POLITIK

Gummersbach bekommt wieder einen Personalausschuss

pn; 07.07.2026, 17:00 Uhr
Symbolfoto: OA.
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Gummersbach bekommt wieder einen Personalausschuss

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pn; 07.07.2026, 17:00 Uhr
Gummersbach – Gummersbachs Politik erhofft sich durch den neuen Unterausschuss ein wirksames Kontrollinstrument für den Personalhaushalt.

Von Peter Notbohm

 

Gummersbachs CDU und SPD fordern mehr Transparenz beim Thema Personalplanung im Rathaus. Aus diesem Grund soll ein Personalausschuss als Unterausschuss des Hauptausschusses und Ausschusses für Öffentliche Ordnung eingeführt werden. Der Antrag wurde im Fachausschuss einstimmig von der Gummersbacher Stadtpolitik genehmigt.

 

Aus Sicht der beiden größten Stadtratsfraktionen ist der Personalhaushalt neben der Kreisumlage die größte Ausgabenposition im Gummersbacher Etat. Da auch weiterhin nicht zu erwarten sei, dass die Einnahmen den Aufwand decken können und der Haushalt damit in ein noch größeres Minus zu rutschen droht, seien Einsparungen erforderlich. Das gelte nicht zuletzt für den Personalhaushalt der Stadt, da ansonsten in naher Zukunft der Gang ins Haushaltssicherungskonzept drohe, heißt es in dem Antrag.

 

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Schon bis zum Jahr 2020 wurden in Gummersbach in einem Personalausschuss durch die Verwaltung alle haushaltsrelevanten Personalentscheidungen umfassend vorgestellt, begründet und durch die Mitglieder geprüft. Dies habe stets zu gemeinsam abgestimmten Personalentscheidungen geführt und soll nun erneut aufleben. „Gerade mit Blick auf die Haushaltssituation und im Zusammenspiel mit der inhaltlich neu aufgestellten AG Haushalt erscheint dieses Vorgehen in Zukunft unbedingt erforderlich“, heißt es in dem Antrag weiter. Der Ausschuss soll dabei als wirksames Kontrollinstrument dienen. Das sorge dafür, dass die Politik mitgenommen werde und sorge gleichzeitig für mehr Transparenz.

 

Jörg Jansen (CDU) betonte dabei, dass es beiden Fraktionen ausdrücklich nicht darum gehe, Stimmung gegen Verwaltungsmitarbeiter zu machen oder Stellen abzuschaffen, „am Ende des Tages ist aber wichtig, dass die Politik transparent weiß, was beim Thema Personal passiert“. Ursula Anton (FDP) und Rainer Degner (AfD) begrüßten den Vorstoß von Union und Sozialdemokraten. „Wir hätten sonst einen ähnlichen Antrag stellen wollen“, so Degner. Besetzt werden soll der Unterausschuss mit Mitgliedern aller Fraktionen im Stadtrat, die CDU soll dabei als größte Fraktion zwei Sitze erhalten.

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