Nümbrecht - Unternehmen gibt Zuschüsse des Bundes in Form günstigerer Preise an die Kunden weiter.
Das Jahresende ist traditionell die Zeit, in der die GWN über die Energiepreise des kommenden Jahres informiert. In diesem Jahr seien die Kalkulationen besonders herausfordernd gewesen: Gesetzliche Vorgaben, die Einfluss auf den Strompreis haben, werden immer kurzfristiger festgelegt, die Preise an den Energiebörsen schwanken stark – und gleichzeitig müssen sich Energieversorger an gesetzliche Vorschriften halten und ihre Preise rechtzeitig veröffentlichen, so die GWN.
Die Bundesregierung unterstützt künftig Stromkunden mit einem Zuschuss zu den Netzentgelten und damit zum Strompreis. Diesen Vorteil gebe die GWN an ihre Kunden weiter. Zusammen mit einem vorausschauenden Energieeinkauf kann die GWN den Strompreis ab 2026 um 2,8 ct/kWh brutto senken (Arbeitspreis 31,50 ct/kWh statt 34,3). Einige gesetzlich festgelegte Preisbestandteile des Strompreises (Umlagen) erhöhen sich im kommenden Jahr, dies könne aber aufgefangen werden. Auch die Grundpreise blieben "weiterhin niedrig".
Auch beim Gas habe die GWN für 2025 und 2026 gut eingekauft und günstige Preise für die Gasbeschaffung sichern. Damit können die steigenden Netzentgelte und CO₂-Abgaben ausgeglichen werden. Dazu fällt die Gasspeicherumlage weg, die den Arbeitspreis weiter reduziert. Damit kann die GWN eine Sondervergütung von 0,4 ct/kWh brutto an ihre Kunden weitergeben.
Das bedeutet: Die Gas-Abschläge 2026 werden mit dem reduzierten Preis berechnet, der dann natürlich auch in der Jahresabrechnung gilt. Da Netzentgelte und CO₂-Kosten voraussichtlich aber weiter steigen werden, gilt diese Sondervergütung zunächst nur für das Jahr 2026, heißt es wieter. In der Summe sinke der Arbeitspreis beim Gas im kommenden Jahr (9,75 statt 10,50 ct/kWh). Der monatliche Grundpreis müsse dagegen erhöht werden auf 15,50 Euro, da die Netzkosten und andere Kosten gestiegen sind. Ein Kunde mit einem Jahresverbrauch von beispielsweise 25.000 kWh spart im kommenden Jahr insgesamt etwa 131 € brutto.
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