TIPPS

Was kostet die eigene Website wirklich?

EXTERNER BEITRAG; 04.09.2026, 12:10 Uhr
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TIPPS

Was kostet die eigene Website wirklich?

EXTERNER BEITRAG; 04.09.2026, 12:10 Uhr
Ein Überblick für Vereine und kleine Betriebe im Oberbergischen.

Der Sportverein aus Wiehl, der Handwerksbetrieb aus Gummersbach und das Café in Bergneustadt eint eine Frage: Was kostet eine eigene Website wirklich, ohne dass die Rechnung nach zwölf Monaten plötzlich doppelt so hoch ausfällt wie beim Abschluss versprochen? Bei one.com begegnet uns diese Frage täglich, denn viele Anbieter werben mit Einstiegspreisen, die selten der Preis sind, den man langfristig zahlt.

 

Wer im Oberbergischen mit knappem Vereinsbudget oder als Ein-Personen-Betrieb plant, sollte vier Kostenblöcke kennen: Domain, Hosting, die Website selbst und den laufenden Pflegeaufwand samt Pflichtangaben - und vor allem den Unterschied zwischen dem Preis im ersten Jahr und dem, was danach dauerhaft fällig wird. Wer diese Punkte kennt, vergleicht Angebote wie den Hosting-Baukasten von one.com realistisch mit anderen Lösungen.

Die Domain: kleine Ausgabe, große Wirkung

 

Eine Domain ist im Kern die Reservierung eines Namens im Internet, vergleichbar mit der Eintragung ins Vereinsregister. Wer für sein Unternehmen die Firmenwebsite Domain registrieren lässt, zahlt damit ausschließlich für diese Namensreservierung, nicht für Technik oder Speicherplatz dahinter. Für .de-Adressen verlangen die meisten Registrare zwischen fünf und fünfzehn Euro im Jahr. Zuständig für die Vergabe deutscher .de-Domains ist die DENIC eG, die zentrale Registrierungsstelle, über die jede .de-Adresse läuft.

 

Bei der Wahl der passenden Domain für Mittelstand und Kleinbetrieb zählt weniger die Kürze des Namens als die Wiedererkennbarkeit für Mitglieder und Kundschaft, im Zweifel mit Ortszusatz, wenn der Wunschname vergeben ist. Wer die passende Internetadresse sichern will, sollte das vor der weiteren Budgetplanung erledigen, denn ein vergebener Name ist weg. Wer sich vorab einen Überblick verschaffen möchte, kann online eine Domain günstig kaufen und dabei in wenigen Minuten prüfen, ob der gewünschte Name noch frei ist. Ob sich ein Anbieter auch für Hosting, E-Mail und Verlängerung lohnt, zeigt erst der Blick in die reguläre Preisliste.

Hosting, SSL und professionelle E-Mail

 

Ohne Hosting bleibt die schönste Domain ein leeres Namensschild. Pakete für kleine Websites kosten meist zwischen drei und zehn Euro im Monat. Dazu kommen zwei oft unterschätzte Posten: ein SSL-Zertifikat, das die Verbindung verschlüsselt, und regelmäßige Backups. Das IT-Grundschutz-Kompendium des BSI führt beides als grundlegende Schutzmaßnahmen für Webangebote auf, unabhängig von deren Größe - relevant etwa für Vereine, die Mitgliederdaten über Anmeldeformulare verarbeiten.

 

Bei den Hosting-Paketen von one.com sind SSL-Zertifikat und tägliches Backup bereits inklusive, ebenso wie eine professionelle E-Mail-Adresse unter der eigenen Domain. Ein Vertrag ohne diese Bausteine spart selten wirklich, sondern verschiebt die Kosten nur auf den Tag, an dem die Seite gehackt wird, der Server ausfällt oder eine Kundenmail im Spamfilter landet.

Die Website selbst: Baukasten, WordPress, Freelancer oder Agentur

 

Hier liegt die größte Preisspanne. Ein Baukasten-System kostet laufend, dafür pflegt der Vorstand die Texte selbst - der Weg, den der Sportverein aus Wiehl gewählt hat. Ein Freelancer baut individueller, häufig auf Basis von WordPress-Hosting von one.com, wie es der Handwerksbetrieb aus Gummersbach plant, verlangt aber ein Honorar nach Stunden. Eine Agentur liefert das umfangreichste, meist teuerste Ergebnis, eine Option für das Café in Bergneustadt, das Speisekarte und Online-Reservierung verzahnen möchte.

 

Die folgenden Preisspannen orientieren sich an marktüblichen Angeboten mehrerer Anbieter und dienen als Richtwerte, nicht als verbindliche Festpreise.

Lösung

Kosten im ersten Jahr

Laufende Kosten pro Jahr

Realistische 3-Jahres-Summe*

Baukasten (Domain + Hosting inklusive)

ca. 60 bis 150 Euro

ca. 100 bis 200 Euro

ca. 300 bis 550 Euro

Freelancer (Einmalprojekt, eigene Domain/Hosting)

ca. 600 bis 1.500 Euro

ca. 80 bis 150 Euro

ca. 800 bis 1.900 Euro

Agentur (Konzept, Design, Betreuung)

ca. 1.500 bis 4.000 Euro

ca. 150 bis 400 Euro

ca. 1.900 bis 5.000 Euro

*Richtwertkalkulation auf Basis marktüblicher Angebote, ohne befristete Rabattaktionen; Domain und Hosting einzeln kalkuliert, falls nicht im Paket enthalten.

Der Rabatt-Trick: Erstjahrespreis versus Verlängerungspreis

 

Der Haken vieler Baukasten- und Hosting-Angebote steckt in der Vertragslaufzeit. Bei vielen Anbietern liegt der Einführungspreis im ersten Jahr häufig dreißig bis fünfzig Prozent unter dem regulären Tarif - ein Blick in die aktuelle Preisliste lohnt sich deshalb immer, nicht nur auf den Werbebanner. Ab Jahr zwei greift der volle Preis, ohne dass sich am Leistungsumfang etwas ändert.

 

Wer ehrlich plant, rechnet mit dem Verlängerungspreis mal drei statt mit dem Startpreis. Ein Baukasten, der im ersten Jahr 70 Euro kostet, aber danach 180 Euro pro Jahr, kostet über drei Jahre real rund 430 statt 210 Euro. Genau diese Differenz hatte der Kassierer des Sportvereins aus Wiehl zunächst übersehen, weil im Angebot nur der Startpreis groß stand.

 

Ähnliches gilt für Domains: Manche Registrare locken mit Cent-Preisen fürs erste Jahr und verlangen ab Jahr zwei den vollen Marktpreis. Rechtlich zulässig, solange die Preise vorab klar ausgewiesen sind - praktisch lohnt sich trotzdem der zweite Blick auf die Preisliste statt auf den Werbebanner.

Pflegeaufwand, Pflichtangaben und Vertragslaufzeiten

 

Ein dritter, oft übersehener Kostenblock ist die laufende Pflege. Wer Texte und Preise selbst aktuell hält, sollte zwei bis vier Stunden im Monat einplanen; wird das an einen Freelancer ausgelagert, liegen die Stundensätze für kleinere Änderungen bei etwa dreißig bis sechzig Euro, macht rund 60 bis 240 Euro zusätzlich pro Jahr. Für das Café in Bergneustadt, das seine Speisekarte laufend anpasst, ist das ein realer Posten, den die reine Erstellungssumme nicht abbildet.

 

Hinzu kommen Pflichtangaben: Ein Impressum und, sobald personenbezogene Daten etwa über ein Kontaktformular verarbeitet werden, eine Datenschutzerklärung sind verpflichtend. Ein Generator reicht meist ohne Zusatzkosten, eine anwaltliche Prüfung schlägt mit etwa hundert bis dreihundert Euro einmalig zu Buche und lohnt sich, sobald Mitgliederdaten oder Bestellungen über die Seite laufen.

 

Zuletzt zählt die Vertragslaufzeit selbst: Baukasten- und Hosting-Verträge laufen meist zwölf Monate und verlängern sich automatisch, mit Kündigungsfristen von vier bis acht Wochen zum Vertragsende. Wer den Termin verpasst, sitzt ein weiteres Jahr im selben Tarif fest - der Kündigungstermin gehört deshalb direkt in den Vereinskalender oder die Wiedervorlage der Buchhaltung.

Was das für die Praxis im Oberbergischen bedeutet

 

Wer als Verein oder Kleinbetrieb im Oberbergischen eine Website plant, sollte vier Zahlen kennen, bevor er unterschreibt: den Domainpreis, den Hostingpreis nach der Rabattphase, den realistischen Pflegeaufwand über drei Jahre und die Kündigungsfrist. Wer Domain, Hosting, SSL, Backup und E-Mail aus einer Hand beziehen möchte, findet in den Paketen von one.com eine Möglichkeit, diese Bausteine ohne Anbieterwechsel zu kombinieren.

 

Am Ende zahlt niemand für die schönste Startseite, sondern für Verlässlichkeit über Jahre. Die günstigste Lösung im ersten Jahr ist selten die günstigste über drei Jahre - wer das vorher weiß, verhandelt anders und ärgert sich im zweiten Jahr nicht über eine Rechnung, die er hätte kommen sehen können.

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