REICHSHOF

Solarpark in Reichshof: Politik unzufrieden mit aktuellem Bericht

pn; 05.02.2025, 20:00 Uhr
Symbolfoto: Quang Nguyen Vinh auf Pexels
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Solarpark in Reichshof: Politik unzufrieden mit aktuellem Bericht

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pn; 05.02.2025, 20:00 Uhr
Reichshof – Für Kritik sorgte der Sachstandsbericht im Bauausschuss – Bis zur Bürger-Informationsveranstaltung am Donnerstag erwartet Bürgermeister Gennies mehr Fakten.

Von Peter Notbohm

 

Am Donnerstagabend wollen RheinEnergie und AggerEnergie Reichshofs Bürger im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die beiden Solarparks, die entlang der A4 entstehen sollen, informieren. Konkret soll den Bürgern mittels Visualisierungen gezeigt werden, wie die Solarpanels hinter Hecken und Bäumen verschwinden sollen und in die Landschaft eingebunden werden. Zudem sollen mögliche Modelle einer finanziellen Beteiligung vorgestellt werden, durch die neben der Gemeinde auch die Reichshofer Bürger profitieren sollen.

 

Reichshofs Politik hat den Sachstandbericht bereits am Montag im Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss präsentiert bekommen, war anschließend allerdings nicht zufrieden. Vor allem beim Thema Bürgerbeteiligung blieben die Vertreter von RheinEnergie und AggerEnergie nur sehr vage in ihren Aussagen. Zu einer möglichen Rendite könne man noch keinerlei Aussagen treffen, hieß es. Feststehe lediglich, dass die RheinEnergie 51 Prozent der Anteile halten werde, sechs Prozent werden für die Eigentümer der Grundstücke vorgehalten, der Rest solle aber frei verfügbar sein.

 

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Geplant sei eine mögliche Beteiligung über die Energiegenossenschaft Bergisches Land, bei der Anteile in Form von investiven Fonds gekauft werden könnten. Am Donnerstag sollen auch Vertreter der Energiegenossenschaft vor Ort sein und mehr dazu sagen können. Das ist laut Bürgermeister Rüdiger Gennies auch dringend notwendig: „Das Thema Beteiligung muss noch einmal auf den Tisch. Da muss mehr Fleisch an den Knochen, wir brauchen belastbare Modelle.“

 

Die Anlagen bei Hespert-Buchen (19 Hektar) und Hespert-Kurtenseifen (4,8 Hektar) sollen ein wenig kleiner aus ursprünglich geplant ausfallen, insgesamt 20,5 Megawatt Peak leisten können und damit rund 6.000 Haushalte versorgen. Die RheinEnergie geht derzeit von einer CO₂-Einsparung von 7.800 Tonnen aus. Man habe bereits Planungsbüros und Gutachter angefragt und stehe kurz vor der Beauftragung, sodass nun das Bauleitverfahren angefangen werden könne.

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