OBERBERGISCHER KREIS

"Innovation Hub Bergisches Rheinland" erhält A-Status

Red; 11.04.2019, 10:40 Uhr
Grafik: Korthaus GmbH --- Der Innovation Hub Bergisches RheinLand ist ein REGIONALE-Projekt und soll in der Halle 51 auf dem Steinmüller-Gelände in Gummersbach aufgebaut werden.
OBERBERGISCHER KREIS

"Innovation Hub Bergisches Rheinland" erhält A-Status

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Red; 11.04.2019, 10:40 Uhr
Oberberg – Im Rahmen der REGIONALE 2025 wurden die ersten Projekte zur Umsetzung empfohlen - Auch die „Digitale Denkfabrik“ erhielt den A-Status und macht damit einen großen Schritt in Richtung Realisierung.

er Lenkungsausschuss der REGIONALE 2025 hat im Rahmen seiner gestrigen Sitzung den ersten zwei Projekten den sogenannten A-Status verliehen. Neben den „Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis“ hat das Gremium mit dem „Innovation Hub Bergisches RheinLand“ auch ein Projekt mit Standort in Gummersbach zur Umsetzung empfohlen. Im Vorfeld haben die Projekte einen mehrstufigen Qualifizierungsprozess durchlaufen, in dem sie von Projektideen zu strukturpolitisch und regional bedeutsamen und damit förder- und umsetzungsfähigen Vorhaben entwickelt wurden. Dabei wurden die Projekte zusammen mit der REGIONALE 2025 Agentur und in Abstimmung mit den drei beteiligten Kreisen inhaltlich und organisatorisch qualifiziert, so dass sich beide Projektvorhaben erfolgreich an unterschiedlichen Förderaufrufen beteiligen konnten.

 

„Wir freuen uns, dass wir bereits frühzeitig im REGIONALE-Prozess zwei strukturpolitisch wichtige Projekte zur Realisierung empfehlen konnten. Beide Projekte können nun in die Umsetzung einsteigen und dienen gleichzeitig als Vorbild für andere Projektträger, Projektideen bei der REGIONALE 2025 einzureichen“, so Jochen Hagt, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der REGIONALE 2025.

 

Der „Innovation Hub Bergisches RheinLand“ (IHBR) etabliert auf dem Steinmüllergelände in Gummersbach ein Innovationszentrum, das neueste Forschung vom Campus Gummersbach der Technischen Hochschule (TH) Köln mit den Innovationsbedarfen der regionalen Wirtschaft verknüpft. Er unterstützt regionale Unternehmen und Organisationen bei den Herausforderungen der digitalen Transformation und Industrie 4.0. Gleichzeitig erzeugt der IHBR ein herausragendes Umfeld für Studierende und Fachkräfte, indem er Highend-Arbeitsplätze in der Region schafft.

 

Ziel ist es, die Mitglieder des Hubs zu vernetzen und gemeinsam relevante Digitalisierungsprojekte und Prototypen zu realisieren. Dabei kommen konkreten Projektimpulse und Bedarfe aus der Wirtschaft. Der IHBR beinhaltet eine Modellfabrik in Kombination mit einem IT-Lab, um übergreifende Lösungen umsetzen zu können. In einem Showroom werden Lösungen für die digitale Welt demonstriert. Die enge Kopplung an Forschung und Lehre wird durch Initiierung einer Stiftungsprofessur „Digitalisierung und Industrie 4.0“ erreicht. Damit bietet der IHBR ein ergänzendes Angebot zu den bestehenden Digital Hubs in Köln und Bonn.

 

„Mit dem IHBR wollen wir ein bedeutendes Forschungs- und Innovationszentrum im Bergischen RheinLand verankern, von dem die ganze Region profitiert. Mit dem A-Status machen wir einen großen Schritt in Richtung Realisierung“, sagt Bernhard Opitz, Geschäftsführer der Firma OPITZ CONSULTING Deutschland, die gemeinsam mit der TH Köln Campus Gummersbach Initiator des Projekts und Gründer des Trägervereins Innovation Hub Bergisches RheinLand sind. Bereits jetzt hätten über 25 öffentliche Institutionen und Unternehmen eine finanzielle Beteiligung an der Trägerstruktur zugesagt. 

 

Projektpartner sind die Industrie- und Handelskammer zu Köln und Bonn/Rhein-Sieg und der Oberbergische Kreis. Standort des IHBR ist die Halle 51 auf dem Steinmüller-Gelände in Gummersbach. Das Projekt hat sich am EFRE-Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ beteiligt und wurde im Februar 2019 vom Gutachtergremium der Landesregierung zur Förderung empfohlen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 6,4 Millionen Euro.

 

Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Projektraum ,Bergisches RheinLand‘ umfasst 28 Kommunen im Oberbergischen, Rheinisch-Bergischen und im östlichen Rhein-Sieg-Kreis. Die REGIONALE 2025 Agentur GmbH übernimmt als zentrale Managementeinheit die Steuerung und Koordination. Zu den Aufgaben gehören auch die Qualifizierung von Konzepten und Projekten, die Beratung der einzelnen Projektträger und die Kommunikation des Strukturförderprogramms.

 

Weitere Informationen: www.regionale2025.de.

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