OBERBERGISCHER KREIS

Weihnachtsmärkte läuten die Adventszeit ein

Red; 01.12.2025, 09:45 Uhr
Fotos: Thomas Wirczikowski (Denklingen), Ute Sommer (Lindenbasar Gummersbach/Waldbröl), Martin Szepat (Lindlar/Wipperfürth), Michael Kleinjung (beide Bergneustädter Märkte), Vera Marzinski (Aufmacher/Lieberhausen und Marienhagen) --- Der Heimatverein Lieberhausen hatte leckeren Apfelpunsch mit und ohne Schuss im Angebot.
OBERBERGISCHER KREIS

Weihnachtsmärkte läuten die Adventszeit ein

Red; 01.12.2025, 09:45 Uhr
Oberberg - Wer sich am ersten Adventswochenende in Feststimmung bringen wollte, wurde in der Region definitiv fündig (AKTUALISIERT).

Winterfest in Lieberhausen

 

Selbstgemachtes, Handwerk, Adventskränze und kleine Geschenkideen luden zum Stöbern beim Lieberhausener Winterfest ein. Für das leibliche Wohl sorgten Vereine und kirchliche Gruppen. Mit stimmungsvoller Musik zum Advent begann das Winterfest in der Kirche. Da gab es wahrhaftig eine facettenreiche Auswahl an Musik. Angefangen von einem Veeh-Harfen-Trio über den Chor „Resonanz“ aus Wiehl sowie Organisten, Flöten- und Gitarrenspieler. Gemeindereferent Christian Eggermann von der evangelischen Impulsgemeinde Lieberhausen-Bergneustadt gab den Gästen zudem ein paar Gedanken zum Advent mit auf den Weg.

 

Aber auch rund um die „Bonte Kerke“ erschallte anschließend bis in die Dämmerung Musik – der Fanfarenzug Lieberhausen, der Bläserkreis Bergneustadt und der MGV Lantenbach sorgten für vorweihnachtliche Klänge. Die Vereine brachten sich gut ein beim Fest. Knusprig braune Reibekuchen mit Apfelmus bereitete der Schützenverein zu. Glühwein oder Apfelpunsch oder andere nicht alkoholische und alkoholische Getränke und eine Riesenauswahl für das leibliche Wohl bot nicht nur der Heimatverein Lieberhausen an.

[Die gebürtige Norwegerin Görill Vimal Gabrielsen lebt in Oberberg und bot an ihrem Stand selbst gefertigtes Kunsthandwerk an.]

 

Wer gemütlich beim Kaffee und Kuchen zusammensitzen wollte, konnte in das Gemeindehaus. Derweil gab es für die Kinder in einem Nebenraum Bastelangebote, die aber auch draußen Stockbrot überm Feuerkorb zubereiten konnten. Noch keinen Adventskranz? Mit roten, weißen oder grünen Kränzen stand eine Auswahl im überdachten Bereich. Hier fanden die Besucher auch künstlerischen Weihnachtszauber aus Norwegen bei Görill Vimal Gabrielsen, die liebevoll gestaltete Dekorationen, die jedem zu Hause ein warmes Leuchten schenken, erstellt. Handgefertigte Lesezeichen aus Wolle, stimmungsvolle Aquarelle oder auch genähte Weihnachtsmänner- oder Engel-Flaschenhüllen waren dabei.

 

Selbstgefertigtes hatte auch Heike dabei - der Erlös aus ihrem Verkauf geht als Spende an das WDR-Weihnachtswunder. Heikes Schwester wohnt in Lieberhausen, aber sie selbst ist auch Mitglied des Heimatvereins und half beim Winterfest mit. Sogar eine lebende Krippe stand neben der Bonten Kerke. Ein Teil des Erlöses vom Winterfest kommt der „Johannes Hospiz Oberberg Stiftung“ in Wiehl und dem „Förderverein Bonte Kerke Lieberhausen“ zugute, die an ihren Ständen über ihre Arbeit informierten.

 

 

Freibeuter, Kamishibai und knisternde Romantik bei der Burgweihnacht

 

Mit 18 Ausstellern im Inneren der Burg und 17 vergebenen Outdoor-Weihnachtshütten stimmt der Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Denklingen die zahlreichen Besucher kulinarisch und stimmungsvoll auf die beginnende Vorweihnachtszeit ein. Silas Pröhl vom Freibeuterteam der „Sea of Spirits“ ist erstmalig mit einem Whisky Stand im historischen Innenhof der Burg zu finden. Normalerweise auf Mittelaltermärkten unterwegs, bietet er zum allerersten Mal auf einem Weihnachtsmarkt seine Getränkevariationen aus den Bereichen Whisky, Gin und Rum zur Verkostung und zum Kauf an. Gemeinsam mit drei weiteren Freibeutern füllt der Mannheimer die edlen Tropfen ab und veredelt sie mit Karamell, Beeren oder gar Weihnachtsgewürzen.

 

[Besonders der „Sea of Spirits“ -Whisky mit Karamellgeschmack konnte beim Probieren überzeugen.]

 

Tina Hamburger aus Denklingen stellt ausschließlich bei der Burgweihnacht ihre handgefertigten, individuellen Exponate zum Verkauf aus. Das ganze Jahr über sammelt sie natürliche Materialien, um sie dann drei Wochen vor dem ersten Advent zu nicht alltäglichen Adventskränzen und Kerzenständern zu verarbeiten. Nachhaltigkeit und Ressourcenorientiertheit prägen dabei ihr Handeln, so benutzt sie keinerlei Tannengrün bei der Herstellung. Ob nun der Kaffeefilterkranz oder der geflochtene, bzw. gestrickte Kranz aus Wollschläuchen, ihre Adventskränze können vom Käufer gelagert und jedes Jahr ohne Einschränkungen wieder benutzt werden. Unterstützt wird sie von Ulrich Wendel, der aus Fachwerkhausholz individuelle Kerzenhalter gestaltet. Vor 20 Jahren hatte Hamburgers Vater die Balken eines kompletten Fachwerkhauses gekauft und gelagert. Seit 2015 stellt Wendel daraus die Kerzenhalter her, die auf dem Denklinger Markt alljährlich auf großes Interesse bei den Besuchern stoßen.

 

Für die jüngsten Gäste liest HVV-Mitglied Susanne Derksen im Rittersaal der Burg die Geschichte vom großen Weihnachtsmarkt im Zoo vor. Mit Hilfe des von ihr dazu benutzten Kamishibai können auch die Kleinsten, die jeweils zum Text gehörenden Bilder gleichzeitig sehen und so der Geschichte noch besser folgen.  Wer nach so vielen Eindrücken Hunger bekommt, kann sich mit Reibeplätzchen, Grillgut, Crêpes und anderen Köstlichkeiten eine kleine Time-out an den wärmenden und knisternden Feuertonnen verschaffen und sich zeitgleich vom Bühnenprogramm unterhalten lassen. Umgeben vom Tannenbaum, der von den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Denklingen liebevoll geschmückt wurde und dem überdimensionalen Adventskranz kann sich wohl niemand dem Zauber der angehenden Weihnachtszeit entziehen. Erstmalig gab es mit DJ Seidler insbesondere für die Jugend und Junggebliebene ein Samstagabendprogramm. In der letzten Session noch Karnevalsprinz Michél I. bei der KG Rot-Weiß-Denklingen, rockte Seidel in diesem Jahr den Burgweihnachtsabend. Alle beteiligten Kitas, Schulen, Vereine und Institutionen freuen sich auch am ersten Adventssonntag auf viele Gäste, Interessenten und Weihnachtsfreunde, die sich in vorweihnachtliche Stimmung bringen möchten. (ad)

 

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Waldbröl: Weihnachts-Mitmach-Werkstatt im stimmungsvollen Ambiente

 

Im Rahmen des Waldbröler Weihnachtsmarktes verwandelte sich der Marktplatz am Wochenende in ein gemütliches Winterdorf, das mit festlich dekorierten Holzhütten, einer Weihnachtskrippe, heimeligen Feuerstellen und einladenden Sitzgelegenheiten stimmungsvoll den Advent einläutete. Optimal ergänzt wurde das festliche Ambiente durch ein wertiges Händlerangebot und die Beteiligung örtlicher Vereine und Organisationen, die für gute Stimmung bei Großen und Kleinen sorgte. Den wohl größten Stand mit Kulinarik, Kinderschminken, Gesprächstreff, Stockbrotstation und der Fotoecke für Erinnerungsfotos unterhielten die Mitarbeiter der Waldbröler Mosaik-Gemeinde.

 

[Sie alle waren aktiv für den guten Zweck: „Nachwuchskraft“ Heidi Schmallenbach (v.li.), Michael Block, Bastian Schmallenbach, Rafael Schulz und Inna Block.]

 

Mit Bommelmützen, Beanies, Loops und Handschuhen handgefertigt von ihr selbst, zog der Stand von Martina Seidel aus Rebbelroth die Blicke auf sich. Die leidenschaftliche Handarbeiterin und Hundetrainerin häkelt, strickt und verkauft die attraktiven Accessoires unter ihrem Spaßlabel Haddox für regionale und international tätige Tierschutzorganisationen. Mit Spekulatius, Schneegestöber, Kinderpunsch und Winzerglühwein beglückten Alexander Herholz, André Gerwers und Kai Bludau von der Waldbröler Karnevalsgesellschaft ihre Gäste, ein Oberstufenquartett der Gesamtschule Waldbröl schuftete am Waffeleisen, um Gelder für die im nächsten Jahr anstehende Abifete zu sammeln. Musikalisch umrahmten Poco-Brass und der Männerchor der Baptisten-Gemeinde die Veranstaltung, am Sonntag legte der Nikolaus eine Stippvisite auf dem Markt ein.

 

Mit einer absolut außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt-Mitmach-Werkstatt bereicherte die Belegschaft der Waldbröler Firma „Bedachungen, Schreinerei und Holzbau Block“ die Marktbesucher. Fertige Holzbau-Sätze für Nistkästen oder Adventsbäume konnten entweder „to go“ erstanden oder unter fachkundiger Anleitung der erfahrenen Schreiner und Zimmerleute vor Ort zusammengeschraubt werden. Genau wie die Einnahmen aus dem Verkauf von Schieferuntersetzern, Metallrosetten und beleuchteten Deko-Landschaften im Kastenrahmen war die, vom Block-Team vorgefertigte, „Vogelfutterhaus-Villa“ als Spende für das Kinderhospiz Balthasar in Olpe vorgesehen. Am Abschluss der „Bauarbeiten“ konnten sich die Marktbesucher in der Zurichtung der Dachschiefer und deren Befestigung auf dem Häuschen beteiligen. „Die Idee sich hier präsentieren hatten unsere Mitarbeiter beim gemeinschaftlichen Grillen im Sommer und wir unterstützen sie gern“, unterstrich Inna Block, die die Firma mit Ehemann Andreas leitet. (us)

 

 

Weihnachtsmarkt in Marienhagen hatte viel zu bieten

 

Dicht gedrängt schoben sich die Gäste am frühen Samstagabend über den Dorfplatz in Marienhagen. Bei usseligem Wetter, aber gut gelaunt und vielfach mit einem wärmenden Glühwein in der Hand. Einige waren schon am Samstagmittag aktiv in Marienhagen – beim 13. Glühweinlauf (siehe Bericht). Der Wettbewerb hatte wieder viele aktiviert, auf dem Weihnachtsmarkt gab es die Siegerehrungen und Urkunden für die Teilnehmer des Hauptlaufs. Zudem hatten Vereine und Organisationen aus Marienhagen/Pergenroth wieder eingeladen, um auf den geschmückten Dorfplatz gemeinsam in die Weihnachtszeit zu starten. Hier standen auch die üblichen Holzhütten mit Kunsthandwerk und so mancher Leckerei – ob süß oder deftig. Auch vorm Gasthof „Zum Löwen“ und dem Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde reihten sich die Holzhütten. An denen flanierten die Besucher entlang, ergatterten schon mal ein paar Weihnachtsgeschenke oder einfach etwas Schönes für die Deko im eigenen Heim.

 

[Der Erlös aus dem Verkauf von Edith Kösters Strickwaren geht an die Wiehler Vereine HBW (Heimat, Begleiten, Wohnen Gmbh Wiehl), Tafel und Lebensfarben. Also bekommt man bei hier nicht nur warme Füße, sondern tut auch noch was Gutes.]

 

Im Gemeindehaus strickte Edith Köster eifrig, um den Bestand an Mützen und Socken wieder aufzufüllen. Am frühen Samstagabend hatte sie schon 40 Paar Socken verkauft, die sie gemeinsam mit Nichte Petra angefertigt hatte. Im Gemeindesaal konnten sich die Gäste nicht nur bei Kaffee und Kuchen aufwärmen, hier gab es auch Tisch-, Wand- und Kopfschmuck bei Helga und Lisa. Auf der Bühne auf dem Dorfplatz wurde ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten – angefangen vom Posaunenchor Marienhagen-Drespe, über den Grundschulchor aus Marienhagen und den „VfR-Tornados“ sowie abends mit Musik von den „Plenty Faces“. Am Sonntag haben sich die Kita Marienhagen, der Nikolaus und der „Happy Notes Chor“ angekündigt. In der Kirche fanden zudem ein adventliches Singen gemeinsam mit Kurzweyl und Chapelloise sowie zum Abschluss ein Adventsgottesdienst statt. Abwechslungsreich nicht nur das Programm, auch kulinarisch war einiges im Angebot. Leckeres vom Schwenkgrill oder lieber eine Waffel – die Vereine hatten für jeden Geschmack etwas anzubieten. Und natürlich gehörte auch der Glühwein dazu. (vma)

 

 

Lindenbasar feiert die Vielfalt und unterstützt hilfsbedürftige Kinder

 

Dass ihre Schule ein magischer Ort ist, mögen allenfalls Harry Potter, samt seiner Freunde Ron Weasley und Hermine Granger bestätigen, die die Zauberschule Hogwarts im schottischen Irgendwo besuchen. Heute allerdings, zum traditionellen Schulbasar präsentierte sich das Städtische Lindengymnasium in Gummersbach als magischer Ort mitten in der oberbergischen Kreisstadt. Unter dem Thema „LindenMAGIE - Vielfalt verzaubert“ hatten die rund 800 Schüler ihre Lehrer, das elfköpfige Basar-Team plus die Mitarbeitenden aus der Schülerbibliothek zu einem Jahrmarkt magischer Dörfer mit Theateraufführungen, Zaubershows und einer Vielzahl kulinarischer Versuchungen eingeladen.

 

[Wenn er Zeit hat, knotet er auch für Projekte der Oberstufe - heute war Torben Morgenroth für seine Klassengemeinschaft kreativ.]

 

Einig in dem Ziel, finanzielle Mittel für bedürftige Menschen in der Region zu sammeln, hatten alle Klassen von Unter- bis Oberstufe „magische“ Ideen gesammelt, gewerkelt, gebastelt und organisiert, so dass ein möglichst großer Erlös für den guten Zweck erzielt werden konnte. Die dazu gehörigen Eltern und Geschwister, Freunde und Ehemalige hatten sich nicht lang bitten lassen und bevölkerten zahlreich die Flure und Klassenzimmer. Im Raum G125 lockte das „Kinderwunderland“ der 6c, in dem die Schüler dem mitgebrachten Nachwuchs an Spielestationen mit Dosenwerfen, Malen und Klebe-Tattoos belustigte, während die Erziehungsberechtigten eine kleine Plauder-Auszeit an den Stehtischen genossen. Einmal zahlen, all inclusive. Durch einen flatternden Goldglitter-Vorhang betrat man den Weihnachtsmarkt der 9c, in dem die Schießbude, neben der Weihnachtsmarmelade und den gebrannten Mandeln, die Hauptattraktion darstellte.

 

Hatte man gegen Zahlung einer Teilnahmegebühr mit der Nerf-Gun bestimmte Zielscheiben abgeräumt, bediente man sich aus dem Sortiment detailreicher Ballontiere, wie Flamingos, Bienen, Dinos, Kraken oder Elefanten, die der 16-jährige Modellage-Profi Torben Morgenroth im Akkord drehte, wand und knotete. Die Schüler der 9b hingegen hießen ihre Gäste im Casino „Fabulous Las Vegas“ willkommen, hatten ihr Klassenzimmer mit Black Jack, Bingo, Poker und Roulette-Tisch in eine veritable Spielhölle umfunktioniert. In der Candy Bar der 8d materialisierte sich die Sehnsucht nach Süßigkeiten in essbaren und knallbunten Fruchtgummis wie Drachenzungen, magischen Mäusen, Zombies und Bubble Fizz.

 

War die Klassengemeinschaft der 5a damit beschäftigt, ihre liebevoll gestalteten Bilderrahmen an den Mann und die Frau zu bringen, schneite, wie sollte es anders sein, Santa Claus, in Engelbegleitung und mit zwei Weihnachtswichteln herein und posierte für ein Extra-Foto vor der Weihnachtskulisse. Auf dem Schulhof bruzzelten Schüler der Oberstufe Crepes und Rostwurst, im Foyer warben Ehemalige um Mitglieder für den Förderverein des Lindengymnasiums. In der Menschenmenge an ihren Schildern zu erkennen, „Erstis“ des Gymnasiums, die Viertklässler „ihrer“ ehemaligen Grundschule in Windhagen durch die Räumlichkeiten der weiterführenden Schule führten. Die Auswahl des Mottos „LindenMAGIE - Vielfalt verzaubert“, bilde sowohl die Lebenswirklichkeit in Schule und Gesellschaft ab, habe sich aufgrund seiner Aktualität geradezu angeboten. „Wir verstehen Vielfalt als Bereicherung, von der wir alle profitieren“, erläuterte Katharina Weidner, als Mitglied des Basar-Teams. Ein Teil des Erlöses fließt in den „Schultopf“, der Großteil ist in diesem Jahr für „Chancen- Leben geben“, Nina & Nico, Plan international und die Musikschule Gummersbach bestimmt. (us)

 

 

Kunsthandwerkermarkt im Krawinkel-Saal lockt viele Besucher an

 

Der Kunsthandwerkermarkt im Bergneustädter Krawinkel-Saal hat am ersten Adventswochenende erneut für großen Andrang gesorgt. Über 40 Stände boten eine breite Palette an kunsthandwerklichen und weihnachtlichen Produkten – von Honig, Naturseifen und Bienenwachskerzen bis hin zu Holzarbeiten, Schmuck, Textilkunst und weihnachtlichen Dekorationen. Zudem wurde im Jugendtreff des Förderkreises selbsterfundene Pancake-Pizzen zubereitet.

 

 

Organisiert vom Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur, der Sparkasse Gummersbach und der Stadt Bergneustadt, zeigte sich der Markt vielseitig und qualitätsorientiert. „Wir haben einige neue Stände dabei und merken jedes Jahr, wie gut der Markt bei den Menschen ankommt. Echtes Kunsthandwerk hat hier einen besonderen Stellenwert“, betonte Vereinsvorsitzende Meike Krämer-Ansari. Die „Strickgruppe für den guten Zweck“ gehörte erneut zu den Publikumsmagneten – ihre handgestrickten Arbeiten fließen vollständig in soziale Projekte.

 

Auch Doris Klaka aus der Strickgruppe zeigte sich zufrieden: „Es ist immer schön zu sehen, wie treue Ausstellerinnen und Aussteller gemeinsam mit neuen Anbietern diesen Markt zu etwas Besonderem machen.“ Der Kunsthandwerkermarkt ist auch am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. (mkj)

 

 

Weihnachtsmarkt in Lindlar

 

Mit dem Anknipsen des Weihnachtsbaumes ist in Lindlar der 41. Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet worden. Der Laberköppe e.V. organisierte zusammen mit ansässigen Vereinen und Helfern ein buntes Programm rund um den historischen Ortskern. Etwa 80 Marktstände bieten bis Sonntag kulinarische Leckerbissen von Bratwurst, Ramen-Suppe und Flammlachse an. Auch handwerkliche Produkte, Gewürze, Gestricktes oder Gemaltes gibt es zu bestaunen. Zwei Engel mischen sich unter die Besucher und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Den Nachhaltigkeitstisch im Gemeindehaus gibt es ebenfalls wieder. Gegen eine kleine Spende zugunsten der Landfrauen, darf man sich etwas vom Tisch nehmen. Neu in diesem Jahr ist das größere Zelt der KG Rot-Weiß und des Schützenvereins Lindlar. Hier findet die Aftershow-Party ab 22 Uhr statt, wenn der Markt schließt.

 

[Der „Frohes Fest “–Lichterbogen hängt wieder.]

 

Am Freitag sorgte die Band Bergisch Blend für Stimmung. Am Samstag rockt Powerhouse die Bühne. Zu den Highlights zählen am Wochenende auch ein Live-Gottesdienst und die Weihnachtsmarkt-Lotterie zur Finanzierung des Marktes. Die Ziehung der Preise ist für Sonntag angesetzt, auch der Besuch des Weihnachtsmannes. Und wie jedes Jahr hängt natürlich auch der „Frohes Fest“- Lichterbogen an seinem Platz. Er stammt aus der Kulisse der Fernsehserie Lindenstraße. Der Weihnachtsmarkt öffnet am Samstag von 11 bis 22 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. (krj)

 

 

Festliche Vorweihnachtszeit in Neustadts historischer Altstadt

 

Der Nikolausmarkt am Bergneustädter Heimatmuseum ist am Freitagabend trotz des starken Regens gut gestartet. Nachdem es gegen 20 Uhr aufklarte, füllte sich der Platz in der historischen Altstadt und viele Besucher genossen Glühwein, „Nystädter Schmiedewasser“, „Alpenglüher“ und bergische „Riiwekauken“. Die Neustädter Vereine, Schulen und Kindergärten boten wieder ein buntes Angebot aus selbstgefertigten Geschenkideen, Leckereien und dem beliebten Glücksrad.

 

Aus den Reihen der Standbetreiber kam positives Feedback. „Eine supertolle Veranstaltung – kommt alle hier hin!“, rief Maik vom TuS Othetal lachend in die Menge. „Wir brauchen Leute, die mit uns Bier und Glühwein trinken … es macht einfach Spaß!“ Für Stefan Hatzig von der Löschgruppe Hackenberg, die in diesem Jahr erstmals als Veranstalter mitwirkte, stand vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund: „Trotz des Wetters war die Stimmung richtig gut. Die Leute werden von Stunde zu Stunde entspannter und man spürt, wie die Vorfreude auf Weihnachten wächst.“

 

Museumsleiterin Pavla Brandsch zeigte sich zufrieden mit dem Auftakt und hofft auf viele weitere Gäste im Laufe des Wochenendes. Jedenfalls lobten die Gäste die freundliche Stimmung trotz des Wetters. Am Samstagabend stehen zwei öffentliche Vorspiele der Musikschule Bergneustadt im Heimatmuseum auf dem Programm, bevor am Sonntag Geschichtenerzähler Kai Mönnich weihnachtliche Geschichten präsentiert. Für Kinder gibt es zudem wieder die Möglichkeit, in der Museumsscheune kleine Lebkuchenhäuschen zu bauen. Die Hauptpreise des Glücksrads werden am Sonntagnachmittag verlost. (mkj)

 

 

Wipperfürth feiert in den ersten Advent

 

Auch der traditionelle alternative Adventsmarkt in Wipperfürth öffnete am Freitag seine Tore. Bis Samstag bieten am Hausmannsplatz viele Vereine, Kitas, Schulen und Initiativen Leckereien und Geschenke an. Wer sich noch mit Kerzen, Holzhandwerk, Süßigkeiten oder einer warmen Strickmütze eindecken möchte, wird hier fündig. Der kleine gemütliche Adventsmarkt an der festlich angestrahlten Sankt Nikolaus Kirche bietet die richtige vorweihnachtliche Kulisse für einen Adventsbummel.

 

[Trotz Regens hatten diese Besucherinnen viel Spaß auf dem Adventsmarkt.]

Auf dem historischen Marktplatz der Hansestadt ist ein Adventstreff eingerichtet, der am Samstag und Sonntag einiges zu bieten hat. So werden im Lesezelt Märchen und Weihnachtsgeschichten für Kinder erzählt. Außerdem hat Frau Holle ihr Kommen angekündigt. Am Adventssamstag wird die erste Kerze angezündet. Im Anschluss daran darf bei einem Konzert mitgesungen werden. Am Sonntag gibt es am frühen Nachmittag Livemusik mit dem Duo Klangbilder. Anschließend wird Kurt Kokus mit Stand-Up-Comedy sowie Gesang und Trompetenstücken unterhalten. Am Sonntag öffnen zudem die Geschäfte.

 

Der Wipperfürther Adventstreff öffnet am Samstag von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr. Der alternative Adventsmarkt kann noch am Samstag von 10 bis 21 Uhr besucht werden. (krj)

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