LOKALMIX
Winterwetter: Veranstaltungen und Weihnachtsbaumsammlungen abgesagt
Oberberg - Winterdienst am Anschlag - Sportlerehrung in Morsbach sowie verschiedene Weihnachtsbaumsammlungen abgesagt (AKTUALISIERT).
+++11. Meldung (Samstag, 10:30 Uhr)+++
Die Jugendfeuerwehr Lindlar hat die heutige Aktion zum Einsammeln von Weihnachtsbäumen wetterbedingt abgesagt. Neuer Termin ist Samstag, 17. Januar (Beginn: 8 Uhr).
+++10. Meldung (Freitag, 14:25 Uhr)+++
Nun hat auch der CVJM Wiehl seine Aktion zum Einsammeln von Weihnachtsbäumen, die am morgigen Samstag stattfinden sollte, abgesagt. Neuer Termin ist Samstag, 17. Januar (Beginn: 9 Uhr). Die Bäume sollen erst dann an die Straße gelegt werden.
+++9. Meldung (Freitag, 14:10 Uhr)+++
Nach der kurzen Atempause im Oberbergischen wird es im Laufe des Freitags wieder ungemütlich, weil die Temperaturen in den Keller gehen und die Schneefallgrenze sinkt. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Region eine amtliche Warnung für den Zeitraum bis Samstagmittag herausgegeben. Demnach könnten acht bis 15 Zentimeter Schnee fallen, in Staulagen sogar bis zu 25 Zentimeter. Verbreitet drohen glatte Straßen. Zudem besteht weiterhin eine amtliche Warnung vor Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h.
+++8. Meldung (Freitag, 13:50 Uhr)+++
Die Weihnachtsbaumsammelaktion des CVJM Oberwiehl in den umliegenden Ortschaften wird laut einer Mitteilung ebenfalls verschoben. Die Aktion wird um eine Woche auf Samstag, 17. Januar, verschoben (Beginn: 9 Uhr). Die Bäume sollen auch erst dann an die Straße gelegt werden.
+++7. Meldung (Freitag, 11:05 Uhr)+++
Auch die Löschgruppe Reichshof-Odenspiel hat die Abholung der Weihnachtsbäume im Ort für morgen abgesagt und den Termin auf den 17. Januar verschoben.
+++6. Meldung (Freitag, 10:45 Uhr)+++
Der anhaltende Schneefall hat den Busverkehr im OVAG‑Gebiet in den vergangenen Tagen erwartungsgemäß eingeschränkt. Dies teilt die OVAG auf Nachfrage mit. Heute Morgen habe es Verspätungen und Teilausfälle gegeben, diese hielten sich aber in Grenzen. "Wir sprechen aktuell nicht von erheblichen Einschränkungen", so ein Sprecher.
"Grundsätzlich verkehren unsere Busse immer so lange, wie es aus Sicherheitsgründen vertretbar ist." Je nach Straßenverhältnissen und Räumsituation könnten bestimmte Höhenlagen nicht angefahren werden, betroffen seien zum Beispiel immer wieder Berghausen und Lieberhausen.
"Unsere Fahrer stehen bei auftretenden Problemen in ständigem Kontakt mit der Leitstelle. Von dort erhalten sie konkrete Anweisungen, etwa zur weiteren Streckenführung, zum Beispiel, wenn eine 301 nicht über den Krankenhausberg in Gummersbach, sondern durch Nöckelseßmar geführt werden muss, oder zu möglichen Fahrtabbrüchen."
Durch die an Straßenverhältnisse und Verkehrssituation angepasste Fahrweise komme es zu teilweise hohen Verspätungen und Fahrtausfällen der Folgefahrt.
Insbesondere bei starkem Schneefall sei die Situation sehr dynamisch. "Unsere Leitstellenmitarbeiter arbeiten in diesen Fällen unter hohem Zeitdruck und mit großem Einsatz daran, den Busverkehr jederzeit sicher, gleichzeitig aber auch möglichst umfassend aufrechtzuerhalten."
Für aktuelle Fahrtauskünfte sollte die OVAG-App genutzt werden, rät das Unternehmen. Verspätungen werden dort angezeigt, sofern der jeweilige Bus Live‑Daten übermittelt (gekennzeichnet durch ein grünes „LIVE“). Fahrtausfälle werden durch die Leitstelle in der Auskunft storniert und anschließend nicht mehr in der OVAG App dargestellt. "Gerade bei sehr starken Witterungsereignissen können wir jedoch nicht in jedem Fall eine rechtzeitige Stornierung garantieren." Die Leitstelle konzentriere sich in diesen Situationen vorrangig darauf, die Sicherheit der Fahrgäste sowie der Fahrerinnen und Fahrer zu gewährleisten.
"Wir versuchen uns bestmöglich auf die angekündigten Schneefälle vorzubereiten. Nur kann man die Wirkung des Wetters auf den Busverkehr leider nicht genau vorhersagen." Daher müsse die Leitstelle immer wieder situationsbezogen handeln und die beste Lösung für Fahrgäste und Fahrpersonal finden.
+++5. Meldung (Freitag, 9:25 Uhr)+++
Auch die Abholung der Weihnachtsbäume durch die Jugendfeuerwehr Wiehl, die für den heutigen Freitag und den morgigen Samstag geplant war, wurde verschoben. Die neuen Termine können hier abgerufen werden.
+++4. Meldung (Freitag, 8:55 Uhr)+++
Die für morgen geplante Weihnachtsbaum-Sammelaktion in Bergneustadt durch die örtliche Feuerwehr findet aufgrund der Wetterlage nicht statt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
+++3. Meldung (Donnerstag, 17 Uhr)+++
Der Gemeindesportverband Morsbach hat am Donnerstagnachmittag die für Freitag geplante Sportlerehrung in der Kulturstätte wegen der zu erwartenden Wetterlage abgesagt. Es soll einen Ersatztermin geben.
+++2. Meldung (Donnerstag, 16:45 Uhr)+++
Seit einer Woche ist das Oberbergische mit Schnee bedeckt. Für die Kommunen bedeutet das, die Straßen immer wieder freizuräumen und zu streuen. Bei der Stadt Gummersbach sind deswegen alle Mitarbeiter des Baubetriebshofs seit dem 29. Dezember in Rufbereitschaft. „Die Fahrzeuge der Stadt Gummersbach, sowie die Fahrzeuge der Unternehmer waren frühzeitig aufgebaut und beladen und standen für die Einsätze bereit“, so Stadtsprecherin Josephine Zwinge.
„Leider gab es einige Maschinenausfälle, die nur teilweise durch Ersatzfahrzeuge aufgefangen werden konnten.“ Einige Straßen mussten zusätzlich zu bestehenden Strecken hinzugefügt werden. „Dies hat den Winterdienst in manchen Straßen etwas verzögert.“ Herausfordernd bei solch einer andauernden Lage wie aktuell sei der Mitarbeiterschutz. „Die Kollegen müssen ausreichende gesetzliche Ruhezeiten haben, um sich von den anstrengenden Einsätzen zu erholen.“ Besonders außerhalb der regulären Dienstzeiten müssen Hauptstraßen und Steilstücke priorisiert werden.
Auch in Lindlar ist die Priorisierung von Haupt- und Nebenstrecken Thema. „Nicht jeder ist zu jedem Zeitpunkt voll zufrieden. Das können wir auch nicht gewährleisten“, sagte Bürgermeister Sven Engelmann mit Blick auf den Winterdienst und die notwendige Priorisierung. Bislang würde ihm aber nur eine Beschwerde vorliegen, in der es um eine abschüssige Nebenstrecke gehe. „Insgesamt kann ich aber sagen, dass wir bislang ganz gut durchgekommen sind“, sagte Engelmann, der die Gelegenheit auch nutzte, um allen Mitarbeitern des TeBEL (Technischer Betrieb Engelskirchen/Lindlar) für ihren Einsatz zu danken.
Bergneustadts Politik kam am gestrigen Abend zum Haupt- und Finanzausschuss zusammen. Während der Sitzung sagte Bürgermeister Matthias Thul, dass die Räumdienste der Stadt derzeit am Anschlag arbeiten und dabei im Schichtbetrieb „hervorragende Arbeit“ abliefern würden. Mehr ginge nicht. Streusalz musste bereits nachgeordert werden, da die Bestände aufgebraucht sind.
Die Stadt Gummersbach habe für die kommenden Tage noch ausreichend Streusalz auf Lager, Nachschub sei zudem bestellt. Der Dienstbeginn wurde auf 4 Uhr angesetzt. „Hierdurch soll etwaige gefrierende Nässe im Berufsverkehr bereits behoben sein.“ Die Stadt bittet trotzdem um Vorsicht im Straßenverkehr. „Glatteis ist auch für unsere Streufahrzeuge gefährlich. Die Kollegen müssen langsam und vorsichtig fahren und brauchen eventuell länger für ihre Strecken.“ Winterreifen und gutes Schuhwerk sei bei dem aktuellen Wetter natürlich ein Muss für alle Verkehrsteilnehmer.
+++Ursprungsmeldung (Donnerstag, 8. Januar, 14:30 Uhr)+++
Wer sich im Oberbergischen nach einem weißen Winter gesehnt hat, kommt in diesen Tagen voll auf seine Kosten. Doch das bedeutet auch, dass Straßen und Schienen immer wieder eingeschneit werden. Nach den gestrigen Schneefällen geht es heute im Oberbergischen ruhig zu. Morgen wird das wieder anders aussehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut Unwetterwarnungen herausgegeben. Im Oberbergischen warnt der DWD vor Glätte, Schneefall und Frost und rät dazu, unnötige Fahrten im Straßenverkehr zu vermeiden.
Wie ein Sprecher der oberbergischen Polizei auf Nachfrage von OA sagte, habe der Schneefall am gestrigen Mittwoch um 14 Uhr eingesetzt. Seitdem sei bis zum heutigen Morgen, 6 Uhr, eine Statistik geführt worden. „In diesem Zeitraum gab es 21 Verkehrsunfälle“, sagte der Sprecher. „Das waren alles Sachschäden. Personenschäden gab es nicht.“ Zwei Fälle seien dabei herausgestochen. Am Mittwochnachmittag haben Polizeibeamte um 14:17 Uhr einen Autofahrer auf der Westtangente in Gummersbach angehalten, weil er mit Sommerreifen unterwegs war. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Und in der Nacht ist ein Streifenwagen in Morsbach in ein anderes Auto gerutscht. Der Unfall ereignete sich um 2:20 Uhr auf der Straße „Auf der Höhe“. Auch hier blieb es bei einem geringen Sachschaden.
Die Witterungsverhältnisse bezeichnete der Polizeisprecher mit Blick auf den Mittwoch und die Nacht zum Donnerstag als „sehr extrem“ und die Straßen als „sehr rutschig“. Für diese Verhältnisse sei die Lage aber „relativ entspannt“ gewesen. Auch morgen soll im Oberbergischen wieder Schnee fallen. Verbreitet muss erneut mit Glätte gerechnet werden. Die Polizei appelliert auch dann an die Verkehrsteilnehmer, vorsichtig zu fahren, ausreichend Abstand einzuhalten und nicht notwendige Fahrten zu vermeiden.
Wie die Tagesschau berichtet, bleiben Schulen in Hamburg, Bremen sowie Teilen von Niedersachsen am Freitag wegen der extremen Winterwetterlage geschlossen. Aus Sicherheitsgründen werden morgen auch die Gesamtschule Marienheide samt der dortigen Gemeindebücherei sowie die Grundschulen, die Heier Grundschule und die Gemeinschaftsgrundschule Müllenbach, geschlossen bleiben. Damit wird es keinen Präsenzunterricht geben. Weitere Informationen sind laut Verwaltung über den Internetauftritt der jeweiligen Schule zu finden.
KOMMENTARE
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Zur Zeit sind die Bürgersteige auch eine Gefahr für die Fußgänger,, da viele Hausbesitzer dem Winterdienst nicht nachkommen. Viele alte Menschen wagen sich nicht auf die Straße! Auch das Busfahren ist daher nicht immer einfach. Das Ein
und Aussteigen ist manchmal eine echte Herausforderung, da Eis und
Schnee an den Straßenrändern zu
überwinden sind. Für Menschem, die mit Gehilfen unterwegs sind, ist das kaum zu schaffen! Die Buchten an den Haltestellen müssen frei sein ….!!
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