicht gänzlich unbekannt, da Hoffmann bei ihm einen Teil seiner Trainerlizenzen absolviert hat. „Ich habe immer im Auge, was meine Absolventen machen“, so der neue HC-Coach. „Man erkennt die Handschrift, die David und Philipp in der Mannschaft implementiert haben. Ich will auf das Erarbeitete weiter aufbauen und vielleicht die ein oder andere alternative Abwehridee entwickeln“, sagt der A-Lizenzinhaber. Seine Mannschaften hätten immer für Tempohandball gestanden, ergänzt er.
Auch in der kommenden Saison wollen die HC-Handballerinnen wieder an der Regionalliga-Spitze mitmischen, meint Markeli, der mit der abgelaufenen Saison „sehr zufrieden“ ist. Kurz vor dem Saisonende sind die Oberbergerinnen mit 26:12 Punkten Tabellendritter. „Wir wollen uns weiter oben etablieren“, so Markeli.
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