OBERBERGISCHER KREIS

„Jobstarter“ gesucht: Projekt bringt Schüler und Unternehmen zusammen

fj; 20.06.2019, 10:00 Uhr
Foto: Fenja Jansen --- (v. li.) Arit Schmitt, Susanne Reissner und Claudia Wandschneider vom Projekt „ausbildungOKay“.
OBERBERGISCHER KREIS

„Jobstarter“ gesucht: Projekt bringt Schüler und Unternehmen zusammen

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fj; 20.06.2019, 10:00 Uhr
Oberberg – Die Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung will im Rahmen des vom Bundesministerium geförderten Projekts „ausbildungOKay“ die Ausbildungsstrukturen im Kreis verbessern – Der persönliche Kontakt zwischen Schulen und Unternehmen steht im Mittelpunkt.

Das Projekt „ausbildungOKay“ ist eines von 40 Projekten in Deutschland, das als „JOBSTARTER plus Projekt“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. „Damit haben wir den großen Vorteil, gemeinnützig arbeiten zu können“, erläutert die Projektleiterin Claudia Wandschneider.

Für das Konzept zeichnet die Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung e.V. verantwortlich, die durch die Ausbildungsinitiative Oberberg im Jahr 2007 mit dem Ziel gegründet wurde, die Chancen der Schulabgänger auf dem Ausbildungsmarkt in Oberberg zu verbessern. Die Vernetzung von Schulen, Schülern, Eltern und Unternehmen steht dabei im Mittelpunkt. Als eingetragener Verein zählt die OK-Ausbildung inzwischen 35 oberbergische Unternehmen zu ihren Mitgliedern.

 

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Ziel des über drei Jahre laufenden Projekts „ausbildungOKay“ ist die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen der dualen Berufsausbildung, indem Klein- und Kleinstbetriebe dabei unterstützt werden, Ausbildungsplätze anzubieten oder das bestehende Ausbildungsengagement aufrecht zu erhalten und auszubauen. „Dazu werden die Betriebe zum Beispiel hinsichtlich regionaler Unterstützungsangebote und zum Berufswahlverhalten von Jugendlichen sowie zur Nutzung moderner Rekrutierungskanäle beraten“, erklärt Arit Schmidt, Berufsorientierungscoach bei OK-Ausbildung. Und auch für die Schüler gibt es Angebote. So veranstaltet das dreiköpfige Projektteam in den 9. Klassen Workshops zur Berufsorientierung, bei denen auch die Unternehmen selber zu Wort kommen, indem Personalleiter oder Auszubildende ihren Betrieb vorstellen.

 

Der persönliche Kontakt zwischen Schulen und Unternehmen wird auch bei den Handwerks- und Ausbildungsveranstaltungen großgeschrieben, die von OK-Ausbildung ebenfalls unterstützt werden. Große Erfolge waren beispielsweise die Messen an der TOB Wiehl, der Gesamtschule Marienheide oder der FCBG Gummersbach, welche bereits zu Ausbildungsverträgen mit passenden Jugendlichen geführt haben. Anhand von konkreten berufstypischen Aufgaben haben die Betriebe Ausbildungsinhalte vorgestellt und die Schüler konnten sich direkt ausprobieren. „Das war echt cool und man konnte eine Menge Berufe kennenlernen und ausprobieren“, sagte ein Schüler der 9. Klasse nach einer solchen Veranstaltung. Ausbildungsinhalte kennenlernen können Schüler ebenfalls während sogenannter Erprobungstage, die im Rahmen von „ausbildungOKay“ für Kleingruppen direkt bei den Unternehmen durchgeführt werden. Interessierte Schulen und Betriebe sind dabei eingeladen, sich zu melden.

 

Kontakt unter Tel.: 02261/9142540 oder per E-Mail an claudia.wandschneider@ok-ausbildung.de. Weitere Informationen unter www.ok-ausbildung.de.

 

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