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ISEK-Startschuss: Spatenstich am Schulzentrum
Lindlar – Die erste Lindlarer ISEK-Baumaßnahme ist offiziell gestartet – Zunächst werden eine neue Busspur und Verkehrsinseln gebaut.
Im Oberbergischen regnet es schon den ganzen Tag fast pausenlos. Ein Wetter, bei dem man eigentlich nur ungern einen Hund vor die Tür jagt. Doch in Lindlar stand heute ein Termin im Freien an, der trotz des Regens unbedingt stattfinden sollte: der Spatenstich am Schul- und Kulturzentrum als offizieller Start der dortigen ISEK-Baumaßnahme. Aufgrund des Wetters fasste sich Bürgermeister Sven Engelmann in seinem Grußwort sehr kurz. Das Wetter sah er als gutes Omen und sagte: „Das ist ein Zeichen für das Gedeihliche an diesem Projekt – denn ohne Regen wächst nichts.“
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[Auf dem Schulhof steht für den Umbau schon einiges parat.]
Viele Jahre ist in Lindlar um das Integrierte Stadtentwicklungskonzept gerungen worden, jetzt geht es endlich los mit der ersten Lindlarer ISEK-Baustelle. Die Maßnahme ist mit rund 3,4 Millionen Euro angesetzt, wovon 50 Prozent gefördert werden. Gegliedert ist die Baumaßnahme in drei Abschnitte. Als Erstes stehen die Verlegungen der jetzigen Bushaltestellen parallel zum Wilhelm-Breidenbach-Weg sowie der Bau von zwei Verkehrsinseln an. Im zweiten Bauabschnitt sind der Schulhof und die oberen Parkplätze im Bereich der alten Bushaltestellen an der Reihe. Zum Abschluss wird es dann um die unteren Parkplätze, den Fuß- und Radweg zum Freizeitpark und um den Kaštelaplatz gehen.
„Es geht wirklich los“, sagte Engelmann – und dass sich endlich etwas tut, sei nicht zuletzt ein wichtiges Signal. Einige waren zum Spatenstich gekommen, so etwa Landschaftsarchitekt Tilmann Fuchs vom bauausführenden Planungsbüro Lill+Sparla, Thomas Kemme, stellvertretender Geschäftsführer der „Regionale 2025 Agentur“ sowie Gerhard Müller und Julian Kolken von der ausführenden Baufirma Gerhard Müller aus Gummersbach. Auch Lindlars ehemaliger Bürgermeister Dr. Georg Ludwig, der das ISEK viele Jahre im Amt begleitet hat, war am Nachmittag zum Spatenstich gekommen – ebenso wie Vertreter aus Politik und Verwaltung.
[Wie der Bereich künftig aussehen soll, ist auf dem Baustellenschild abgebildet.]
Nach dem Spatenstich stand mit Blick auf die Maßnahme am Schul- und Kulturzentrum noch eine Baubesprechung an. Über das Karnevalswochenende soll die Baustelle eingerichtet werden. Das bietet sich nicht zuletzt auch deshalb an, weil die dortigen Schulen über die jecken Tage geschlossen sind. Der Abschluss des Projekts ist für Ende Juni 2027 vorgesehen. „Die Baufirma ist aber optimistisch, dass es schneller gehen wird“, sagte Nicole Mirgeler, Leiterin der Stabsstelle Gemeindeentwicklung, im Januar in einem Gespräch mit OA. Der Artikel dazu ist hier zu finden.
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