OBERBERGISCHER KREIS

Arbeitslosigkeit im Januar spürbar gestiegen

Red; 30.01.2026, 10:16 Uhr
OBERBERGISCHER KREIS

Arbeitslosigkeit im Januar spürbar gestiegen

Red; 30.01.2026, 10:16 Uhr
Oberberg – In der Region liegt die Arbeitslosenquote nach dem Jahreswechsel bei 5,9 Prozent – Kräftenachfrage bleibt verhalten.

Im Januar ist die Arbeitslosigkeit in Oberberg gestiegen. 8.938 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 455 Personen mehr (5,4 Prozent) als im Dezember und 71 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,8 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.667 Personen (317 Personen mehr als im Vormonat und 260 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.271 Arbeitslose registriert (138 Personen mehr als im Vormonat, aber 189 Personen weniger als im Vorjahr).

 

Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.753 Personen arbeitslos. Davon kamen 848 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.295 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 433 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

335 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (35 weniger als im Vormonat, aber 22 mehr als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich damit 2.072 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

 

„Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar ist üblich und auch in dieser Höhe fast exakt auf dem Niveau des Vorjahres und recht gleichmäßig über die drei Regionen verteilt. Insgesamt liegt die Zahl der Arbeitslosen weiterhin über dem Wert des Vorjahres, so dass eine Erholung am Arbeitsmarkt noch nicht in Sicht ist. Die Arbeitskräftenachfrage bleibt auch im Januar verhalten, wobei der Stellenbestand sich leicht erhöht, was für eine schwierigere Stellenbesetzung spricht“, erklärte Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. „Fakt ist: Lediglich knapp 20 Prozent der gemeldeten Stellen sind auf Helferniveau – aber 50 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen suchen eine Helferstelle. Daher werden wir nicht müde, die Wichtigkeit von Qualifizierung und Weiterbildung in den Fokus zu rücken.“

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