LOKALMIX

Stadtradeln: Gelungener Auftakt

kr, ws; 16.08.2021, 11:05 Uhr
Fotos: Wilfried Storb (Wipperfürth/Galerie 1 - 8)/Karin Rechenberger (Nümbrecht) --- In Wipperfürth holten sich die Radler einen Etappenstempel.
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Stadtradeln: Gelungener Auftakt

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kr, ws; 16.08.2021, 11:05 Uhr
Oberberg - In mehreren Kommunen fiel gestern der Startschuss - Viele Aktionen begleiten das Stadtradeln - Bis zum 4. September gilt es Punkte für den Klimaschutz zu sammeln (AKTUALISIERT/MIT VIDEO).

Von Karin Rechenberger und Wilfried Storb

 

Gestern begann im Oberbergischen Kreis das „Stadtradeln“. Es traten viele Einzelradler und Kommunen zum Start in die Pedale. Vorab hatten sich bereits rund 1.200 Teilnehmer in knapp 200 Teams für die Aktion registriert. Bis zum 4. September haben die Teams Gelegenheit, möglichst viele Kilometer mit dem Rad für ihre jeweilige Stadt oder Gemeinde und für den Klimaschutz zu sammeln und damit einen guten Platz bei der Auswertung als "fahrradaktivste Kommune" zu erreichen. Viele Kommunen beteiligen sich mit Aktionen am Wegesrand. Gestern Vormittag ging es ab 11 Uhr von Radevormwald über Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide auf die erste Etappe.

 

[Jennifer Schnepper stempelte die Karte von Dietmar Persian ab.]

 

Die Teilnehmer erhielten eine Stempelkarte, mit der verschiedene Stationen angefahren wurden. Dort gab es jeweils kleine Überraschungen. Entweder ein Sattelüberzug oder ein Reparaturset. Los ging es um 11 Uhr in Radevormwald, Marienheide wurde gegen 13 Uhr erreicht. Auch Vertreter der Kommunen begleiteten den Tross. Die Stadt Wipperfürth  hatte die Station zum Abstempeln der Karte am Schienenbus direkt an den ehemaligen Gleisen eingerichtet.  „Die Bahntrasse ist ein super Weg zum Radeln und ich würde mir wünschen, dass die Kommunen fahrradfreundlicher werden und die Menschen nicht für jeden Weg das Auto benutzen", sagte Wipperfürths stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Münnekehoff. Jennifer Schnepper, Klimaschutzbeauftragte in der Kommune, gab Informations- und Kartenmaterial an die Teilnehmer heraus.

 

[Video: Karin Rechenberger.]

 

Gegen 14 Uhr wurde es bunt vor dem Rathaus in Nümbrecht. Etliche Radfahrer versammelten sich dort zum Start. So auch Karin Duda, mit 79 Jahren die wahrscheinlich älteste Starterin und Amila, die mit knapp zwei Jahren jüngste Teilnehmerin ist. Sie ließ sich gemeinsam mit ihrem Goldbärchen im Fahrradanhänger sitzend von ihren Eltern Nadine und Mirko Müller ziehen.

 

 

„Ich freue mich, dass so viele der Einladung zum Stadtradeln gefolgt sind“, meinte Sandra Opitz vom Fachbereich Klima, Mobilität, Digitalisierung der Gemeinde und entschuldigte Bürgermeister Hilko Redenius, der kurzfristig verhindert war. „Ich hoffe, dass Sie die nächsten drei Wochen nutzen, so oft es möglich ist, aufs Fahrrad zu steigen und weniger das Auto nutzen“, so Opitz. Die anschließende Fahrt führte vorbei am Schulzentrum und der Papiermühle. Zielpunkt war das „Hotel zur Alten Post“ in Marienberghausen.

 

 

Auch die Gemeindewerke Nümbrecht (GWN) nehmen mit einem 16-köpfigem Team an der Aktion teil. Es gab vom GWN-Team für jeden Teilnehmer einen kleinen Verpflegungsbeutel mit einer Flasche Wasser, einem Apfel und einem Müsliriegel. Bei der GWN kann man auch etwas gewinnen, der Hauptpreis ist eine Ballonfahrt. Details dazu findet man auf der GWN-Internetseite. Alle Teilnehmer haben die Gelegenheit, auf auf dem Weg störende oder gefährliche Stellen aufmerksam zu machen, indem sie diese über die Meldeplattform RADar! der Kommunalverwaltung melden.

 

Weitere Informationen zum Stadtradeln gibt es hier.

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