REICHSHOF

Erhöhte Bleiwerte im Oberboden: Vorsorgliche Schutzmaßnahmen in Wildberg

Red; 14.10.2026, 15:08 Uhr
Foto: Justyna from Pixabay.
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Erhöhte Bleiwerte im Oberboden: Vorsorgliche Schutzmaßnahmen in Wildberg

Red; 14.10.2026, 15:08 Uhr
Reichshof - Untere Bodenschutzbehörde hat in einzelnen Bereichen der Ortschaft erhöhte Bleiwerte festgestellt – Wahrscheinlicher Zusammenhang mit früherer Bergbautätigkeit in der Grube Wildberg.

Im Rahmen von Bodenuntersuchungen hat die Untere Bodenschutzbehörde in einzelnen Bereichen Wildbergs erhöhte Bleiwerte im Oberboden festgestellt. Der Oberbergische Kreis hat die unmittelbar betroffenen und Grundstückseigentümer darüber informiert, schreiben der Kreis und die Gemeinde Reichshof in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Derzeit könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere Bereiche innerhalb Wildbergs betroffen sind.

 

„Die bislang ermittelten Überschreitungen der Prüfwerte gemäß der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), machen weitere Untersuchungen in Wildberg erforderlich. Dabei soll die Belastungssituation in dem Ort genauer betrachtet werden. Auf Grundlage der weiteren Untersuchungsergebnisse soll eine Bewertung über mögliche erforderliche Maßnahmen erfolgen“, hieß es weiter.

 

Aktuell bestehe keine akute Gefahr für die Bürger. Der Oberbergische Kreis und die Gemeinde Reichshof haben vorsorglich im Rahmen eines Merkblattes bereits einige einfache Maßnahmen empfohlen.  

 

Ziel der Empfehlungen sei es, den direkten Kontakt mit möglicherweise belastetem Boden gering zu halten und damit mögliche gesundheitliche Risiken zu vermeiden oder zu verringern. Aus diesem Grund wird auch der Zutritt auf die Grünfläche des örtlichen Spielplatzes zunächst vorsorglich beschränkt. Die Maßnahmen gelten, bis die weiteren Untersuchungen abgeschlossen sind und eine abschließende Gefährdungsbewertung vorliegt.

In der Grube Wildberg wurden vom 12. bis Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem Blei-, Silber-, Eisen- und Zinkerze abgebaut. In Bergbaugebieten mit oberflächennahen Erzlagerstätten können sowohl aufgrund der früheren Bergbautätigkeit als auch natürlich bedingt erhöhte Schwermetallgehalte im Boden auftreten, so der Kreis und die Gemeinde abschließend.

Weitere Informationen unter www.obk.de/wildberg.

 

Für Fragen und weiteren Informationen stehen folgende Fachbehörden der Kreisverwaltung zur Verfügung:


Untere Bodenschutzbehörde

E-Mail: 67ubb@obk.de 

Telefon: 02261/88-67 32
 

Gesundheitsamt

amt53@obk.de 

Telefon: 02261/88-53 05

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