POLITIK
Naturrasenplatz soll dem Sport erhalten bleiben
Lindlar – Der Rat hat sich am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Naturrasenplatz befasst – Kurzfristiger Bau eines Stadions ist vom Tisch.
Der Rat der Gemeinde Lindlar hat am vergangenen Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung eine Grundsatzentscheidung zur Nutzung des Naturrasenplatzes getroffen. Das teilte Bürgermeister Sven Engelmann heute mit. Demnach soll die Fläche, die am Johannesweg oberhalb vom Kunstrasenplatz des TuS Lindlar liegt, auch künftig als Sportstätte dienen. Wie bereits berichtet, hofft man bei der Eintracht Hohkeppel darauf, dass auf dem Areal ein regionalligataugliches Stadion gebaut wird. Aber auch andere Vereine sollen Interesse an dem Naturrasenplatz haben. Vermutlich handelt es sich dabei um den TuS Lindlar und die KG Lindlar.
Im (nicht)öffentlichen Teil einer Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur wurden im März von Vereinen unterschiedliche Nutzungskonzepte vorgestellt. Eine Entscheidung darüber, dass ein bestimmtes Konzept umgesetzt werden soll, ist laut Engelmann noch nicht gefallen. Geplant sei, dass noch verschiedene Fragestellungen durch die Gemeindeverwaltung – und im Gespräch mit den interessierten Sportvereinen – geklärt werden sollen. „Kurz- bis mittelfristig wird daher nicht von einer konkreten Änderung der bisherigen Nutzung auszugehen sein“, so der Bürgermeister.
Für die Umsetzung anderer Ideen auf der Fläche des bisherigen Naturrasenplatzes – Engelmann nennt hier beispielhaft die Errichtung einer Eventhalle –, sah der Gemeinderat keine Möglichkeit. „Hier überragten vor allem baurechtliche Bedenken“, erklärte er. Ungeachtet dieser Entscheidung würden Rat und Verwaltung bei ihrer Zusage bleiben, mit den anfragenden Vereinen im Austausch zu bleiben. Nicht zuletzt gehe es darum, das Ehrenamt wie im Bereich des Sports und der Kultur bestmöglich zu unterstützen.
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