Oberberg - Das Qualitätsmanagement spielt in jedem Unternehmen eine große Rolle. Immerhin sollen die hergestellten Produkte die Zufriedenheit der Kunden fördern und für einen guten Ruf der Marke sorgen.
Das Qualitätsmanagement spielt in jedem Unternehmen eine große Rolle. Immerhin sollen die hergestellten Produkte die Zufriedenheit der Kunden fördern und für einen guten Ruf der Marke sorgen. Daher greifen viele Unternehmen bei der Produktentwicklung auf die Methoden der FMEA zurück. Dieser Artikel geht darauf ein, wie man von FMEA profitieren kann.
Was ist FMEA und wozu dient sie?
Die FMEA ist ein Bestandteil von Qualitätsmanagement und steht für Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse. Sie ist vor allem während des Entwicklungsprozesses eines Produkts relevant, da sie mögliche Fehlerquellen und Risiken bereits im Vorfeld aufdeckt.
Werden Fehler bereits während der Testphase erkannt, so können diese noch vor dem Verkauf eines Produkts ausgemerzt werden. Dies fördert die Kundenzufriedenheit, steigert den guten Ruf der Marke und führt zudem zu niedrigeren Kosten, da weniger Personen von ihrem Garantierecht Gebrauch machen werden.
Dank eingehender Analysen deckt die FMEA selbst die Fehler auf, die nicht offensichtlich und dadurch schwierig zu entdecken sind. Zu diesem Zweck werden Produkte in verschiedenen Anwendungsbereichen getestet, in denen es auch später bei den Kunden in Verwendung sein wird.
Allerdings kann die FMEA auch dann noch eingesetzt werden, wenn ein Produkt bereits auf dem Markt ist. Hier kommt sie zum Tragen, wenn Fehler entdeckt wurden, und ist meist nur dann relevant, wenn während der Entwicklung keine FMEA durchgeführt wurde. Durch eine Analyse der vorherigen Arbeits- und Entwicklungsschritte findet sie genau heraus, worin die Ursache für den Fehler steckt.
Ihren Ursprung hat die FMEA in der Raumfahrt- und Kerntechnik, da sie hier der Standard für sicherheitsrelevante Produkte ist. Auch in der Automobilbranche arbeiten viele Unternehmen mit dieser Methode, um möglichst sichere und zuverlässige Fahrzeuge zu konstruieren. In Deutschland existiert bereits seit dem Jahr 1980 eine Norm für die FMEA, um vor allem in Bereichen, in denen es um eine hohe Sicherheit geht, Qualität zu gewährleisten.
Wie nutzt man FMEA?
Möchte ein Unternehmen FMEA in die eigenen Prozesse mit einbinden, stellt sich die Frage, wie dies am besten umgesetzt wird. Häufig hat die Abteilung für Qualitätsmanagement keine in der FMEA unterwiesenen Arbeitskräfte oder der Aufwand dafür wird einfach als zu hoch empfunden.
In diesem Fall eignet sich die FMEA Moderation für ein Unternehmen. Hier wird das Qualitätsmanagement des eigenen Unternehmens durch eine Fremdfirma unterstützt. Durch speziell darauf geschulte Mitarbeiter profitiert man von deren Erfahrungswerten und dem notwendigen Know-how.
Fazit
Die Methoden der FMEA sind für jeden geeignet, der fehlerfreie und zufriedenstellende Produkte auf den Markt bringen möchte. Wer im Unternehmen nicht die notwendigen Ressourcen für ein gutes Qualitätsmanagement hat, sollte sich überlegen, diesen Part an eine Fremdfirma zu übergeben. Qualität ist ausschlaggebend für zufriedene Kunden und gute Produkte.
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