SOZIALES

Das „Ben-Mobil“ ist da!

mkj; 10.12.2019, 06:00 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung --- Andreas Sabel, Verkaufsleiter Ford Weil Bergneustadt, Andreas Günther von der Ursula Barth Stiftung, Anita Gerber, Bettina Hühn, Helfende Hände Oberberg und Autohausbesitzer Dr. Max Krawinkel.
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Das „Ben-Mobil“ ist da!

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mkj; 10.12.2019, 06:00 Uhr
Bergneustadt – Dank einer anonymen Spende über 22.000 € konnte „Helfende Hände Oberberg“ ein rollstuhlgerechtes Auto für Benjamin anschaffen.

Von Michael Kleinjung

 

Das Wunder ist perfekt, Benjamins Auto ist da und wurde gestern im Bergneustädter Autohaus Ford Weil an ihn und seine Mutter Anita Gerber übergeben. Vor einem guten Jahr gab es einen Spendenaufruf, für die auf einen Rollstuhl angewiesenen Kinder Levi und Benjamin. Nachdem die Familie von Levi schon im Sommer das behindertengerechte Auto entgegennahm, war gestern die Familie Gerber an der Reihe. Dank des Überschusses eines anonymen Spenders von 22.000 € und weiteren Geldeingängen, sind durch das Projekt „Helfende Hände Oberberg, Hilfe für Nick und Co.“ seit gestern auch Benjamin und seine Mutter behindertengerecht mobil.

 

[Anita Gerber (li.) und Bettina Hühn freuen sich, dass es mit dem Auto funktioniert hat]

 

„Als wir das Auto einmal ausprobieren durften, habe ich Benjamin zum Wagen gebracht, bin mit ihm nach Gummersbach gefahren und habe ihm eine Sonnenbrille gekauft“, sagte Anita Gerber. Was für die meisten Menschen Alltag ist, erzählt die alleinerziehende Mutter als Geschichte voller Emotionen und ist dabei den Tränen nahe. Endlich kann sie nun mit Benjamin unternehmen, wie zum Beispiel den Wiehlpark besuchen.

 

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„Ich bin stolz, was ich auch selbst seit zwölf Jahren hinbekomme und war sehr zögerlich, Bettina Hühn wegen eines Autos um Hilfe zu fragen, aber alleine finanzieren konnten ich es nicht“, so die Mutter. Bettina Hühn von der Initiative „Helfende Hände Oberberg, Hilfe für Nick und Co.“ hat schon vielen Menschen in ähnlicher Notlage mit Projekten über die Ursula Barth Stiftung aus Waldbröl geholfen. „Wie sie auf den Hilferuf reagiert hat, war einfach super. Seitdem fühle ich mich so beschenkt, so viel Danke kann ich gar nicht sagen“, betonte Benjamins Mutter.

 

[Der 13-jährige Benjamin, hier mit seiner neuen Sonnenbrille, konnte aus gesundheitlichen Gründen an der Fahrzeugübergabe nicht teilnehmen. (Foto: Anita Gerber)]

 

„So ein großes Auto haben wir noch nie finanziert“, sagt Bettina Hühn. Das Problem ist, dass Benjamins Buggy besonders breit und hoch ist und in einen normalen Kastenwagen nicht hineinpasst. Das Ben-Mobil, wie es genannt wird, ist ein „Transit Kasten Combi“ mit zweiter Dachhöhe, der kompatibel mit dem Buggy ist, wenn Benjamin mit dem „Lifter“ in das Auto einfährt. Das Auto kostet 37.000 €. „Wir haben einen großzügigen Nachlass vom Autohänler bekommen“, so Andreas Günther von der Ursula Barth Stiftung, der sich wärend der Übergabe des Autos gestern im Namen der Stiftung dafür bedankte.

 

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