BLAULICHT

Razzia in Windhagen: 27-Jähriger wird verdächtigt

pn, ls; 04.09.2020, 13:10 Uhr
Fotos: Peter Notbohm
BLAULICHT

Razzia in Windhagen: 27-Jähriger wird verdächtigt

pn, ls; 04.09.2020, 13:10 Uhr
Gummersbach – Die Polizei Köln untersuchte gestern mehrere Häuser – Verdacht auf Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz - Staatsanwalt bestätigt Funde - Vernehmung angesetzt (AKTUALISIERT).

Von Peter Notbohm und Leif Schmittgen

 

+++ 3. Meldung, Freitag, 13 Uhr +++

 

Bei der gestrigen Durchsuchung mehrerer Häuser im Gummersbacher Ortsteil Windhagen fand die Spezialeinheit der Polizei geringe Mengen an Drogen. Auch Waffen wurden sichergestellt. „Ob diese legal sind, wird derzeit von der Polizei überprüft“, teilte Oberstaatsanwalt Dr. Daniel Vollmert auf OA-Nachfrage mit. Die Auswertung der Funde stehe noch aus. In Tatverdacht geraten ist ein 27-Jähriger, der in einem der Häuser gemeldet ist.

 

Er war gestern zunächst nicht vor Ort, wurde aber inzwischen kontaktiert. „Er zeigt sich kooperativ, eine Vernehmung ist angesetzt“, berichtet Vollmert. Bereits im März dieses Jahres hatte die Polizei bei dem Beschuldigten ein Waffenarsenal beschlagnahmt. Bei dem Einsatz der Polizei Köln waren Spezialkräfte, Bereitschaftspolizisten sowie Spürhunde beteiligt.

 

+++ 2. Meldung, Donnerstag, 11:45 Uhr +++

 

Oberstaatsanwalt Dr. Daniel Vollmert von der zuständigen Ermittlungsbehörde in Düsseldorf bestätigt auf OA-Nachfrage, dass wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- sowie das Waffengesetz in Windhagen ermittelt wird. Die Aktion läuft noch. „Wir ermitteln aufgrund im März gewonnener Erkenntnisse“, so Vollmert. Damals wurde im Reichsbürgermilieu ermittelt, die heutige Razzia werde aber wegen der genannten Verdachtsfälle, bzw. neuer Erkenntnisse durchgeführt. Es handelt sich um dasselbe Haus wie damals. Mit Ergebnissen rechnet der Oberstaatsanwalt frühestens am morgigen Freitag.

 

+++ 1. Meldung, Donnerstag, 8:40 Uhr +++

 

Erneute Razzia in der Nächtenstraße in Gummersbach-Windhagen. Am frühen Morgen durchsuchten Beamte unter der Federführung der Polizei Köln mehrere Häuser. „Wir ermitteln wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffengesetz“, sagte Polizeisprecher Carsten Rust. Im Einsatz waren auch mehrere Spezialeinheiten, welche die Durchsuchungsmaßnahmen unterstützten, ein Hubschrauber kam ebenfalls zum Einsatz. Ob die Razzia im Zusammenhang zu den Reichsbürger-Ermittlungen im März stehen, wollte Rust vor Ort nicht sagen, es wurden allerdings dieselben Gebäude erneut durchsucht. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf leitet die Ermittlungen. Auch zur Anzahl der eingesetzten Beamten machte Rust zunächst keine Angaben.


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