HANDBALL

Handball am Wochenende kurz und kompakt

pn, uk; 04.11.2021, 07:00 Uhr
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Foto: Thomas Wirczikowski.
HANDBALL

Handball am Wochenende kurz und kompakt

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pn, uk; 04.11.2021, 07:00 Uhr
Oberberg - Hier erhalten Leser von Oberberg-Aktuell kurz und kompakt die wichtigsten Informationen zu den nächsten Spielen der oberbergischen Handballteams.

Vorschau Jugend-Bundesliga

 

TV Gelnhausen – VfL Gummersbach (Sonntag, 16 Uhr).

 

Es fehlen: Bruno Eickhoff (Schulteroperation), Yanic Hohenschon.

 

Einsatz fraglich: Sam Richard (Trainingsrückstand).

 

Keine Frage, er hat gutgetan, der erfolgreiche Start der Gummersbacher Handballer in der Hauptrundengruppe B, Staffel 3, der Deutschen A-Jugendmeisterschaft. Nach dem hart erarbeiteten Erfolg über die HG Saarlouis wartet nun das erste Auswärtsspiel auf die VfL-Talente: Beim TV Gelnhausen sind nach Meinung von Coach Fabian Mielke alle Chancen auf weitere Punkte vorhanden. Wenn, ja wenn die Gummersbacher im Vergleich zum Saarlouis-Match ein paar Stellschrauben justieren.

 

"Wir haben im Angriff mindestens zehn Großchancen vergeben, uns in der Deckung oft nicht so verhalten, wie es eigentlich geplant war, und bei den Torhütern hat Kilian Werz zwar in der entscheidenden Phase wichtige Bälle gehalten, vorher aber nicht immer gut ausgehen", sagt Mielke. So betrachtet ist selbstredend, dass der junge Handballlehrer im Hessenland von den Seinen in Abwehr und Angriff "mehr Konzentration" und "meinen Keepern mehr Konstanz" erwartet.

 

Gastgeber Gelnhausen schätzt Mielke als "Wundertüte" ein. Vor allem in der zweiten Reihe pflegen die Hessen einen unkonventionellen Spielstil und profitieren dabei insbesondere von den individuellen Qualitäten ihrer Rückraumakteure. "Dabei hat jeder TVG-Spieler seine ganz eigenen Stärken, die wir in den Duellen Mann gegen Mann unterbinden müssen", sagt Mielke, der davon ausgeht, dass "wir gewinnen werden, wenn bei uns jeder seinen Job macht".

 

Verzichten müssen die Oberbergischen dieses Mal auf die Unterstützung aus der blauweißen B-Jugend, aus der mehrere Spieler für einen Verbandslehrgang abgestellt werden müssen sowie auf Kreisläufer Bruno Eickhoff und den angeschlagenen Yanic Hohenschon. Fraglich ist, ob Sam Richard nach auskurierter Verletzung schon wieder mitmischen kann.

 

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Vorschau Nordrheinliga Männer

 

HC Gelpe/Strombach – Neusser HV (Samstag, 19 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

Es fehlt: Tim Hartmann (Verletzung).

 

Vier Siege aus fünf Spielen – die Handballer des HC Gelpe/Strombach hätten kaum besser in die neue Saison starten können. HC-Trainer Michiel Lochtenbergh bleibt dennoch bei seiner Philosophie der leisen Töne. „Unsere bisherigen Leistungen waren nicht unbedingt schön, aber ein guter solider Standard“, meint er. Und auch vor dem kommenden Gegner aus Neuss hat der Niederländer durchaus Respekt. Mit wenigen Ausnahmen im Tabellenkeller liege die Leistungsdichte der Liga sehr eng beieinander, erklärt er, jeder Punkt müsse hart erarbeitet werden. Insgesamt spricht er von einer „trügerischen Tabellensituation“.

 

Dass sich sein Team am Samstag in einer neuen Rolle wiederfindet, kann aber auch der Ex-Nationalspieler nicht gänzlich wegdiskutieren. Gelpe/Strombach erwartet den ersten Kontrahenten, der als Tabellenneunter derzeit nicht unbedingt zur Spitzengruppe der Liga zählt. „Natürlich haben wir den Anspruch, solche Spiele in eigener Halle zu gewinnen“, sagt Lochtenbergh, ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Neusser dient ihm aber als Warnung: „Mit Rheinhausen und Remscheid haben sie zwei Teams geschlagen, die letztes Jahr noch aufsteigen wollten. Das sind Resultate, die viel über ihr Potential aussagen.“ Nur in Ratingen war die Mannschaft von Gilbert Lansen relativ chancenlos, in Bonn verlor sie zuletzt knapp – beides Gegner, die der HC besiegt hat.

 

Den Spielstil der Gäste beschreibt Lochtenbergh nach der intensiven Videoanalyse als „euphorisch“. Für ein junges Team nicht ganz untypisch könne sie in guten Phasen schnell über sich hinauswachsen, in schlechten aber auch ins Gegenteil umschlagen. Die Hauptlast der Tore verteilt sich auf Sebastian Barentzen, Tim Schriddels und Tim Dicks. Mit ihrem eher dynamisch geprägten Spiel sei Neuss der genaue Gegenentwurf zum Konzepthandball vom letzten HC-Gegner Bonn. Personell hat sich beim Lochtenbergh-Team keine Veränderung ergeben: Nur Tim Hartmann fällt weiterhin aus.

 

 

Vorschau Oberliga Männer

 

ASV SR Aachen – TuS Derschlag (Samstag, 19:30 Uhr).

 

Es fehlt: Eldar Starcevic (Knieverletzung).

 

Einsatz fraglich: Luca Vollenberg (Patellasehne).

 

Live miterleben konnte TuS-Trainer Andy Palm die ersten Saisonpunkte seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende zwar nicht, die gute Stimmung und das neu gewonnene Selbstvertrauen hat er unter der Woche beim Training aber schnell gespürt. „Jetzt wollen wir natürlich auch nachlegen“, sagt er vor dem nächsten wichtigen Spiel gegen Schwarz Rot Aachen. Die Kaiserstädter stuft er auf einem ähnlichen sportlichen Level wie zuletzt BTB Aachen II und Weiden II ein. „Das ist keine unlösbare Aufgabe und unser Ziel muss es sein, beide Punkte mitzunehmen“, meint er.

 

Dass sein Team trotz des weiter engen Personalkorsetts dazu in der Lage ist, habe man zuletzt gezeigt. Gerade defensiv wusste das Palm-Team gegen Weiden zu überzeugen und erzielte viele einfache Tore im Gegenstoß. „Das muss auch in Aachen unser Mittel sein“, sagt Palm. Aachen charakterisiert er als junge Studentenmannschaft und rechnet mit einer offensiv ausgerichteten Deckung. Im bisherigen Saisonverlauf konnte sich die Mannschaft von Cornelius Hesse-Edenfeld vor allem auf seine Heimstärke verlassen. Drei Heimspiele bedeuteten die Maximalausbeute von sechs Punkten, auswärts bekamen die Kaiserstädter dagegen noch kein Bein auf die Erde und liegen mit 6:8 Zählern auf Rang zwölf im Tableau. Den Kampf um die Plätze im Liga-Mittelfeld hat Palm jedenfalls noch nicht aufgegeben: „Die wichtigen Spiele für uns kommen jetzt erst noch.“

 

 

TSV Bayer Dormagen II – CVJM Oberwiehl (Samstag, 19:30 Uhr).

 

Es fehlen: Mirco Gröbner (Meniskusverletzung), Johannes Schneevogt, Phil Nückel, Andre Rischikov (alle Verletzung), Dominik Krieg, Maurice Heuser.

 

Oberwiehls Trainer Nils Hühn ist nicht zu beneiden. Die dritte Woche in Folge musste das Training von Oberliga- und Landesligakader zusammengelegt werden, in dieser Woche standen gerade einmal drei Rückraumspieler aus beiden Mannschaften zur Verfügung. Zu allem Überfluss muss nun auch noch Leistungsträger Mirco Gröbner (Foto) pausieren, dessen Meniskusprobleme sich seit der Niederlage gegen Düren verschlimmert haben. Da spielt es Hühn fast schon in die Karten, dass das Spiel am Samstag sportlich eigentlich völlig bedeutungslos ist. „Beide Teams werden sich in der Rückrunde kaum wiedersehen, sodass das Ergebnis wohl nicht mitgenommen wird“, sagt Hühn.

 

Denn während die Oberberger nach den durchwachsenen Auftritten gegen die direkte Konkurrenz relativ sicher mit der Abstiegsrunde planen können, schielt Dormagen II in die andere Richtung. Das Team von David Röhrig, der laut Lübecker Nachrichten als neuer Trainer bei Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau unterschrieben haben soll, liefert sich bislang einen spannenden Zweikampf um die Tabellenspitze mit Refrath/Hand. „Es wäre natürlich ein tolles Gefühl, wenn wir den Tabellenführer stürzen würden, aber für uns wird es in diesem Duell vor allem darum gehen, den Reset-Knopf zu drücken“, weiß Hühn um die Rollenverteilung. Trotz der vielen Ausfälle wird Oberwiehl am Samstag keine Probleme kriegen eine spielfähige Mannschaft zusammenzukriegen – die Landesligareserve hat ein spielfreies Wochenende vor sich.

 

 

SC Fortuna Köln – SSV Nümbrecht (Sonntag, 15:30 Uhr).

 

Es fehlen: Mario Weissner (Trainingsrückstand), Philipp Donath, Marcel Miebach Niklas Witthaut (alle Verletzung).

 

Viel Gesprächsbedarf bestand bei den Handballern des SSV Nümbrecht nach der zweiten Heimniederlage in Folge. Die unnötigen Punktverluste gegen MTV Köln und Pulheim haben das Team von Dirk Heppe im Kampf um die Qualifikation zur Meisterschaftsrunde zurückgeworfen. Sehr selbstkritisch habe sich seine Mannschaft in den Gesprächen gezeigt, sagt der SSV-Coach: „Wir wissen, dass es derzeit an vielen Stellen zu wenig ist, was wir zeigen.“ Dabei ist Heppe auch selbstkritisch: „Vielleicht überfrachte ich manchen Spieler auch mit zu vielen Informationen über den Gegner. Da muss ich künftig einen Mittelweg finden.“

 

Gegen Pulheim hatte es seinem Team vor allem an Tempo gefehlt. Trotz einer überragenden Leistung von Torhüter Tom Rydzewski (19 Paraden) seien kaum Tore aus erster und zweiter Welle gefallen. Das soll sich beim Gastspiel im Kölner Süden am Sonntagmittag ändern. Mehr Mut und Selbstvertrauen fordert Heppe von seinem Team ein „und natürlich brauchen wir viele schnelle einfache Tore.“ Fortuna Köln spielt bislang eine solide Saison und erledigt seine Hausaufgaben im Abstiegskampf souverän: Bereits sechs Punkte sammelte das Schulze-Team. Geht es nach Heppe kommen am Wochenende nicht die nächsten dazu: „Dieses Spiel muss gewonnen werden, wenn wir an unseren Zielen festhalten wollen. Geredet haben wir jetzt genug, nun müssen Taten folgen.“ Personell müssen die Oberberger allerdings zwei Rückschläge hinnehmen. Marcel Miebach (Foto) zog sich gegen Pulheim einen Muskelfaserriss zu und Philipp Donath fällt aufgrund einer Operation bis Ende des Jahres aus.

 

Bereits heute Abend startet der SSV Nümbrecht als erstes Team in den diesjährigen Kreispokal: Um 20:30 Uhr kommt es zum Südkreisderby beim Landesligisten CVJM Waldbröl.

 

 

Vorschau Landesliga Männer

 

HSG Geislar-Oberkassel - HC Gelpe/Strombach II (Samstag, 18:30 Uhr).

 

Es fehlen: Philipp Gossens, Sebastian Panske (beide Verletzung).

 

Zum ungeschlagenen Tabellenführer geht es am Samstag für den HC Gelpe/Strombach II. Von Understatement hält HC-Trainer Daniel Rodriguez vor dem Duell allerdings wenig. „Wir wollen für ihre ersten Minuspunkte verantwortlich sein und haben auch den Anspruch gegen die potentiellen Gegner aus der Meisterschaftsrunde zu gewinnen“, gibt er sich angriffslustig. Für die Bonner Spielgemeinschaft wird das Duell mit den Oberbergern durchaus zum ersten Gradmesser: Mit Ausnahme des Auswärtsspiels in Eschweiler hatte die Mannschaft von Zdravko Guduras es bislang vor allem mit Teams aus dem unteren Tableau zu tun, erledigte diese Hausaufgaben aber sehr konsequent.

 

Bei seiner Videoanalyse hat Rodriguez (Foto) eine sehr schnelle Mannschaft gesehen, gegen die man effektiv agieren müsse. Topscorer der HSG ist Merlin Lohrey mit 31 Toren. „Ich sehe es als 50/50-Spiel“, meint Rodriguez, „wenn wir mit derselben Einstellung wie zuletzt gegen Refrath/Hand antreten, ist dort alles möglich.“ Verzichten muss er dabei allerdings auf Torhüter Philipp Gossens, der sich im letzten Heimspiel eine Muskelverletzungen zugezogen hat. Wenig Verständnis äußert Rodriguez indessen für die anschließend anstehende Liga-Pause: „Wir hatten gerade erst die Herbstferien und haben unseren Motor nun wieder hochgefahren und sollen schon wieder pausieren. Was sich die Spielplaner dabei gedacht haben, erschließt sich mir nicht.“

 

 

Pulheimer SC II – TV Bergneustadt (Samstag, 15:30 Uhr).

 

Es fehlen: Jens Rothe, Nils Welke (beide privat verhindert), Philip Sauer (Verletzung), Marco Rubel (krank).

 

 

ASV SR Aachen II – CVJM Waldbröl (Samstag, 17:30 Uhr).

 

Es fehlt: Henri Selke, Martin Gruczynski, Nico Keyser (alle Verletzung), Christoph Schilling (Urlaub).

 

 

HSV Troisdorf – SSV Nümbrecht II (Samstag, 19 Uhr).

 

Es fehlen: Markus Meister, Robin Donath (Oberligakader), Philipp Donath (Verletzung), Marcus Schwemke (privat verhindert).

 

Einsatz fraglich: Markus Bitzer (krank).

 

 

Vorschau Nordrheinliga Frauen

 

HC Gelpe/Strombach – HC Weiden (Samstag, 16:45 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

So richtig gut einzuschätzen ist die Leistungsstärke des Samstagsgegners der HC-Frauen wirklich nicht: Der HC Weiden steht nach vier Spieltagen in der Nordrheinliga mit 4:4 Zählern im Mittelfeld der Tabelle, wobei die Spielerinnen aus dem Westen bis dato mit sehr unterschiedlichen Leistungen beziehungsweise Resultaten aufwarteten. So konnte man in Bonn (souverän) und bei Ligaschlusslicht MTV Köln (knapp) zwar jeweils beide Zähler einsammeln, hatte dagegen aber in heimischer Halle keine Chance gegen den Tabellenzweiten Fortuna Köln.

 

Gegen Ligaprimus Treudeutsch Lank lieferte man eine Begegnung auf kompletter Augenhöhe ab und musste sich vergangenes Wochenende nur hauchzart (18:19) geschlagen geben. So oder so: Meike Meitsch will die beiden Zähler mit ihrer Mannschaft in der Eugen-Haas-Halle behalten: „In diesem Kontext sind die Eigenheiten des Gegners von eher untergeordneter Bedeutung.“ Vielmehr ist der HC-Trainerin wichtig, „dass meine Spielerinnen die nächsten neuen Erfahrungen sammeln und damit einen weiteren Entwicklungsschritt machen“.

 

 

Vorschau Oberliga Frauen

 

HV Erftstadt – SSV Nümbrecht (Samstag, 17 Uhr).

 

Es fehlt: Franziska Arnds (Aufbautraining).

 

Einsatz fraglich: Katharina Jung, Linisa Richter.

 

Auch Frauen-Oberligist Nümbrecht trifft am Samstag auf eine Mannschaft, aus der man bislang nicht mal einigermaßen schlau werden kann: Der HV Erftstadt erwischte einen eher mäßigen Saisonstart und zierte nach zwei Partien punktlos das Tabellenende. Dann aber gelang mit vier Siegen in Serie der komplette Turnaround: Die Erftstädterinnen grüßen derzeit von Rang zwei des Klassenspiegels.

 

Kein Wunder also, dass SSV-Trainerin Martina Duckart die HV-Werferinnen in der Rolle des leichten Favoriten sieht, aber deshalb keinesfalls schon vor der Begegnung die weiße Fahne hisst: „Klar, die haben momentan einen guten Lauf. Aber wenn wir im Angriff konzentrierter als am vergangenen Wochenende beim PSV Köln auftreten und nicht wieder so viele Bälle einfach wegwerfen, können wir sicher auch in Erftstadt bestehen und punkten. Die Qualität dafür hat mein Team in jedem Fall."

 

 

TSV Bonn rrh. II - HC Gelpe/Strombach II (Samstag, 19:30 Uhr).

 

Es fehlen: Jessica Mertens (beruflich verhindert), Alina Rappensteiner, Sheila Breer, Leonie Hardt (alle Verletzung).

 

Einsatz fraglich: Anika Ickler (Trainingsrückstand).

 

Nachlegen heißt es für das Team von Eduard Debnar am Wochenende bei der TSV Bonn rrh. II nach dem wichtigen Derbysieg über den CVJM Oberwiehl. Mit einem Erfolg in der ehemaligen Hauptstadt wäre der Sprung ins Mittelfeld der Liga geschafft. „Wir fahren da sicherlich nicht nur hin, um die Punkte abzuliefern“, sagt Debnar und sieht durchaus gute Chancen, die Punkte vom Rhein mitzunehmen. Bonn zeigt sich bei seinen Auftritten bislang als launische Diva. Dem Kantersieg über den aktuellen Tabellenzweiten Erftstadt folgten in Köln und gegen Nippes ernüchternde Auftritte. Zuletzt feierte die Mannschaft von Alexandra Eich und Nicole Magiera einen knappen, wenn auch nie gefährdeten, Sieg beim Ligaschlusslicht Leverkusen.

 

„Es ist immer unangenehm in der engen Bonner Halle spielen zu müssen, trotzdem wollen wir etwas mitnehmen“, so Debnar. Nicht unbedingt einfacher wird die Aufgabe für die Oberbergerinnen allerdings durch die angespannte Personalsituation – zumal Nordrheinliga- und Landesligateam parallel gefordert sind. „Da werden wir ein wenig improvisieren müssen“, sagt der HC-Coach und arbeitet weiter an den Defiziten des Kaders. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Defensive, die stabiler werden soll. Aber auch offensiv will Debnar die Fehlerquote in den kommenden Wochen senken.

 

 

CVJM Oberwiehl – HSV Frechen (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Gymnasium Wiehl).

 

Ein dickes Brett müssen die CVJM-Damen am Samstagabend bohren: Der HSV Frechen logiert aktuell im Dunstkreis des Spitzenquartetts, während die Gastgeberinnen in den vergangenen Wochen immer wieder mit massiven Personalnöten zu kämpfen hatten und es deshalb an Konstanz und Punkten mangelt. Das beste Beispiel für dieses Problem lieferten die CVJM-Spielerinnen am vergangenen Wochenende im Lokalderby beim HC Gelpe/Strombach II, als man viel zu spät in die Partie fand und trotz engagierter Aufholjagd nicht mehr für Punkte in Frage kam.

 

Für CVJM-Trainerin Agnes Kriser ist die schwierige Situation keinesfalls überraschend: „Wir müssen die Mannschaft ständig umbauen. Mal kommen A-Jugendspielerinnen dazu, mal Mädels aus der 2. Mannschaft, mal sind Spielerinnen aus der Ersten einfach privat verhindert. Da ist es schwer, eine Mannschaft vernünftig aufzubauen.“ Unabhängig von den problematischen Rahmenbedingungen ist Agnes Kriser mit ihrem Team gar nicht so unzufrieden, aber: „Den Spielerinnen, die aktuell spielen, fehlt ein bisschen der Glaube an ihr eigenes Potenzial. Wir müssen einfach mehr an unsere Fähigkeiten glauben. Dann können wir in dieser Liga auch mitspielen."

 

 

Vorschau Landesliga Frauen

 

HC Weiden II - HC Gelpe/Strombach (Samstag, 17:30 Uhr).

 

TuS Derschlag – wSG Voreifel (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle am Epelberg).

 

 

Vorschau Nordrheinliga männliche A-Jugend

 

HC Gelpe/Strombach – Neusser HV (Sonntag, 15 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

 

Vorschau Nordrheinliga männliche C-Jugend

 

VfL Gummersbach – ETB SW Essen (Sonntag, 11:30 Uhr, SCHWALBE arena).

 

 

Vorschau Nordrheinliga weibliche C-Jugend

 

TSV Bayer Leverkusen - HBD Löwen Oberberg (Samstag, 18 Uhr).

 

HSV Solingen-Gräfrath 76 – HC Gelpe/Strombach (Sonntag, 17:30 Uhr).

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