LOKALMIX
31,5 Millionen Euro für Pflege auf 6.200 Quadratmetern
Gummersbach – Heute fand die symbolische Grundsteinlegung für das „neue“ Haus Manshagen statt – Grundmauern stehen schon zum Teil.
Von Leif Schmittgen
Seit 2018 wurde das Projekt geplant, das heute mit der Grundsteinlegung seinen Baustart fand. Das „neue“ Haus Manshagen soll bis Ende 2027 auf dem 6.200 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Nach der Baugenehmigung Ende 2020 und aktueller Planung entstehen 137 stationäre Pflegeplätze, eine Tagespflege mit 16 Betreuungen, 20 barrierefreie Senioren- und vier Integrativwohnungen – auch für jüngere Menschen mit Behinderung. Das waren nur einige der Zahlen und Daten, die Hans Markus, Geschäftsführer des Betreibers „Sprecht Gruppe“ aus Bremen, nannte.
Markus begründete im Beisein von Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit (Foto), Stadtverordneten, Vertretern des Investors „aedificia“ und interessierten Nachbarn aus der Hermann-Renner-Straße die Gründe für die zeitliche Verzögerung zwischen Baugenehmigung und -beginn: „Corona und der Ukrainekrieg haben einen früheren Start zunichte gemacht." Bei den Hubarbeiten musste zunächst noch der Hang gegen Abrutschen gesichert werden, was zu einer weiteren Verschiebung des symbolischen Termins geführt hatte. Nach der Erschließung wurde Ende 2024 mit dem Hochbau begonnen. Der Einzug der ersten Bewohner soll nun im Herbst möglich sein.
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In der Zeitkapsel, die in die Erde gegruben wurde, landeten unter anderem Kleingeld, eine Bauzeichnung sowie ein Stadtwappen des Bürgermeisters, der in seiner Ansprache betonte, wie wichtig derartige Investitionen in Gummersbach seien: „Die Stadt wächst stetig und über 15.000 der gut 53.000 Einwohner sind 60 oder älter“, sagte Halding-Hoppenheit und freute sich über den Investorenmut in nach wie vor unsicheren wirtschaftlichen Zeiten.
Oberberg-Aktuell hatte das Gesamtprojekt bereits im vergangenen Jahr hier vorgestellt.

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