OBERBERGISCHER KREIS
„Das Gedankenkarussell“: Eine Tanzreise durch die Gefühlswelt
Oberberg - Mit ihrer Tanzperformance entführten die vierten Klassen der Förderschule für Sprache des OBK ihr Publikum auf eine nonverbale Reise durch die Gefühlswelt junger Menschen.
Mit ihrer Tanzperformance entführten die vierten Klassen der Förderschule für Sprache des OBK ihr Publikum auf eine nonverbale Reise durch die Gefühlswelt junger Menschen. In einer Mischung aus Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz wurde das innere Gedankenkarussell sichtbar: Unruhe, Sorgen, emotionale Selbstzweifel – und der Weg zu Ruhe, Selbstakzeptanz und Zuversicht.
Der Show lag ein klarer Fokus auf den typischen Sorgen der Viertklässlerinnen und Viertklässler zugrunde. In der Tanzperformance wechselten sich zuerst Momente der Selbstzweifel ab, um dann klar den Blick auf Solidarität zu richten. Die Tänzer zeigten, wie Gemeinschaft eine Stütze geben kann: einander die Hände reichen, um so kleine Gruppen entstehen lassen und tänzerisch die gegenseitige Unterstützung sichtbar werden zu lassen.
In dem Projekt „Das Gedankenkarussell“ unter der Leitung der Tanzlehrerin Vanessa Hartmann stand die soziale Komponente klar im Mittelpunkt: „Gemeinsames Tanzen stärkt die Teamfähigkeit, Empathie und Zugehörigkeit. Mögliche Konflikte werden konstruktiv gelöst, Erfolge miteinander geteilt. So wird Tanz zu einem Spiegel emotionaler Entwicklung – ein kreativer Ausdrucksraum, der innere Konflikte bearbeitet, das Selbstbewusstsein stärkt und emotionale Intelligenz fördert“, so Hartmann.
Mit einem hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft endete der Auftritt: Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass sie gemeinsam jede Herausforderung überwinden können. Sie akzeptieren sich selbst so, wie sie sind, und spüren, dass sie selbst genug sind.
„Die Aufführung der vierten Klassen im Rahmen von Kultur und Schule bildet immer einen Höhepunkt am Ende des Schuljahres und ist eine feste Institution im Rahmen der Oberwiehler Schul-Kultur. Es ist so beeindruckend, wie die Kinder über den tänzerischen Ausdruck und kreative Bewegungsformen an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewonnen haben“, erklärte Schulleiterin Daniela Nyenhuis.