LOKALMIX
Oberberg nicht von Warnstreiks im Nahverkehr betroffen
Oberberg - ver.di ruft für Freitag und in manchen Regionen auch für Samstag zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf.
Im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs ruft die Gewerkschaft ver.di derzeit die Beschäftigten auch in NRW am 27. und 28. Februar 2026 im Rahmen bundesweiter Streikmaßnahmen ganztägig zu Arbeitsniederlegungen auf. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband NRW (KAV NW). In der ersten Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Vor der nächsten Verhandlungsrunde Anfang März erhöht ver.di deshalb den Druck. Im Mittelpunkt stehen Entlastungen für die Beschäftigten: ver.di fordert insbesondere die Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich von 39 auf 37 Stunden, verlässliche Ruhezeiten zwischen den Schichten sowie höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit.
Nicht betroffen von den Warnstreiks sind die Mitarbeiter der OVAG im Oberbergischen – anders als andere Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS). Ein Sprecher des Unternehmens erklärt dies mit einem anderen Tarifvertrag. Die Löhne der Mitarbeiter der OVAG sind durch den Eisenbahntarifvertrag (ETV) geregelt. Der letzte Tarifkonflikt wurde hier nach der dritten Verhandlungsrunde im Dezember 2024 beigelegt. Der Tarifvertrag läuft bis zum 30. August 2026.
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