SOZIALES

Startschuss für "himmlische Werke"

Red; 24.05.2019, 08:35 Uhr
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Fotos: BDKJ-Oberberg, Torsten Wolter --- Beim Auftakt stiegen Ballons mit Wünschen für die Zukunft auf.
SOZIALES

Startschuss für "himmlische Werke"

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Red; 24.05.2019, 08:35 Uhr
Oberberg - Jugendliche feiern Auftakt zur 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in Lindlar.

 

Am Donnerstag feierten am „Severinushaus“, dem Pfarrheim von St. Severin in Lindlar, um 17:07 Uhr viele Jugendliche den Auftakt der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Im Namen der Schirmherren Bodo Löttgen (Mitglied des Landtages NRW) und Willibert Pauls gestalteten der Vorstand des BDKJ-Oberberg,  Präses Pfarrer Stephan Berger (Kreisjugendseelsorger), Tim Ochsenbrücher, Tim Nitschmann und Anna-Lena Theisen (Kolpingjugend), Matthias Horn, und Torsten Wolter (beide Katholische junge Gemeinde KjG), sowie Mitglieder des Koordinierungskreises zur Vorbereitung der Aktion diesen Auftakt mit den Jugendlichen und ließen mit ihnen zum Start grüne Luftballons in den Himmel steigen. Jede Gruppe, die sich mit ihrem Projekt angemeldet hatte, bekam ihr „Starterpaket“ überreicht. Für eine Aktionsgruppe, die Junge Union Oberberg, wurde außerdem endlich das Geheimnis gelüftet: Sie erfuhren, welchem Projekt sie sich in den nächsten drei Tagen widmen werden, da sie die Überraschungsvariante „GET IT“ gewählt haben. Zum Thema 70 Jahre Frieden werden sie in Morsbach ein Kriegerdenkmal von Moos befreien.

 

[Die 72-Stunden-Brezel wurde angeschnitten.]

 

„Eine so große Aktion braucht einen feierlichen Start“, sagte Ochsenbrücher. „Deshalb haben wir für alle Aktionsgruppen in Oberberg eine gemeinsame Auftaktfeier geplant.“ Wie tausende Gruppen in anderen deutschen Städten wollten sie mit dieser Feier gemeinsam in ihren Arbeitseinsatz starten und wurden dabei von ihren Projektpaten unterstützt. „Es ist toll, dass uns Diaclown Willibert Pauls und der Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen als Schirmherren zur Seite stehen. Wir brauchen für unsere ehrenamtliche Arbeit ganz viel Unterstützung. Natürlich auch von oben. Deshalb schicken wir zum Aktionsstart Luftballons mit unseren Bitten in den Himmel“, erklärte Horn. „Wir freuen uns über alle Gruppen die gemeinsam mit uns heute den Startschuss gegeben haben, auch wenn nicht alle kommen konnten, weil sie schon bereits am Donnerstagabend mit ihrem Projekt gestartet sind, wie beispielsweise das St. Angela Gymnasium Wipperfürth mit seiner großen Danke-Aktion ‚Dich hat der Himmel geschickt‘“, so Stephan Berger.

 

Insgesamt gibt es in Oberberg 18 Aktionsgruppen, die sich bei Deutschlands größter Jugend-Sozialaktion engagieren. In nur drei Tagen renovieren sie zum Beispiel Jugendräume, erstellen Insektenhotels oder organisieren Spielenachmittage in Seniorenheime.

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KOMMENTARE

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Wir Menschen stecken in einer weltweiten Diskussion um Müllvermeidung und Schonung der Umwelt.
Großhersteller von biologisch abbaubaren Ballons bitten ausdrücklich darum, Ballons festzuhalten und ordnungsgemäß im Müll zu entsorgen.

Überall wo Moos wächst, bildet es ein kleines Ökosystem.
Kann es wirklich sein, daß es junge Christen gibt, die dem Moos an einem Denkmal den Garaus machen, aber völlig überflüssige und Naturschädigende Ballons fliegen lassen?
Ist diese Art weltfremden Denkens und Handelns der Grund für den massiven Mitgliederschwund der Kirchen?
(Exakt 367 504 waren es im Jahr 2017 , Quelle: "kirchenaustritt.de")

Ein Kriegerdenkmal zum Gedenken an 70 Jahre Frieden vom Moos befreien - ... unter einem Schirmherrn, dessen Partei jährlich milliardenschwere Waffenexporte -und damit u.a. Waffen in Kinderhänden- unterstützt?
Ganz aktuell hat sich die selbe Partei für die Fortsetzung der Ausfuhr von Waffen nach Saudi Arabien stark gemacht.

Lasst doch die Krieger in Frieden ruhen und fangt endlich an, Frieden zu LEBEN, anstatt ihn zu feiern.
Lasst den Insekten das Moos - das spart den Bau vieler Insektenhotels.

... was wiederum mehr Zeit für die Organisation von Spielenachmittagen in Seniorenheimen ergibt:
Sich für die Lebenden und das Leben zu engagieren, DAS ist doch eine gute, sinnvolle und ehrliche Sache.







Friedenstaube, 24.05.2019, 10:58 Uhr
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