REICHSHOF

FWO reagiert auf Schwarmkraft-Kritik

Red; 02.09.2026, 17:00 Uhr
Symbolfoto: Volker from Pixabay --- "Die Energiewende gehört in Bürgerhand" ist der Leitsatz der neuen Bürgergenossenschaft Schwarmkraft.
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FWO reagiert auf Schwarmkraft-Kritik

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Red; 02.09.2026, 17:00 Uhr
Reichshof – Nach der Kritik aus Reihen der FDP und CDU wirbt die FWO nun für die Kooperation der Gemeinde mit der Bürgergenossenschaft.

Reichshofs Politik diskutiert weiter über die Kooperation zwischen der neugegründeten Bürgergenossenschaft Schwarmkraft und der Gemeinde Reichshof, mit der künftig lokale Energieprojekte vorangebracht werden sollen (OA berichtete). Nachdem zunächst die FDP die Art der Kommunikation kritisiert hatte und auch die CDU noch viele offene Fragen sieht (OA berichtete), hat sich nun die FWO in einer Pressemitteilung geäußert.

 

Man begrüße die Initiative der Schwarmkraft ausdrücklich, heißt es aus dem Ortsverband. Die Genossenschaft stehe für das, was sich die FWO für Reichshof wünsche: „Innovation, regionale Wertschöpfung, Bürgerbeteiligung und Verantwortung für unsere Zukunft.“ Daher begrüße man es, dass Menschen aus der Gemeinde selbst aktiv werden und Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft entwickeln.

 

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Kritisch sieht die FWO, dass nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in Reichshofs Politik zunächst immer wieder nach Problemen, Risiken und Gründen gesucht werde, warum etwas nicht funktionieren könne. „Während andere Regionen längst ins Machen kommen, bremsen wir uns durch endlose Diskussionen und Bedenken immer wieder selbst aus“, heißt es in der Mitteilung. Man dürfe nicht nur fragen, was schiefgehen könne, sondern müsse sehen, was möglich sei.

 

Die Prüfung einer möglichen Beteiligung der Gemeinde müsse selbstverständlich geprüft werden und dabei wirtschaftliche, rechtliche und organisatorische Fragen geklärt werden, schreibt die FWO weiter. Damit schaffe man Vertrauen und Sicherheit bei den Bürgern. Durch die aktuelle politische Diskussion entstehe aber das genaue Gegenteil warnt der Ortsverband. „Wo Vertrauen geschaffen werden könnte, werden vor allem Zweifel und mögliche Risiken in den Vordergrund gestellt – ohne dass aktuell konkrete Probleme bekannt sind.“ Dabei gebe es aus Sicht der FWO bei der Schwarmkraft keinen konkreten Anlass für größere Bedenken – eher im Gegenteil.

 

Besonders hervorgehoben wird von der FWO der lokale Bezug der Genossenschaft. Dass die Menschen hinter der Schwarmkraft aus der Gemeinde stammen, ersetze zwar keine Prüfung, schaffe aber eine Grundlage für Vertrauen und Zusammenarbeit. „Für uns ist Bürgerenergie deshalb kein abstraktes Wirtschaftsmodell. Hier engagieren sich Menschen aus unserer Region für ihre eigene Region“, so die FWO abschließend.

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