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Endstation Halbfinale: Bischmisheim zu stark für den BCW
Wipperfürth – Badminton-Bundesligist 1. BC Wipperfeld muss den Traum vom Deutschen Meistertitel begraben: Im Halbfinale unterlagen die Oberberger den Final-Four-Gastgebern deutlich.
Die Überraschung ist ausgeblieben: Der ersatzgeschwächte 1. BC Wipperfeld ist im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft am favorisierten 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, gleichzeitig Ausrichter des Final Four, gescheitert – und das ziemlich deutlich. Bereits nach fünf Partien war die Messe in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle gelesen.
Im 1. Herren-Doppel machten Marvin Seidel und Frederik Søgaard kurzen Prozess mit Christopher und Matthew Grimley, siegten glatt in drei Sätzen (11:4, 11:9, 11:8). Ungleich enger ging es im 1. Herren-Einzel zu. Wipperfelds Léo van Gysel lag gegen Mark Caljouw zwar schnell mit 0:2-Sätzen hinten, startete dann aber eine Aufholjagd und schaffte den 2:2-Ausgleich. In entscheidenden Durchgang hatte Caljouw die besseren Nerven und behielt die Oberhand (11:5, 11:8, 6:11, 7:11, 11:6).
Ebenfalls über die volle Distanz ging das Frauen-Doppel. Kristin Kuuba und Lucia Rodriguez Garcia konnten sich eine 2:1-Führung erarbeiten, doch Isabel Lohau und Sara Thygesen wendeten noch das Blatt (9:11, 11:6, 6:11, 11:6, 11:7).
Den einzigen Punkt für den BCW verbuchte Samuel Hsiao im 2. Herren-Einzel gegen Jonas Scheller. Satz eins ging in der Verlängerung an den Wipperfelder, der das Geschehen im zweiten Abschnitt fast nach Belieben diktierte. Danach geriet allerdings Sand ins Getriebe. Schaller verkürzte und hatte im vierten Durchgang Satzbälle zum 2:2-Ausgleich, doch Hsiao behielt die Ruhe und gewann (11:13, 3:11, 11:8, 10:12).
Line Hojmark Kjaersfeldt hätte noch einmal für etwas mehr Spannung sorgen können, fand aber gegen die Bulgarin Kaloyana Nalbantova nie zu ihrem Spiel. Lediglich den zweiten Satz konnte die Dänin für sich entscheiden, im weiteren Verlauf zog Nalbantova aber wieder die Zügel an und brachte den entscheidenden Punkt für die Saarländer unter Dach und Fach (11:5, 12:14, 11:7, 11:7). Im Finale am morgigen Sonntag trifft Bischmisheim auf Titelverteidiger Dortelweil, der sich auf dem Parallelfeld mit 4:2 gegen Blau-Weiß Wittorf durchsetzte.