LOKALMIX
Neue Fachbereichsleiter kannten sich schon vorher
Lindlar – Seit Anfang des Jahres sind Diana Ottofülling und Gerd Müller Fachbereichsleiter bei der Gemeinde Lindlar.
Wie wichtig der Fachbereich Schule, Kultur und Archiv in der Gemeinde Lindlar ist, hat man spätestens während der Corona-Pandemie gemerkt. „Es ist ein vielfältiger und abwechslungsreicher Bereich, dessen Aufgaben mir sehr viel Spaß machen“, sagt Diana Ottofülling. Sie ist seit dem 1. Januar für den Fachbereich offiziell zuständig, nachdem ihr Vorgänger im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen war. Ottofülling und Gerd Müller, Leiter des zentralen Liegenschafts- und Gebäudemanagement, haben beide zum Jahresbeginn die Leitung ihrer jeweiligen Fachbereiche, die vielfältig ineinander verflochten sind, übernommen.
Dass beide zuletzt für die Stadt Wipperfürth tätig waren und sich schon von dort kannten, erleichtere vieles, erzählen sie im Büro von Bürgermeister Dr. Georg Ludwig. Vor Ausbruch der Pandemie war es in der Gemeinde Lindlar üblich, dass die neuen Fachbereichsleiter der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, das Gemeindeoberhaupt möchte diese Tradition nun wieder aufleben lassen: „Die Menschen in der Gemeinde sollen wissen, wer für sie zuständig ist.“
Ottofülling ist 45 Jahre alt, Mutter eines Sohnes und lebt in Wipperfürth. Sie war im Mai 2021 nach 26 Jahren bei der Stadt Wipperfürth in die Nachbargemeinde gewechselt – zunächst als Sacharbeiterin im Bereich Sicherheit und Ordnung, ab 1. Juli auch kommissarisch als Fachleitung für Schule, Kultur und Archiv, ehe sie nach einem internen Ausschreibungsverfahren die Stelle in Vollzeit übernahm. Nachdem sie während der Corona-Pandemie schon für digitale Medien, die Organisation von Masken und Tests sowie das Ausreizen von Förderprogrammen zuständig war, steht nun die nächste Herausforderung vor der Tür: Derzeit müssen 26 geflüchtete Kinder aus der Ukraine in Lindlars Schulen integriert werden. Weitere größere Projekte sind der Umzug von Teilen der OGS Lindlar Ost an die Hauptschule Lindlar sowie der langsam wieder anlaufende Kulturbetrieb, bei dem im Sommer unter anderem das Klavierfest ansteht.
Gerd Müller ist 54 Jahre alt, Vater von drei Kindern und lebt in Wiehl . Der studierte Dipl. Ingenieur und Architekt war zuletzt sechseinhalb Jahre bei der Stadt Wipperfürth projektbezogen für das Integrierte Handelskonzept (InHK) zuständig, ehe dieses im vergangenen Jahr auslief. Seine Aufgaben liegen vor allem im Ankauf, dem Verkauf, der Verpachtung sowie der Unterhaltung der kommunalen Gebäude.
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