LOKALMIX
„Ein absolutes Vorzeigeobjekt“
Waldbröl - Förderverein hat für die Außenanlage der Palliativstation am Kreiskrankenhaus 40.000 Euro für mehr Lebensqualität in die Hand genommen.
Von Karin Rechenberger
Ein geschützter Platz im Freien, Blumenbeete und ein großer Sonnenschirm: Die Sonnenterrasse der Palliativstation am Kreiskrankenhaus Waldbröl bietet den Patienten die Möglichkeit, die Natur in Ruhe und ungestört zu genießen. Mit einer umfangreichen Neugestaltung hat der Förderverein die Außenanlage weiter aufgewertet. Rund 40.000 Euro wurden dafür investiert, vollständig finanziert aus Spendengeldern.
Bei der Übergabe der Anlage waren sich die Anwesenden einig: Die Palliativstation ist etwas Besonderes. Klinikdirektor und Chefarzt Dr. Jörg Niehäuser-Saran bezeichnete die Anlage als „ein absolutes Vorzeigeobjekt“. Monika Höfer, erste Vorsitzende des Fördervereins, ging sogar noch einen Schritt weiter: „Wir haben die schönste Palliativstation in NRW“, sagte sie sichtlich stolz. Dabei betonte sie, dass neben der ansprechenden Umgebung vor allem die pflegerische und medizinische Leistung stimmen müsse.
Herzstück der neu gestalteten Außenanlage ist ein elektrisch bedienbarer Sonnenschirm mit einer Größe von sechs mal 4,50 Meter, der an den lichtdurchfluteten Bau mit Cabrio-Dach angeschlossen wurde. Ein Sichtschutz schützt die Privatsphäre der Patienten und ermöglicht es ihnen, die Natur zu genießen, ohne von der Straße aus beobachtet zu werden. Neu gestaltete Blumenbeete runden das Bild ab.
Die Sonnenterrasse mit Sichtschutz und großem Sonnenschirm sei bereits im Sommer gut angenommen worden, berichtete Christian Schneider, Betriebsstätten-Leiter der Technischen Abteilung in Waldbröl. Er hatte die Koordination der Arbeiten mit den beteiligten Handwerkern übernommen. Die Auswahl der Materialien lag beim Förderverein. Schneider dankte dem Verein für seine gute Unterstützung der Station.
Auch Klinikdirektor Dr. Jörg Niehäuser-Saran würdigte die Arbeit des Fördervereins, der sich seit vielen Jahren für die Belange der Palliativstation und ihrer Patienten einsetzt. Die medizinische und pflegerische Versorgung sowie das besondere Ambiente im Innen- und Außenbereich tragen dazu bei, den Patienten und ihren Familien in einer schwierigen Lebensphase eine möglichst angenehme Umgebung zu bieten.
Der Förderverein blickt im kommenden Jahr auf 30 Jahre Engagement zurück. In dieser Zeit wurden nach Angaben der ersten Vorsitzenden des Vereins bereits mehr als eine Million Euro für die Patienten und ihre Familien investiert, ausschließlich aus Spendengeldern. Die Neugestaltung der Sonnenterrasse ist ein weiteres Beispiel dafür, wie diese Unterstützung unmittelbar vor Ort ankommt.
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Einen besonders persönlichen Moment gab es bei der Übergabe einer Geldspende durch die Geschwister Karin und Henning Dax (Foto). Henning Dax berichtete, dass sich bereits sein Vater für den Förderverein engagiert habe. Diese Tradition wolle er fortführen. Auch seine Schwester Karin Dax betonte, dass die Spende ganz im Sinne ihrer Eltern sei, die beide an Krebs verstorben sind. Henning Dax überreichte einen Umschlag mit einer Geldspende an Friedhelm Kaiser, den Schatzmeister des Fördervereins.
Zur Vorstellung er neu gestalteten Außenanlage waren neben der Vorsitzenden Monika Höfer auch die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Oberärztin Dr. med. Inga Nilius, sowie Schatzmeister Friedhelm Kaiser anwesend. Das Krankenhaus wurde durch Klinikdirektor und Chefarzt Dr. Jörg Niehäuser-Saran, den leitenden Oberarzt Dr. med. Andreas Brandt und den technischen Betriebsleiter Christian Schneider vertreten.

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