TIPPS

Nur Kaffee macht wach? Von wegen!

EXTERNER BEITRAG; 08.07.2026, 16:50 Uhr
Foto: braetschit auf Pixabay.
TIPPS

Nur Kaffee macht wach? Von wegen!

EXTERNER BEITRAG; 08.07.2026, 16:50 Uhr
Hier sind fünf Wachmacher-Alternativen.

Der ein oder andere mag die folgende Situation kennen: Man steht morgens auf und möchte sich im nächsten Moment wieder zurück ins Bett legen. Denn Körper und Geist scheinen noch nicht so richtig wach zu sein. 

 

Die meisten von uns greifen in einem solchen Augenblick zu einer Tasse Kaffee. Dabei steht dieser inzwischen in der Kritik. Zwar ist er in moderaten Mengen für gesunde Erwachsene unschädlich. Bei empfindlichen Menschen kann er jedoch Sodbrennen auslösen, einen bestehenden Reflux verschlimmern oder sogar Herzrasen verursachen.

 

Daher suchen immer mehr Bundesbürger nach einer Alternative zum Kaffeekonsum. Wer dabei noch etwas Inspiration braucht, sollte einen Blick auf die folgenden Tipps werfen.

 

Grüner Tee – ein Wachmacher mit Trendfaktor

 

Wer sich für den abendlichen Besuch im Klub etwas aufgeweckter fühlen möchte, greift seltener zu einer Tasse Kaffee. Stattdessen können ein Energydrink oder eine Prise Kratom dabei helfen, die Lebensgeister für die Partynacht zu wecken.

 

Morgens nach dem Aufstehen kommt beides jedoch kaum infrage. Die bessere Kaffee-Alternative ist dann der grüne Tee. Zugegeben, auch dieser enthält eine Form von Koffein. Jedoch wird dieses deutlich langsamer vom Körper aufgenommen als beim Genuss von Kaffee. Es dauert daher etwas länger, bis seine anregende Wirkung einsetzt. 

 

Der Vorteil: Der Wachmach-Effekt hält dafür länger an als beim klassischen Kaffeegenuss.

 

Zudem liefert grüner Tee dem Organismus eine Vielzahl gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe. Darunter eine Menge sekundärer Pflanzenstoffe, die sowohl entzündungshemmend als auch antioxidativ wirken können. 

 

Zu den Grünteesorten, die besonders viele Polyphenole enthalten, gehört übrigens Matcha. Der gemahlene Tee aus Japan entwickelt sich bereits seit 2020 zu einem internationalen Trendgetränk, das pur, mit Milch oder im Smoothie genossen werden kann.

 

Guarana – der Aufwach-Kick aus der Natur

 

Das Gefühl ständiger Müdigkeit kennt eine Vielzahl der Deutschen. Allerdings möchte nicht jeder zur Kaffeetasse greifen, wenn sich die eigenen Energiereserven mal wieder dem Ende zuneigen. Schließlich kann Kaffee in größeren Mengen schnell den Magen belasten.

Wer nach einem anderen Energiekick aus der Natur sucht, der als besser verträglich gilt, kann einen Blick auf die Guarana-Pflanze werfen. Sie stammt aus den Regenwäldern im Amazonasgebiet und wurde bereits vor Jahrhunderten von den Einheimischen als Wachmacher genutzt.

Heute findet man Guarana in zahlreichen industriell hergestellten Produkten. Etwa in Limonade oder Schokolade. Morgens lassen es sich Genießer am besten in einem leckeren Kakao schmecken. 

 

Aber Achtung: Guarana-Samen liefern dem Körper deutlich mehr Koffein als Tee oder Kaffee. 

Wer etwa drei Gramm Guarana-Pulver in Wasser auflöst, hat bereits einen Koffeingehalt von 150 Milligramm vor sich. Bis zu 200 Milligramm sind dabei laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung als Einzeldosis ungefährlich. Über den Tag verteilt sollte ein Erwachsener jedoch nicht mehr als 400 Milligramm Koffein zu sich nehmen.

 

Ingwer – der scharfe Muntermacher aus der Erde

 

Sucht man nach einer Kaffee-Alternative, die gar kein Koffein enthält, kann man sich einfach in der Gewürzabteilung umschauen. Denn Ingwer, eine der ältesten Gewürzpflanzen der Welt, hilft aufgrund seines intensiven Geschmacks sehr gut gegen die Müdigkeit.

 

Der unterirdisch wachsende Ingwer-Wurzelstock kommt in der Küche in der Regel geschält, gestückelt oder gerieben zum Einsatz. Dabei verfeinert er nicht nur zahlreiche Speisen. Dank seiner enthaltenen Scharfstoffe übt er auch in Getränken eine anregende Wirkung auf den Körper aus.

Als morgendliche Muntermacher kommen vor allem Ingwer-Wasser oder Ingwer-Shots infrage. Beide Getränke lassen sich dabei leicht zu Hause nachmachen.

 

Gebraucht wird dafür zunächst eine walnussgroße Menge geschälter Ingwer. Dieser kann entweder in Stücke oder Streifen geschnitten werden. Noch besser ist es jedoch, ihn mit einer Reibe zu zerkleinern. Denn je kleiner die Ingwerstücke ausfallen, desto mehr ihrer Inhaltsstoffe können sie schließlich abgeben.

 

Die Ingwerstücke werden zum Schluss in eine Tasse gefüllt und mit heißem Wasser übergossen. Dabei kann die Wassermenge über die Geschmacksintensität mitbestimmen. Je mehr Flüssigkeit, desto milder ist der Geschmack.

 

Übrigens: Eine Tasse Ingwer-Wasser am Morgen macht nicht nur wach. Sie kann auch gegen Übelkeit helfen und die Verdauung fördern.

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