LOKALMIX

Spritziges Neujahrskonzert der Räuber

uh; 03.02.2020, 10:35 Uhr
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Fotos: Martin Hütt.
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Spritziges Neujahrskonzert der Räuber

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uh; 03.02.2020, 10:35 Uhr
Gummersbach - Der Quartettverein „Die Räuber“ unterhielt die Gäste in der Halle 32 mit vielen bekannten Liedern.

Von Ursula Hütt

 

Der Quartettverein „Die Räuber“, unter der Leitung von Maurizio Quaremba, hatte am Sonntag zum Neujahrskonzert in die Halle 32 eingeladen. Die Besucher erlebten eine unterhaltsame Konzertreise von den goldenen Zwanzigern bis in die Gegenwart. „Die Musik und Musikoperetten der 1920er Jahre wollen ein Lächeln bei den Besuchern hervorrufen“, erklärte der Tenor Boris Leisenheimer, der auch als Moderator durch das Programm führte.

 

[Joslyn Rechter (Mezzosopran) und Boris Leisenheimer ( Tenor).]

 

Zu Beginn des Konzerts sangen die Räuber „Veronika, der Lenz ist da“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“. Mit diesen beiden Liedern, die meistens a capella gesungen werden, erlangten die legendären Comedian Harmonists einst Ruhm und Erfolg in den Tanzsälen. Sehr gefühlvoll sang die Mezzosopranistin Joslyn Rechter „So stell ich mir die Liebe vor“. Ein Lächeln in den Gesichtern der Besucher erzeugte das Lied „Meine Mama war aus Yokohama“, gesungen von Boris Leisenheimer und Joslyn Rechter. Grandios war der Auftritt von Harald Stein, Michael Dunkel und Erwin Hohmann, als sie in Bauarbeiteroutfit auf die Bühne kamen und das Lied von den Bläck Fööss sangen „Die Profis vun daer Eierquell“.

 

Wie auch im vergangenen Jahr richtete der Bürgermeister ein Grußwort an die Konzertbesucher. Frank Helmenstein dankte zunächst für das großartige Konzert. Er erinnerte auch daran, dass er bereits seit sechzehn Jahren Bürgermeister seiner Geburtsstadt Gummersbach ist. Während seiner Amtszeit konnten zahlreiche Projekte verwirklicht werden. Rückblickend auf das vergangene Jahr zeigte er sich zufrieden mit den Gewerbesteuereinnahmen, wobei das kommende Jahr voraussichtlich noch besser werden wird. Ein Projekt für die Zukunft ist noch nicht realisiert.

 

[Erwin Hohmann, Harald Stein und Michael Dunkel im Bauarbeiteroutfit.]

 

„Ein funkelnder Stein fehlt noch – das Theater“, betonte Helmenstein, der das auch im Sinne von Gus Anton sieht. Das Konzept ist einstimmig beschlossen worden und die Fördermittel sind beantragt. Auf dem Steinmüllergelände ist das beste Grundstück, das „Filetstück“, reserviert für das Theater. Außerdem wird demnächst die „Alte Vogtei“ renoviert sowie mehrere Feuerwehrgerätehäuser und drei Grundschulen modernisiert. Ein herausragendes Projekt ist auch der Bau des neuen Hotels auf dem Steinmüllergelände.

 

Stimmgewaltig sang Hans Josef Klee „O Donna Clara“ und Klaus Reif „Kein Schwein ruft mich an“. Diese Musikstücke sind inzwischen Klassiker und lassen doch immer wieder ein Lächeln, wenn man sie hört. Mit den kölschen Liedern „Leev Marie“ und „Das Wasser vun Kölle“ war die musikalische Zeitreise in der Gegenwart angekommen. „There´s no Business like Showbusiness“ war das letzte Lied an diesem Abend, das die Räuber, begleitet von Sigrid Althoff am Klavier, sangen.

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