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Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Montag

Red; 27.04.2020, 19:45 Uhr
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Corona-Ticker: Die neuesten Entwicklungen am Montag

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Red; 27.04.2020, 19:45 Uhr
Oberberg - OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Drei neue Krankheitsfälle in Pflege- und Betreuungseinrichtungen (Montag, 19:50 Uhr)

 

Das „Haus am Park“ des Evangelischen Altenzentrums Johannesstift in Hückeswagen war in den vergangenen Wochen besonders von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Zwölf Mitarbeiter der Einrichtung und 16 Bewohner wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Leider verstarben zwei der positiv getesteten Bewohner, so der Oberbergische Kreis. Nach Bekanntwerden des ersten positiven SARS-CoV-2-Falls in der Einrichtung ordnete das Gesundheitsamt des Kreises eine sogenannte Kohorten-Isolation für das betroffenen „Haus am Park“ an. Die betroffenen Senioren wurden innerhalb ihres Wohnbereichs von den übrigen Bewohnern isoliert. Der Oberbergische Kreisstellte beiden Einrichtungen zusätzliche Schutzausrüstungen wie Atemmasken zur Verfügung.

 

„Ich freue mich, dass sich die Infektionen nicht noch weiter unter den Bewohnern in der Einrichtung ausgebreitet haben. Erfreulicherweise konnten die Quarantänemaßnahmen nun aufgehoben werden“, so Landrat Jochen Hagt nach der heutigen Sitzung des Krisenstabs des Oberbergischen Kreises. Für die Einrichtung habe die doppelte Quarantänezeit (bis zum 24. April) gegolten. Dies sei die übliche Vorgehensweise bei einem Ausbruchsgeschehen in einer Gemeinschaftseinrichtung, in der zwei oder mehr Personen betroffen seien. „Man vermeidet dadurch die unbemerkte Weiterverbreitung durch zu kurze Quarantänezeit innerhalb der Einrichtung. Außerdem wird das Personal noch zusätzlich vor Ablauf der Quarantäne getestet. Die Quarantäne wird nur aufgehoben, wenn die Tests negativ sind. Ziel ist es so unbemerkte Infektionsketten auszuschließen“, erklärt Landrat Jochen Hagt das Vorgehen.

 

Bei der Bewältigung der schwierigen Situation innerhalb der Einrichtung zogen alle Beteiligten an einem Strang. „Alle Akteure des Gesundheitswesens und die Einrichtung arbeiteten in enger Abstimmung zusammen, um die Situation bestmöglich im Sinne der Bewohner zu kontrollieren“, sagt Landrat Jochen Hagt. Die Mitarbeiter des „Haus am Park“ engagierten sich während der Quarantänephase in besonderem Maße. „Ich bin dankbar und glücklich, dass nun erst einmal die schlimmste Phase überwunden ist. Es war sehr deutlich zu spüren, dass man dort alles gegeben hat, um die Bewohner vor Gefahren zu schützen und dennoch das Leben so angenehm wie möglich zu machen“, sagt der Hückeswagener Bürgermeister Dietmar Persian.

 

Wie bereits berichtet, führt der Kreis präventive Coronavirus-Tests in Pflege- und Betreuungseinrichtungen  durch. Der Großteil der Einrichtungen wurde inzwischen besucht, beraten und das Personal vorsorglich auf das Coronavirus getestet. Auch Bewohner mit Erkrankungssymptomen wurden vorsorglich getestet. Bei den Tests der vergangenen Tage wurden weitere SARS-CoV-2-Fälle beim Personal dreier Einrichtungen nachgewiesen. Eine Mitarbeiterin des Haus am Konradsberg in Wiehl und des HBW Hauses für Menschen mit Behinderung Wiehl wurden positiv getestet. Auch eine Mitarbeiterin des Engelsstifts in Nümbrecht hat das Virus. Das Gesundheitsamt führt in allen Fällen die sogenannte Umgebungsuntersuchung durch und ermittelt die Kontaktpersonen der Betroffenen. Die notwendigen Isolationsmaßnahmen wurden abgestimmt. In den Einrichtungen wurden die Bewohner sowie das Personal der Bereiche, in denen die Mitarbeiterinnen zuletzt tätig waren, vorsorglich einem Test unterzogen. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

 

 

„Limo“ (Lindlar mobil) fährt wieder (Montag, 16:40 Uhr)

 

Nachdem im Elektrofahrzeug von „Lindlar mobil“ eine transparente Abtrennung zwischen den vorderen und den hinteren Sitzen angebracht wurde, wird der soziale Fahrdienst mit einem besonderen Hygienekonzept ab sofort wieder aufgenommen. Transportiert werden pro Fahrt ein Fahrgast auf den hinteren Sitzen beziehungsweise zwei, sofern sie unter einem Dach wohnen. Voraussetzung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Fahrer werden außerdem in Zeiten der potenziellen Infektion keine körperliche Assistenz anbieten, wie zum Beispiel Hilfe beim Ein- und Aussteigen und beim Anlegen des Sicherheitsgurtes sowie Unterstützen beim Gehen. Auch wird auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern geachtet. Die Koordinierung der Fahrten erfolgt wie gewohnt werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter Tel.: 02266/44 07 204.

 

 

Tafel Oberberg Süd nimmt Arbeit wieder auf (Montag, 13:05 Uhr)

 

Die Tafel Oberberg Süd wird ihre Arbeit ab nächster Woche wieder aufnehmen. Supermärkte haben signalisiert, dass Ware abgeholt werden kann. Viele private Helfer und Organisationen haben ebenfalls ihre Hilfe angeboten. Ältere Tafelnutzer für Waldbröl und Reichshof sind informiert worden, dass sie einen Lieferservice in Anspruch nehmen können. Auch in den Außenstellen Wiehl (ab 4. Mai), Nümbrecht (ab 7. Mai) und Morsbach (ab 7. Mai) gibt es einen kompletten Lieferservice. Die Tafelnutzer werden über die genauen Zeiten persönlich informiert.

 

Neuaufnahmen können ab sofort nur noch in Waldbröl jeweils donnerstags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vorgenommen werden. Die Tafel hilft auch Familien, die kurzfristig in Not geraten sind. Hier ist eine telefonische Anmeldung erforderlich (Tel.: 02291/90 70 765, 10 bis 14 Uhr). Weitere finanzielle Unterstützung wird dringend benötigt, den die Fixkosten laufen in vollem Umfang weiter. Weitere Informationen unter www.tafel-oberbergsüd.de.

 

 

 

Absage der Jobmesse in Gummersbach (Montag, 12:35 Uhr)

 

Auch die für den 5. Juni in der Halle 32 in Gummersbach geplante Messe „Jobs in Oberberg“ fällt dem Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August zum Opfer. Die nächste Jobmesse ist für das kommende Jahr geplant.

 

 

Morsbach: Feierlichkeiten zum Gemeindejubiläum ins nächste Jahr verschoben (Montag, 12:20 Uhr)

 

Da aufgrund der Corona-Pandemie bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, muss die Gemeinde Morsbach ihr Festwochenende zum 1.125. Gemeindejubiläum und zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mit Milly-la-Forêt vom 12. bis 14. Juni absagen. Das gesamte Fest soll um ein Jahr auf das Fronleichnams-Wochenende 2021 (4. bis 6. Juni) verschoben werden. Die bereits erworbenen Karten für die 1.125-Party können gegen Bargeld bei der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden.

 

 

KG Närrische Oberberger: Veranstaltungen abgesagt (Montag, 11:45 Uhr)

 

Die für den 8. Mai geplante Jahreshauptversammlung der KG Närrische Oberberger aus Engelskirchen fällt aus und soll am 9. Oktober nachzuholen, sofern es die dann gültige Verfügungslage zulässt. Die KG-Wanderung (6. Juni) und das Juks- Fußballturnier der KG-Jugend (20. Juni) finden ebenfalls nicht statt.

 

 

Weiteres COVID-19-Todesopfer aus Oberberg (Montag, 11:40 Uhr)

 

Eine 83-jährige Frau aus Reichshof, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war, ist verstorben, teilte der Oberbergische Kreis mit. Sie hatte schwere Vorerkrankung und wurde unabhängig von der COVID-19-Erkrankung in einer Klinik außerhalb des Kreises behandelt. Die Frau ist das 13. Corona-Todesopfer aus dem Oberbergischen.

 

 

444 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Kreis (Montag, 10:35 Uhr)

 

Der Kreis hat heute mitgeteilt, dass es im Oberbergischen insgesamt 444 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle seit Beginn der Pandemie gibt. Allerdings basiert diese Angabe auf den Zahlen von Samstag, 25. April (0 Uhr). 317 Menschen wurden demnach gesund aus der angeordneten Quarantäne entlassen. 115 Personen sind positiv getestet. 21 Menschen werden stationär behandelt, davon müssen drei beatmet werden.  Die übrigen positiv getesteten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

 

Lage in Oberberg im Überblick (Stand: Samstag, 25. April/0 Uhr)

 

Fälle insgesamt: 444 (gestern: 439)

Aktuell positiv getestete Personen in angeordneter Quarantäne: 115

Genesene und aus Quarantäne entlassene Personen: 317

Verstorbene Personen: 12

Kontaktpersonen ersten Grades in angeordneter Quarantäne: 263

Personen in vorsorglicher häuslicher Isolation: 87

 

Aktuell bestätigte Fälle nach Kommunen

Bergneustadt: 8

Engelskirchen: 8

Gummersbach: 14

Hückeswagen: 25

Lindlar: 8

Marienheide: 4

Morsbach: 4

Nümbrecht: 2

Radevormwald: 7

Reichshof: 7

Waldbröl: 11

Wiehl: 6

Wipperfürth: 11

 

Weitere Informationen: obk.de/coronavirus

 

Verlauf des Infektionsgeschehens im Oberbergischen Kreis: obk.de/coronazahlen

 

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Bergische Wanderwoche 2020 abgesagt (Montag, 9:10 Uhr) 

 

„Das Bergische“, die Tourismusgesellschaft des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises und der bergischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises, hat die „Bergische Wanderwoche“ aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Eigentlich sollte die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr zum siebten Mal stattfinden, vom 21. Mai bis zum 7. Juni. In diesem Zeitraum hatten die örtlichen Wanderführer rund 120 Angebote gemeinsam mit der Gastronomie und den Freizeitbetrieben zusammengestellt. „Die Gesundheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns schweren Herzens zu dieser Absage durchgerungen, denn die „Bergische Wanderwoche“ ist unser größtes und erfolgreichstes Veranstaltungsformat, das in den letzten Jahren immer über 1.000 Besucher in die Region gelockt hat“, sagt Tobias Kelter, der Geschäftsführer von „Das Bergische“.

 

Wandern sei zwar erlaubt, aber die geführten Touren hätten jeweils eine Größe von 10 bis 25 Personen. Zurzeit gelten jedoch eine Kontaktsperre und ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen. „Ob bis zum Start der geplanten ‚Wanderwoche‘ die aktuellen Beschränkungen vielleicht aufgehoben sind, kann heute niemand beantworten, und auf unseren Wegen ist es bei Gruppenveranstaltungen auch oft schwierig, einen entsprechenden Mindestabstand einzuhalten“, so Kelter weiter. Natürlich sei es weiterhin erlaubt, unter Einhaltung der Abstandsregeln im Bergischen zu wandern. Man solle aber möglichst die bekannten Hotspots wie Altenberg oder die Talsperren meiden, rät Kelter. 

 

 

DAA- Physiotherapieschule: Tag der offenen Tür fällt aus (Montag, 9:05 Uhr)

 

Der für Mittwoch, 29 April, geplante Tag der offenen Tür in der Physiotherapieschule

Der DAA in Gummersbach findet aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt.

 

 

300 bunte Gesichtsmasken verschenkt (Montag, 9 Uhr)

 

Michael Enders, Vorsitzender des Leukämie- und Lymphomhilfe Selbsthilfeverbandes in NRW und Leiter der Selbsthilfegruppe Oberberg, hatte die Idee, Gesichtsmasken aus Stoff herzustellen. Kaum war Gedanke ausgesprochen, fanden sich fleißige helfende Hände, aus bunten Stoffen 300 Mund-Nase-Bedeckungen herzustellen, die nun kostenlos verteilt werden, die inzwischen aus bunten Stoffen genäht wurden. Zuvor hatte Enders bereits eine Gutscheinaktion für Menschen, die während der Corona-Zeit Hilfestellung benötigen, initiiert. Hier konnten Gutscheine im Gesamtwert von 1.500 € zur Verfügung gestellt werden.
 

 

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