LOKALMIX

Dächer voller Solarpaneele

krj; 10.07.2023, 13:45 Uhr
Fotos: Sparkasse Gummersbach --- Christian Alfas (v.li.), Frank Hoffmann, Frank Grebe und Axel Mücher auf den Dächern von Schroeder Valves.
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Dächer voller Solarpaneele

krj; 10.07.2023, 13:45 Uhr
Gummersbach – Das Unternehmen Schroeder Valves hat eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.

von Kathrin Roloff-Jamin

 

Klimaschutz, steigende Strompreise, eine eigene Energiequelle: Das sind die Hauptgründe, warum sich immer mehr Gewerbetreibende und die Industrie für erneuerbare Energien im Oberbergischen Kreis entscheiden. Dazu gehört nun auch Schroeder Valves, ein 1889 gegründetes Familienunternehmen, das Pumpenschutzarmaturen herstellt. Mit Unterstützung der Sparkasse Gummersbach und der Deutschen Leasing wurde nun eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.

 

[Auf den Dächern des Unternehmens Schroeder Valves wurden 1.390 Module installiert.]

 

Auf über 4.800 Quadratmeter sind Solarpaneele angebracht worden, die sich fast komplett auf die Dachfläche des Produktions- und Bürokomplexes am Standort in Gummersbach-Windhagen erstrecken. Künftig sollen die 1.390 Module rund 521.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, aber auch jährlich rund 250 Tonnen Kohlendioxid einsparen. „Die Investition in erneuerbare Energien ist ein wichtiger Schritt für uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Produktion“, so Axel Mücher, geschäftsführender Gesellschafter von Schroeder Valves.

 

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Am Wochenende nutzten der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gummersbach, Frank Grebe, sowie der Abteilungsleiter für Firmenkunden, Christian Alfas, den Vorort-Termin, um sich das Ergebnis anzuschauen. „Durch die Nutzung von Solarenergie können nicht nur die Betriebskosten gesenkt werden, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden“, sagt Alfas. „Ökologische Nachhaltigkeit ist eine zentrale Herausforderung unserer Wirtschaft. Wir sind stolz, unsere Unternehmen und Betriebe auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit individuellen Konzepten und Finanzierungslösungen zu unterstützen“, betonte der Sparkassen-Chef.

 

Die Kosten der Photovoltaikanlage belaufen sich auf rund 600.000 Euro netto, ohne Förderung. „Diese gibt es im gewerblichen Bereich nicht“, teilte Frank Hoffmann vom ausführenden Unternehmen G+H solar mit. Wenn es keine Lieferengpässe gebe, sei so eine Anlage in maximal fünf Wochen betriebsfähig. Der entstehende Strom könne direkt zum Betrieb elektrischer Geräte genutzt oder in Batterien gespeichert werden. „Nicht benötigte Energie wird an der Strombörse gehandelt, da es im gewerblichen Bereich keinen Direktvermarkter gibt“, so Hoffmann. Im nächsten Schritt plant das Unternehmen Schroeder Valves Ladeboxen für Mitarbeiter.

 

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