HANDBALL
Hoffmann verlässt Gelpe/Strombach: „Ein Angebot, das man nicht jeden Tag bekommt“
Gummersbach – Der Frauen-Regionalligist muss sich nach einem neuen Trainer umschauen – Hoffmann wechselt zu einem Bundesligisten.
Von Peter Notbohm
Nach nur einem Jahr ist für David Hoffmann (34) beim HC Gelpe/Strombach schon wieder Schluss. Der Trainer des Handball-Regionalligisten wird im Sommer zu einem Frauen-Handball-Bundesligisten in den Nachwuchsbereich wechseln. „Ein Angebot eines Vereins aus der Bundesliga ist etwas, das man nicht einplanen kann. Diese Anfrage hat mich Mitte Februar völlig aus dem Nichts erreicht“, sagt Hoffmann, der seinen neuen Verein noch nicht nennen darf. Im vergangenen Sommer sei er mit dem klaren Plan nach Gummersbach gekommen, hier mindestens zwei Jahre zu arbeiten, weshalb ihm die Entscheidung gegen Gelpe/Strombach nun auch äußerst schwergefallen sei.
„Ich bin mir vollkommen bewusst, dass diese Entscheidung durch ihren späten Zeitpunkt eine große Herausforderung für den Verein darstellt, und das bedauere ich sehr. Ich kann mich daher bei Philipp-Jonas Wilhelm und Hartmut Markeli nur bedanken, dass sie trotz einer vollkommen nachvollziehbaren Enttäuschung Verständnis für meinen Wunsch, das Angebot anzunehmen, gezeigt haben“, so Hoffmann, der sein Team am Dienstagabend über den Schritt informierte. Der Handballlehrer hatte in dieser Saison neben der Frauen-Regionalligamannschaft auch die weibliche U17 des Vereins trainiert und gehörte zudem zum erweiterten Trainerstab der weiblichen U15. „Ich habe von Tag eins an jeden Tag sehr gerne mit den Teams gearbeitet und werde dies auch bis zu meinem letzten Tag tun“, ergänzte Hoffmann, der von einer Entscheidung „nicht gegen den HCGS, sondern in Richtung Profibereich“ spricht.
Auch HC-Handballchef Hartmut Markeli spricht von einem herben Rückschlag: „Diese Trennung fällt uns schwer, weil wir einen sehr emphatischen und kompetenten Trainer verlieren, der hier in kurzer Zeit sehr viel bewirkt hat und mit dem wir länger geplant haben. Gleichzeitig habe ich aber auch Verständnis, dass man zusagen muss, wenn man ein solches Angebot erhält.“ Der Verein führe bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern und hofft, zeitnah eine Lösung präsentieren zu können. Markeli ist überzeugt, „dass wir einen Trainer mit der gleichen Qualität verpflichten werden“.
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