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Am Medaillengewinn geschnuppert

Red; 20.12.2021, 13:52 Uhr
Foto: Claudia Pauli, DBV --- Marvin Seidel und Mark Lamsfuß (re.) scheiterten im Viertelfinale.
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Am Medaillengewinn geschnuppert

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Red; 20.12.2021, 13:52 Uhr
Wipperfürth - Mark Lamsfuß und Marvin Seidel gelang bei der Badminton-WM in Spanien Historisches, Edelmetall blieb dem Duo vom 1. BC Wipperfeld jedoch verwehrt.

Die Nationalspieler Mark Lamsfuß und Marvin Seidel vom 1. BC Wipperfeld, aktuell 16. der Weltrangliste, haben bei den Weltmeisterschaften im andalusischen Huelva Badmintongeschichte geschrieben. Die amtierenden Vize-Europameister schafften als erstes Herrendoppel des Deutschen Badmintonverbandes in der Historie der Individual-WM den Einzug ins Viertelfinale.

 

Dort gewann das Duo im Spiel gegen die Weltranglisten-Zehnte Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen den dramatischen ersten Satz mit 28:26, bevor die Dänen die Partie drehen konnten (13:21 und 9:21). Auf dem Weg in die Runde der letzten Acht hatten sich Lamsfuß/Seidel nach einem Freilos zum Auftakt mit 21:13 und 21:15 gegen die Lokalmatadore Joan Monroy/Carlos Piris und mit 21:6 und 21:18 gegen die Norweger Torjus Flaaten/Vegard Rikheim durchgesetzt.

 

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Auch im Mixed mit seiner Bischmisheimer Spielpartnerin Isabel Lohau erreichte Lamsfuß das Viertelfinale. Sie bezwangen das indonesische Duo Dejan Ferdinansyah/Serena Kani (21:18, 18:21 und 21:16) und benötigten auch bei ihrem Achtelfinalsieg Hoo Pang Ron/Mascheah Yee drei Sätze (21:13, 13:21 und 21:18). Das Aus kam dann gegen die auf Platz 7 der Weltrangliste geführten Tang Chun Man/Tse Ying Suet auf Hongkong. „Da sowohl im Herrendoppel als auch im Mixed eine Medaille möglich war, bin ich schon ein wenig über unser Abschneiden enttäuscht. Andererseits bin ich auch Stolz auf die beiden geteilten fünften Plätze bei einer Weltmeisterschaft“, lautete das Fazit von Lamsfuß.

 

Nichts zu holen gab es für BCW-Akteurin Kristin Kuuba aus Estland, die ihr Einzel in der ersten Runde genauso verlor wie ihr schwedischer Vereinskamerad Felix Burestedt. Etwas besser machten es die schottischen Brüder Mathew und Christopher Grimley. Im Mixed verlor Christopher zwar in der ersten Runde mit seiner Partnerin Eleanor O’Donnell gegen die Neuseeländer Oliver Leydon-Davis/Anona Pak. Im Herrendoppel aber schafften die Grimleys nach Siegen gegen Doppel aus Tschechien und Korea den Sprung ins Achtelfinale, mussten sich dort aber den späteren Titelträgern Takuro Hoki/Yugo Kobayashi (Japan) mit 14:21 und 15:21 beugen.

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