OBERBERGISCHER KREIS
Weitere Projekte der REGIONALE 2025 werden umgesetzt
Oberberg – Lenkungsausschuss des Strukturprogramms verleiht neun Projekten und Modulen in der Region den A-Status.
Der Lenkungsausschuss der REGIONALE 2025 hat in seiner heutigen Sitzung gleich neun Projekten bzw. Projektmodulen den A-Status verliehen. Die jeweiligen Projektträger setzen diese somit um. Ein Projekt hat den B-Status erhalten und kommt damit einer Umsetzung näher. „Wir haben Lust auf Zukunft und wollen sie unter anderem mit den Projekten richtungsweisend für die Menschen im Bergischen RheinLand gestalten. Es ist sehr schön zu sehen, dass sich jahrlange Anstrengungen auszahlen und zum Ende der REGIONALE nun so viele Projekte vor Ort realisiert werden“, sagt Klaus Grootens, Landrat des Oberbergischen Kreises und Vorsitzender des Lenkungsausschusses der REGIONALE 2025.
Projekte mit neuem A-Status in Oberberg
Agger-Sülz-Radweg
Projektträger: Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg Kreis, Kommunen
Modul mit neuem A-Status: Lückenschluss Nord-Süd
Der Agger-Sülz-Radweg verbindet die Region entlang der gleichnamigen Flüsse. Auf einer gesamten Streckenlänge von rund 115 Kilometern führt er durch verschiedene Gemeinden in den Kreisen Rhein-Berg, Rhein-Sieg sowie Oberberg. Das interkommunale Projekt wird schrittweise umgesetzt. Nun hat der „Lückenschluss Nord-Süd“ den A-Status erhalten. Als wichtige Lückenschlüsse werden ab 2026 in Engelskirchen und Lindlar im Bereich Blumenau bzw. :metabolon neue Radwegeverbindungen entstehen.
Zirkuläres Bauen und Klimawandelanpassung im öffentlichen Raum in Lindlar
Projektträger: Gemeinde Lindlar
Modul mit neuem A-Status: Historischer Ortskern
Mit dem Projekt Zirkuläres Bauen und Klimawandelanpassung im öffentlichen Raum in Lindlar will die Gemeinde unter Einsatz von wiederverwendeten und recycelten Baustoffen die Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit sowie die Orientierung für Rad- und Fußverkehr im öffentlichen Raum verbessern. Dabei berücksichtigt die Gemeinde verändernde Ansprüche durch den Klimawandel, etwa durch ein entsprechendes Regenwassermanagement oder durch erweiterte kühlende Grünflächen. Geplant ist eine zeitgemäße Gestaltung von Schul- und Kulturzentrum, Freizeitpark, historischer Ortskern, Marktplatz/Mobilstation und Park Plietz.
Mit dem historischen Ortskern hat ein weiteres Modul den A-Status erhalten. Hierbei soll die Aufenthaltsqualität gesteigert und der Grünanteil erhöht werden. Wie im Gesamtprojekt sind dabei die Themen Ressourcenschonung und Klimaanpassung mit konkreten Maßnahmen hinterlegt: wenig Abfälle produzieren, Materialien wiederverwenden oder wiederverwerten, neue Materialien müssen nachhaltige Kriterien erfüllen. Mit Blick auf die Klimaanpassung erfolgt die kleinteilige Entsiegelung, unter anderem indem Bäume gepflanzt werden. Der historische Ortskern wird voraussichtlich ab 2027 umgestaltet.