SOZIALES

Lichtbrücke-Basar: Auch nach 46 Jahren noch ein Renner

ae; 02.12.2019, 11:25 Uhr
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Fotos: Andrea Eischeid --- Friedel Knipp (3.v.l.) und seine Frau Mathilde von Lüninck Knipp (r.), veranstalteten mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern bereits den 46. Basar zugunsten ärmster Jugendlicher in Bangladesch.
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Lichtbrücke-Basar: Auch nach 46 Jahren noch ein Renner

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ae; 02.12.2019, 11:25 Uhr
Engelskirchen – Das besondere Fest am Aggertal-Gymnasium zugunsten ärmster Jugendlicher in Bangladesch.

Im Aggertal-Gymnasium (ATG) in Engelskirchen fand in diesem Jahr bereits der 46. Weihnachtsbasar statt. Der Adventsbasar der Lichtbrücke ist fester Bestandteil in der Engelskirchener Vorweihnachtszeit. Zur festlichen Eröffnung in der Mensa gab es Grußworte von Dawn Stiefelhagen, stellvertretende Bürgermeisterin von Engelskirchen, Professor Dr. Friedrich Wilke, stellvertretender Landrat, und dem Kreisdechanten, Pfarrer Christoph Bersch, sowie Dankworte von Klaus-Peter Flosbach und Wolfgang Brückner, dem Vorsitzenden der Lichtbrücke.

 

[Klaus Peter Flosbach betonte, dass der Basar in Engelskirchen eines der größten Fundamente der Lichtbrücke sei und alles mit Familie Knipp angefangen habe.]

 

Stiefelhagen freute sich über die gute Stimmung vor Ort und das Motto des diesjährigen Basars: In der Heimat Zukunft schenken. „Für mehr als viereinhalb Jahrzehnte ehrenamtliche Arbeit danken wir den Motoren, der Familie Knipp“, sagte Pfarrer Bersch und Wilke ergänzte: „Der Basar wird für Bildung und Ausbildung benutzt, heute sollten die Portemonnaies locker sitzen.“ Alle drei betonten, wie wichtig in unserer Zeit so ein Weihnachtsbasar sei, mit dem Hintergrund, anderen Menschen zu helfen. „Der Basar in Engelskirchen ist eines der größten Fundamente der Lichtbrücke und alles hat mit der Spitze, Familie Knipp, angefangen“, fügte Klaus-Peter Flosbach hinzu.

 

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Er war bereits vor 20 Jahren mit der Familie Knipp in Bangladesch und berichtete von Kindern, die nicht zur Schule gehen konnten und stattdessen Steine klein schlagen mussten. Über die damals mitgebrachten Bücher freuten sie sich sehr und waren froh, lernen zu dürfen. Flosbach bedankte sich bei den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Engelskirchen für ihr Engagement für die Lichtbrücke. Sie sangen und musizierten, unter der Leitung von Charlotte Brückner, für die Besucher in der voll besetzten Mensa. Wolfgang Brückner dankte unter anderem den vielen ehrenamtlichen Helfern. Rund 30 Initiativen und Gruppen hatten sich wochenlang auf dieses besondere Ereignis vorbereitet.

 

[Viele wunderschöne Handarbeiten wurden auf dem Weihnachtsbasar der Lichtbrücke in Engelskirchen angeboten.]

 

Mehrere hundert Helfer aus Engelskirchen, Lindlar und den umliegenden Gemeinden sind schon seit vielen Jahren dabei und unterstützen, wo sie nur können. Das Angebot in den Räumen des ATG war vielfältig und ein einzigartiger Duft von Lebkuchen, Gewürzen und Weihnachten lag in der Luft. Von weihnachtlicher Dekoration wie Adventskränze, Gestecke und Krippen über Handarbeiten aller Art wie Patchworkdecken, Heimtextilien und Schafswollprodukte bis hin zu afrikanischer Kunst sowie Handarbeiten aus Bangladesch war für Jedermann etwas dabei. Natürlich fehlten auch in diesem Jahr, der heiß begehrte Bücher- und Flohmarkt und die Second-Hand-Boutique ebenso wie fair gehandelte Produkte, nicht. Die Tombola lockte mit vielen schönen Preisen und für das leibliche Wohl der Besucher war mit Kaffee, Kuchen, Waffeln, Erbsensuppe, Flammkuchen, Würstchen, Kasseler und indischer Küche bestens gesorgt.

 

Die Grundschulen Loope und Engelskirchen und die Big Band Loope sorgten für ein abwechslungsreiches, weihnachtliches und musikalisches Bühnenprogramm ebenso wie der 92-jährige Friedel Knipp, der Vater der Lichtbrücke, mit dem Lied „In den Straßen von Dakar“, in dem er von seinen eigenen Erlebnissen berichtete. Viele Besucher fanden hier bereits die ersten märchenhaften Weihnachtsgeschenke. Mit einem Einkauf auf dem Lichtbrückenbasar schenkten sie gleich doppelt, hier bei uns an Weihnachten Freude und in Bangladesch Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft, da ihnen der Erlös des Basars eine berufliche Ausbildung finanziert und ihnen somit eine Chance gibt auch unter schwierigen Bedingungen einen Weg aus extremer Not zu finden.

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