SOZIALES

Re:Help und Shanti Leprahilfe sind in Nepal aktiv

Red; 29.08.2026, 18:00 Uhr
Foto: Jyamchang Bhote Sherpa --- Nepal nach der verheerenden Flutkatastrophe: Re:Help und Shanti Leprahilfe bündeln Hilfe für die Opfer Langjährige Partner bereiten umfangreiche Soforthilfe vor – 1.000 Schlafsäcke, Kleidung und Medikamente für die Menschen in den betroffenen Gebieten.
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Re:Help und Shanti Leprahilfe sind in Nepal aktiv

Red; 29.08.2026, 18:00 Uhr
Wiehl - Nach der Flutkatastrophe ist Hilfe derzeit besonders gefragt - Auch in der Region engagieren sich Helfer - Spenden willkommen.

Die Flutkatastrophe, die Nepal am 26. August getroffen hat, hat in den betroffenen Regionen schwere Schäden angerichtet und mindestens 90.000 Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt. Die Lage vor Ort ist weiterhin äußerst schwierig. Straßen und Verkehrswege wurden von den Wassermassen weggespült, die Versorgung der betroffenen Bevölkerung ist dadurch erheblich erschwert.

 

Im Wiehler Verein Re:Help, der sich bereits seit 2013 in Nepal engagiert, ist man zutiefst erschüttert über das Ausmaß der Katastrophe. Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner, der Shanti Leprahilfe aus Dortmund, sollen nun schnell und gezielt Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Menschen auf den Weg gebracht werden. Die derzeitigen Bergungen der Flutopfer wird über das nepalesische Militär organisiert und koordiniert.

 

Die Überlebenden werden aus den Überflutungsgebieten per Helikopter bis zur nächstgelegenen Straße ausgeflogen. Von dort aus wird der Weitertransport mit Fahrzeugen organisiert, heißt es in der Mitteilung des Vereins. Die Infrastruktur stellt die Helfer dabei vor enorme Herausforderungen. Das Straßennetz wurde in vielen Bereichen vollständig weggespült. Übrig sind teilweise nur schmale, einspurige Fahrpisten, die für Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge dringend freigehalten werden müssen. Bis die Bergungsmaßnahmen abgeschlossen sind und die Situation vor Ort übersichtlicher ist, wird daher noch einige Zeit vergehen.

 

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Für Re:Help bedeutet dies, den richtigen Zeitpunkt für einen eigenen Einsatz sorgfältig abzuwägen. Ein zu früher Einsatz könnte die ohnehin schwierigen Transportwege zusätzlich belasten und dringend benötigte Bergungs- und Rettungsmaßnahmen behindern. Währenddessen bereitet sich das Shanti-Team in Kathmandu auf den eigenen Hilfseinsatz vor. Kleidung wird gesammelt, 1.000 Schlafsäcke werden angefertigt und die Medikamentenvorräte werden aufgefüllt. Die Zusammenarbeit zwischen Re:Help und Shanti Leprahilfe besteht bereits seit vielen Jahren. Der Dortmunder Verein betreibt in Kathmandu ein eigenes Krankenhaus mit einem hervorragend ausgebildeten und erfahrenen Team. Die Mitarbeiter organisieren regelmäßig Gesundheitscamps, unter anderem im von Re:Help unterstützten Dorf Rapcha.

 

Viele Menschen wenden sich derzeit an Renate Kotz, die Gründerin von Re:Help, und fragen besorgt, wie es um das von Re:Help unterstützte Dorf Rapcha steht. Rapcha liegt im Osten Nepals und ist von der aktuellen Flutkatastrophe nicht betroffen. Dennoch gehe die Katastrophe auch an den Menschen in Rapcha nicht spurlos vorüber. Zum Zeitpunkt der Sturzflut befanden sich drei Dorfbewohner in den betroffenen Gebieten. Bislang warten ihre Familien auf ein Lebenszeichen von ihnen. „Ich bin unendlich dankbar dafür, dass wir gemeinsam mit Shanti die Möglichkeit haben, den Opfern der Flutkatastrophe dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen“, so Renate Kotz. Das Shanti-Team sei genau auf solche Krisen geschult und alle Mitarbeiter stünden in den Startlöchern, um so vielen Menschen wie möglich zu helfen.

 

„Re:Help ist ein sehr kleiner Verein und wir hätten gar keine Möglichkeit, so schnell und unbürokratisch Soforthilfe zu leisten. Daher bitte ich nicht nur für Re:Help, sondern auch für die Shanti Leprahilfe um Spenden zugunsten der Flutopfer“, erklärt Renate Kotz abschließend.

 

Spendenmöglichkeiten (Verwendungszweck: „Fluthilfe Nepal“)

https://www.rehelp.org/ihre-spende/

https://shanti-leprahilfe.de/de/verein/spenden

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