LOKALMIX
Eine Kogge, wo nie ein Schiff gefahren ist
Wipperfürth – Nach fünf Jahren wurde heute die neu gestaltete Ellers Ecke als Park und Spielplatz ihrer Bestimmung übergeben – Mehr Aufenthaltsqualität für Eltern und Kinder.
Von Leif Schmittgen
Die Ellers Ecke im Herzen von Wipperfürth war in die Jahre gekommen und bot keine Aufenthaltsqualität mehr. Das war auch der CDU-Fraktion im Stadtrat ein Dorn im Auge, weshalb die Christdemokraten bereits 2021 einen Antrag zur Rekultivierung des Geländes an der Kreuzung der Unteren Straße zur Hochstraße formulierten. Rund fünf Jahre später – die Coronapandemie und andere Umstände hatten die Planungen hinausgezögert – übergab Wipperfürths Bürgermeisterin das Areal nun seiner Bestimmung.
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„Die Kogge wird ein Anziehungspunkt für die Kinder sein, auch wenn hier nie ein Schiff auf der Wupper gefahren ist“, freute sich Loth über die trotzdem symbolträchtige Verbindung zur Hanse. Das Schiff misst eine Masthöhe von immerhin sechs Metern. Und nach dem symbolischen Durchtrennen des roten Bandes wurde die Kogge sogleich von etlichen Kindern geentert und auf Herz und Nieren „bespielt“. Dabei waren auch etliche Ratsvertreter und Bürger, die sich ein Bild von dem Spiel- und Parkgelände machen wollten. Neben dem Kinderbereich gibt es auch Parkbänke für Eltern sowie eine große Wiese im Bereich der alten Stadtmauerreste.
„Der Rollrasen musste erst noch anwachsen“, berichtete Markus Albrecht von der beauftragten Gartenbaufirma „Ochsenfarth Gärtner von Eden“, warum die Ellers Ecke nicht früher freigegeben werden konnte. Restbepflanzungen werden in den nächsten Tagen noch ausgeführt, im kommenden Frühjahr sollen die Blumen dann ihre ganze Pracht zeigen. Stadtplanerin Kathrin Hartwig hatte die Kosten ursprünglich mit 250.000 Euro beziffert. „Wir werden etwas darunter bleiben“, berichtete sie zur Freude der Anwesenden. Fördermittel konnten für die Neugestaltung entgegen erster Hoffnungen nicht akquiriert werden.
Anne Loth freute sich zudem, dass im Park Wipperfürths zweiter Wasserspender – ein weiterer steht bereits am Rathaus – installiert wurde.

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