WIRTSCHAFT

Gestiegene Rohstoff- und Energiepreise belasten die Ertragslage

Red; 24.03.2022, 17:30 Uhr
Foto: A.S. Création.
WIRTSCHAFT

Gestiegene Rohstoff- und Energiepreise belasten die Ertragslage

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Red; 24.03.2022, 17:30 Uhr
Gummersbach - Tapetenhersteller A.S. Création veröffentlichte heute seinen Geschäftsbericht für 2021 - Umsätze leicht gesteigert - Auswirkungen des Ukraine-Kriegs noch nicht abschätzbar.

Der Gummersbacher Tapetenhersteller A.S. Création hat heute den Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Demnach ist es gelungen, die Umsätze leicht zu steigern (2020: 144,9 Millionen, 2021: 145,6 Millionen Euro). Mit Ausnahme von Deutschland seien die Umsätze in allen Regionen verbessert worden, allerdings wird das Ergebnis laut einer Mitteilung des Unternehmens durch die deutlich angehobenen Rohstoff- und Energiepreise belastet.

 

Diese Steigerungen hätten im März 2021 eingesetzt und sich im Verlauf des Jahres immer weiter verstärkt, „so dass es A.S. Création nicht gelang, diese im gleichen Umfang durch die Erhöhung der eigenen Verkaufspreise sowie durch Kosteneinsparungen auszugleichen“, hieß es weiter. Die geringere Rohertragsmarge führten zu einer Belastung von etwa 5 Millionen Euro.

 

Profitieren konnte man indes von Währungseffekten, die dazu geführt haben, dass das ausgewiesene operative Ergebnis mit 5,7 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 4,4 Millionen Euro lag. „Bereinigt um diese Währungseffekte zeigt das operative Ergebnis einen Rückgang von 8,8 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 4,3 Millionen Euro im Jahr 2021, in dem sich die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise widerspiegeln“, teilte A.S. Création mit.

 

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für die Hauptversammlung am 17. Mai eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 0,90 € je Stückaktie vor. Aufgrund einer Eigenkapitalquote von 64 Prozent und einer Nettoanlageposition von rund 11,6 Millionen Euro sei man auch unter den aktuell unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Lage, eine solche Dividende auszuschütten.

 

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs können aktuell noch nicht seriös quantifiziert werden. Bis Ende Februar hätten sich die Umsätze im Rahmen der Planungen bewegt, nun sei eine Verschärfung der Situation bei den Rohstoffen und Energien eingetreten. Die Beschaffungspreise stiegen in Folge des Kriegs stark an. „Dies wird die Rohertragsmarge und die Ergebnisse von A.S. Création voraussichtlich in einem stärkeren Ausmaß belasten, als dieses in der bisherigen Planung berücksichtigt war“, hieß es abschließend.

 

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