SPORTMIX
WLC-Sportler des Jahres per Video aus den USA zugeschaltet
Wiehl - Zumindest auf digitalem Wege konnte Jose Cruz an der Mitgliederversammlung des Wiehltaler Leichtathletik Clubs teilnehmen - Crowdfunding-Aktion zugunsten einer neuen Hochsprunganlage im Wiehltalstadion läuft noch bis Mitte des Monats.
Videoschaltungen werden mittlerweile häufiger bei Versammlungen vorgenommen. Auch beim Wiehltaler Leichtathletik Club feierte diese Form der Kommunikation eine Premiere. Dem WLC-Sportler des Jahres 2025, Jose Cruz, wurde im fernen Texas (USA) zu seiner Wahl beglückwünscht. Dort studiert er Maschinenbau und Deutsch. Cruz ließ
anklingen, dass er in den nächsten Semesterferien wieder nach Deutschland kommen wolle. Außerdem beabsichtigt er, nach seinem Studium nach Deutschland zu ziehen. Cruz wurde im letzten Jahr unter anderem Landesmeister im 5.000-Meter-Lauf.
Weitere zu ehrende Sportler konnten aufgrund des Ferienbeginns nicht erscheinen, doch Friedhelm Lang, Julius Schmittner, Penelope Fernandez-Echeverria, Alia Turhan, Noah Romanowski und Juliane Nachtigall, in Vertretung ihres Sohnes James, nahmen den Erinnerungspokal in Empfang.
Kontinuität stand beim Jahresbericht des 1. Vorsitzenden Klaus Heinen im
Vordergrund. „Der Verein läuft gut, warum soll man daran viel ändern? Wir haben tolle Übungsleiter, die den sportlichen Betrieb im WLC sehr gut organisieren. Da gibt es nichts zu meckern“, so Heinen. Besonders das Sommerfest, das von Hartfried Furk und seiner Familie zu Beginn der Sommerferien im Wiehltalstadion organisiert worden war, hatte großes Interesse hervorgerufen.
Heinen informierte weiter, dass der DOSB mit den politischen Trägern einen Tarifvertrag für Trainer in den Sportvereinen erstellt haben. „Gesundheit durch Sport im Ehrenamt kann heutzutage nicht mehr kostenlos in Anspruch genommen werden, erklärte Heinen. „Dafür leisten wir sehr viel und das muss auch honoriert werden. Die Konsequenz daraus wird sein, dass die Dienstleistung Sport auch Erhöhungen beim Mitgliedsbeitrag bedeuten werden, denn irgendwie müsse der Verein das schließlich auch finanzieren.“
Mit Stolz blickte der Vorsitzende auf die Crowdfunding-Aktion mit der Volksbank Oberberg für eine neue Hochsprunganlage im Stadion. Mitte April läuft die Zeit für den Spenden ab. "Ich bin mir sicher, dass wir das Ziel 4.000 Euro und etwas mehr erreichen werden", meinte Heinen. Bei jeder Spende schießt die Volksbank zusätzlich zehn Euro hinzu.