LOKALMIX

Zerstörter Spielplatz: „Laberköppe“ sammeln Spenden

pra, ks; 28.01.2026, 14:10 Uhr
Foto: Gemeinde Lindlar --- In der Nacht vom 14. auf den 15. Januar wurde der Abenteuerspielplatz in Lindlar zerstört (Aufnahme vom 15. Januar).
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Zerstörter Spielplatz: „Laberköppe“ sammeln Spenden

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pra, ks; 28.01.2026, 14:10 Uhr
Lindlar – Ein gemeinnütziger Verein hat das Spendenmanagement für den Wiederaufbau des Abenteuerspielplatzes übernommen – Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Vor zwei Wochen wurde der Abenteuerspielplatz in Lindlar mutwillig zerstört (OA berichtete). Kurz darauf hat Sebastian Hellmich aus Lindlar auf der Online-Plattform „GoFundMe“ einen Spendenaufruf gestartet. Bis heute sind dort über 450 Spenden und damit mehr als 17.000 Euro zusammengekommen, die zum Wiederaufbau des Spielplatzes genutzt werden sollen. Wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite schreibt, hat der Verein „Laberköppe“ mittlerweile das Spendenmanagement übernommen. Der Verein soll als „gemeinnütziger Kooperationspartner“ die Spenden entgegennehmen und diese gezielt für den Wiederaufbau des Spielplatzes einsetzen.

 

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Wie Bürgermeister Sven Engelmann auf Nachfrage von OA sagte, hatte er mittlerweile Kontakt zu Sebastian Hellmich. „Die ‚Laberköppe‘ sind auch mit ihm im Austausch, sodass wir dann gut kooperieren werden“, teilte Engelmann mit. Inzwischen geht man im Lindlarer Rathaus davon aus, dass die Kosten, um den Spielplatz wieder herzurichten, „deutlich über 30.000 Euro liegen“. Geld, das die Gemeinde aufgrund der äußerst angespannten Haushaltssituation nicht hat. Wer die Gemeinde bei dem Wiederaufbau des Spielplatzes unterstützen möchte, kann dafür folgendes Spendenkonto nutzen.

 

Name: Laberköppe e.V.

IBAN: DE66 3706 9125 7123 1270 00

BIC: GENODED1RKO

Stichwort: Spende Abenteuerspielplatz Lindlar

 

Die Polizei geht nach derzeitigem Kenntnistand davon aus, dass für die Verwüstung des Spielplatzes der Radlader genutzt worden ist, der in derselben Nacht am Bolzenbacher Kreuz gestohlen worden ist. Allerdings konnte das einem Polizeisprecher zufolge nicht zu 100 Prozent geklärt werden. Abgeschlossen sind die Ermittlungen noch nicht. Die Gemeinde Lindlar appelliert in ihrem Beitrag, weiterhin nach dem Verursacher der Zerstörung zu suchen. Es wird darum gebeten, sich mit Hinweisen an die Polizei zu wenden. Möglich ist das beim Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel.: 02261/81 99-0 oder per Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de.

 

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