Gummersbach – Opitz-Innovationspreis für besonders innovative Abschlussarbeiten von Absolventen der Technischen Hochschule Gummersbach.
Mit dem Opitz-Innovationspreis prämiert die Opitz Consulting Deutschland GmbH aus Gummersbach jedes Jahr besonders innovative Abschlussarbeiten am Campus Gummersbach der TH Köln. In diesem Jahr wurde der Preis im Rahmen der Internet-Konferenz "Digital Xchange – Bergisches RheinLand" erstmals online vergeben. Es lagen 28 Bewerbungen vor, weshalb die Auswahl für die Jury nicht leicht war.
Jordan Scholzen aus Scheuren in der Eifel errang den ersten Platz mit 2.000 Euro Preisgeld. Er beschäftigte sich in seiner Bachelor-Arbeit mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Kompositionslehre. Scholzen nahm ein Standardwerk der als Grundlage für seine Untersuchung und prüfte, ob KI in der Lage ist, die Kompositionsregeln zu lernen, um dann die Musikstudenten im Lernprozess zu unterstützen. Der 29-jährige Klavierspieler wies nach, dass KI die meisten Regeln verarbeiten kann. Prof. Dr. Wolfgang Konen, Betreuer der Arbeit, lobte die Ausarbeitung für die „herausragend selbständige Erarbeitung der Lösungen auf hohem wissenschaftlichem Niveau“.
Den zweiten Platz (1.500 Euro) belegte Katharina Bornheim aus Troisdorf mit ihrer Masterarbeit „Automatisierte Generierung von regionalen Wettervorhersagetexten unter Anwendung von Natural Language Processing“. Für den Wettervorhersagedienst „WetterOnline“ erstellte und testete sie ein Verfahren, mit dem sich Wetter-Daten automatisch in Textnachrichten umsetzen lassen. Dafür verwendete sie Methoden der Künstlichen Intelligenz. Die Informatikerin arbeitet inzwischen bei dem Wetterdienst in Bonn.
Auf den dritten Platz (1.000 Euro) kam Sascha Lemke aus Köln mit seinem Thema „Automatische Bewertung von Codequalität innerhalb eines Code Reviews“. In seiner Masterarbeit beschäftigte sich der Medieninformatiker mit der automatisierten Qualitätskontrolle von Quellcode mithilfe von Machine Learning Algorithmen. Bei der Analyse von neuen Quellcodes konnte die KI bereits mit einer Präzision von 85 Prozent Probleme im Quellcode erkennen. Lemke war wissenschaftlicher Mitarbeiter der TH Köln, inzwischen arbeitet er einem großen Einzelhandelsunternehmen.
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