Wiehl – In Hübender ging es gestern Abend weder vor noch zurück – Ein 40-Tonner hatte einen Zaun beschädigt, wobei zudem ein Reifen zerstört wurde.
Von Leif Schmittgen
Lastwagen auf Abwegen: Vermutlich wegen der Sanierungsarbeiten an den Kreisverkehren im Stadtzentrum (siehe Bericht) hatte sich der Fahrer eines 40-Tonners in der Straße „Im Hof“ in Wiehl-Hübender mit seinem Lastwagen am Montag so verkeilt, dass es weder vor noch zurück ging. Die enge Straße wird von Ortskundigen offenbar als Abkürzung genutzt, etliche Autos mussten deswegen rückwärts wieder herausfahren.
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Der erste Anruf ging gegen 15:30 Uhr bei der Polizei ein. Demnach soll der bulgarische Fahrer mit seinem Lkw einen Zaun beschädigt haben. Dabei wurde laut Polizei auch ein Reifen des 40-Tonners beschädigt. Die Polizei kassierte von dem Mann wegen des zerstörten Zauns eine Sicherheitsleistung – er verfügt über keinen festen Wohnsitz in Deutschland – und eine Geldstrafe wegen des Durchfahrtsverbots für Lastwagen.
Die Beamten erteilten dem Fahrer die Auflage, den Reifen zu wechseln und seine Fahrt erst danach fortzusetzen. Offenbar nahm der Fahrer die Weisung nicht ganz ernst. Kurze Zeit später wurden die Beamten wieder zum Einsatzort gerufen, weil der Fahrer offenbar ohne Reifentausch weiterfahren wollte. Dieses Mal ließen die Polizisten den Bulgaren nicht mehr von der Kette. Die Beamten unterstützen den Fahrer und manövrieren das Fahrzeug rückwärts aus der Straße. Der mit Achsen beladene Auflieger wurde zunächst an einem sicheren Platz abgestellt und soll in den kommenden Tagen repariert werden. Für die Polizei war der Einsatz gegen 21 Uhr beendet.