LOKALMIX

Philharmoniker nehmen Publikum auf Reise in den Norden mit

krj; 21.11.2025, 12:42 Uhr
Fotos: Martin Szepat --- Die Gummersbacher Philharmoniker reisten mit dem Publikum in den Norden.
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Philharmoniker nehmen Publikum auf Reise in den Norden mit

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krj; 21.11.2025, 12:42 Uhr
Gummersbach - Bei den Konzerten in der Halle 32 standen Werke skandinavischer Komponisten im Mittelpunkt.

Von Kathrin Roloff-Jamin

 

In der gut gefüllten Halle 32 hat am Donnerstagabend das zweite und in diesem Jahr letzte traditionelle Konzert der Gummersbacher Philharmoniker stattgefunden. Dieses Mal nahm das Orchester zusammen mit ihrem Leiter, Karsten Dobermann, das Publikum mit auf eine musikalische Reise in den Norden. „Wir sind zurück zu unseren Wurzeln. Wir hatten eine tolle Vorbereitungszeit und das Orchester spielt perfekt“, sagte Karsten Dobermann.

 

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Nach einer erfolgreichen Premiere am Mittwochabend, spielte das Orchester nun noch einmal mit großer Leidenschaft Werke skandinavischer Komponisten. „Es ist eine besondere Mischung, so wie der Norden eben ist“, schwärmte Dirigent und Musiker Dobermann. Das Programm begann mit Johannes Brahms „Tragische Ouvertüre“. Sie bildet das Gegenstück zu seiner heiteren „Akademischen Festouvertüre“. Brahms nannte den Kontrast einst so: „Die eine weint, die andre lacht“.

 

Die „Peer-Gynt-Suite op. 46“ des norwegischen Komponisten Edvard Grieg ist ein Meisterwerk und gehört zu den bekanntesten Orchestersuiten der klassischen Musik. Sie besteht aus mehreren Sätzen, die die Reise von Peer Gynt musikalisch untermalt. Die lyrische, friedliche „Morgenstimmung“ beschreibt den Sonnenaufgang. Im letzten Satz „In der Halle des Bergkönigs“ spiegelten die Philharmoniker die ansteigende Dramatik wider. Der erste Teil des Abends endete mit Jean Sibelius „Karelia-Suite op.11“.

 

[Orchesterleiter Karsten Dobermann mit dem Gespür für den richtigen Ton.]

 

Nach der Pause ging es mit dem finnischen Komponisten Jean Sibelius weiter. Das Stück „Finlandia op.26“ ist eine sinfonische Dichtung und zeichnet sich durch ihren leidenschaftlichen Charakter aus. Die „Sinfonie Nr. 2“ des norwegischen Komponisten Johan Svendsen bildete den krönenden Abschluss des Abends, in dem viele Solistinnen und Solisten hervortraten und ihr Können zeigten. Die Musikerinnen und Musiker nahmen das Publikum mit in die Kraft sowie Melancholie des Werkes und ließen es die Intensität der Sinfonie spüren.

 

Der Leiter der Musikschule Gummersbach, Markus Missbrandt, bedankte sich an diesem letzten Abend bei den Zuschauern. „Sie machen Kultur möglich.“ Die Schirmherrschaft für die Konzerte hatte Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit übernommen. Unterstützt haben außerdem die Sparkasse Gummersbach, die AggerEnergie und der Verein zur Förderung der Kultur in Gummersbach. An beiden Abenden konnte gespendet werden. Musikerinnen und Musiker werden gesucht und dürfen sich gern an die Musikschule Gummersbach wenden.

 

[Markus Missbrandt (Leiter der Musikschule): „Ohne Publikum wäre das alles nicht möglich gewesen“]

 

Die nächste Konzertreihe heißt „Vision“ Classic meets Pop und Rock und findet am 20. und 21. Mai 2026 in der Halle 32 statt.

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