Oberberg – Die KSK stellte die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vor.
In einem herausfordernden Umfeld hat sich die Kreissparkasse Köln (KSK) im Jahr 2025 als Marktführer behaupten können, heißt es in einer Mitteilung der KSK. Basis der guten Entwicklung war sowohl eine gestiegene Kreditnachfrage als auch die Suche nach dem sicheren Hafen „Sparkasse“ für die Geldanlage. Im vergangenen Jahr wurden neue Kredite in Höhe von 3,8 Milliarden Euro (+ 20 Prozent) vergeben und Kunden legten 1,5 Milliarden Euro neues Geld an – doppelt so viel wie im Vorjahr. Die Ausleihungen an Unternehmen und Selbstständige zogen um 7,2 Prozent auf 2,1 (1,9) Milliarden Euro an. Im Kreditgeschäft mit Privatkunden setzte sich der positive Trend des Vorjahres bei den Baufinanzierungen fort.
Mehr Menschen wagten wieder den Schritt in die eigenen vier Wände. So legten die Zusagen für private Immobilienkredite um 21,1 Prozent auf 1,2 (1,0) Milliarden Euro zu. Vorrangig wurden Bestandsimmobilien erworben. Der gesamte Kreditbestand über alle Kundengruppen nahm um 3,3 Prozent auf 24,4 (23,6) Milliarden Euro zu. Den Einlagenzuwächsen bei bilanzwirksamen Anlageformen von 948 (366) Millionen Euro standen Nettozuflüsse in den Kunden-Wertpapierdepots in Höhe von 512 (356) Millionen Euro (+ 44 Prozent) gegenüber.
In Summe verzeichneten die bilanzwirksamen Kundeneinlagen eine Steigerung um 4,1 Prozent auf 24 (23) Milliarden Euro. Neben dem gestiegenen Nettoabsatz wuchs auch der Wertpapierumsatz auf 9,5 (8,6) Milliarden Euro. Besonders gefragt waren wieder Investmentfonds (4,6 Milliarden Euro), gefolgt von Anleihen und Schuldverschreibungen (3,3 Milliarden Euro) und Aktien (1,6 Milliarden Euro). Auch im vergangenen Jahr hat die Kreissparkasse Köln bürgerschaftliches Engagement fortgesetzt und über 2.500 gemeinwohlorientierte Projekte in der Region mit 4 Millionen Euro unterstützt.
„Mit einem Ergebnis vor Steuern von 269 Millionen Euro haben wir die Basis geschaffen, um unser Eigenkapital zu stärken sowie an unseren Träger auszuschütten“, zog Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, eine positive Bilanz.