LOKALMIX

Corona-Ticker: Erste Teststellen sollen ab nächsten Montag öffnen

lo; 10.03.2021, 16:25 Uhr
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Corona-Ticker: Erste Teststellen sollen ab nächsten Montag öffnen

lo; 10.03.2021, 16:25 Uhr
Oberberg - OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden (AKTUALISIERT).

Bundesschützenfest und weitere Veranstaltungen in Lindlar abgesagt (Mittwoch, 21:20 Uhr)

 

Sowohl der geschäftsführende Vorstand als auch der Gesamtvorstand des Schützenverein Lindlar haben sich in den vergangenen Wochen mehrfach mit der Frage auseinandergesetzt, ob Traditionsveranstaltungen in diesem Jahr stattfinden können. „Nach längeren Beratungen mit den örtlichen Behörden und dem Oberbergischen Schützenbund  sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns in der Pflicht sehen, jegliches gesundheitliches Risiko für unsere Mitglieder und Gäste zu vermeiden“, heißt es in einer Meldung des Vereins. Das geplante Bundesschützenfest des Oberbergischen Schützenbundes und die vereinseigene Veranstaltung werden jeweils auf das Jahr 2022 verschoben. Auch das Konzert der Band „De Räuber“ soll im kommenden Jahr nachgeholt werden. Zudem wurde das Weinfest abgesagt und wird nun am 11. und 12. Juni 2022 stattfinden. Auch die eigentlich im März geplante Mitgliederversammlung der Schützen ist auf den Herbst verlegt worden.

 

 

Erste Teststellen sollen ab Montag öffnen – Kreis wird Liste veröffentlichen (16:25 Uhr)

 

Ab nächsten Montag, 15. März, sollen erste Teststellen im Oberbergischen geöffnet werden. Die Kreisverwaltung setzt auf dezentrale Angebote in allen Kommunen und steht dazu mit medizinischen Einrichtungen, Apotheken und privaten Anbietern im Austausch. Nach der heutigen Sitzung des Krisenstabs berichtet Landrat Jochen Hagt: „Die Bereitschaft zur Unterstützung ist erfreulicherweise groß. Insbesondere freut mich, dass viele Apothekerinnen und Apotheker ihre Unterstützung zugesagt haben und das, obwohl sie sich bereits maßgeblich an der Aufbereitung der Impfstoffe im Impfzentrum beteiligen.“

 

Bisher haben 22 Apotheken aus allen oberbergischen Städten und Gemeinden ihr Interesse bekundet. Ebenso wollen sich einige Kliniken und ein Unternehmer mit Testbussen beteiligen. Weitere Gespräche mit interessierten Anbietern laufen. Die ersten Anträge für die Beauftragung als Teststelle sind heute bereits bei der Kreisverwaltung eingegangen. „Beauftragte Anbieter erhalten eine sogenannte Teststellennummer, um ihre Leistung abrechnen zu können“, so Hagt. Die Abrechnung der Kosten erfolgt durch die Kassenärztlichen Vereinigungen. Die Kosten trägt der Bund.

 

Die Kreisverwaltung veröffentlicht vor dem 15. März unter www.obk.de/teststellen eine Auflistung der zugelassenen Teststellen und näheren Angaben zum Ablauf vor Ort, wie zum Beispiel einer vorherigen Terminvereinbarung. Laut Hagt arbeite man derzeit an einer technischen Lösung, um die Terminierung und Durchführung der Tests kreisweit einheitlich abwickeln zu können. „Bei positivem Schnelltest muss das Ergebnis mit einem zusätzlichen PCR-Test abgesichert werden. Mir ist wichtig, dass die Anbindung an das Gesundheitsamt funktioniert und das Amt zuverlässig Kenntnis über positive Ergebnisse erhält“, betont der Landrat Hagt.

 

Anbieter, die als Teststelle im Kreisgebiet autorisiert werden möchten, können ihren Antrag bis zum 19. März 2021 an poct-meldung@obk.de richten. Die vom Ministerium festgelegten Mindestanforderungen müssen erfüllt werden.

 

 

28 neue Fälle - Gummersbach mit den meisten positiv Getesteten (Mittwoch, 14:25 Uhr)

 

Seit gestern wurden im Oberbergischen 28 neue Corona-Fälle gemeldet. Derzeit sind im Kreisgebiet 414 Personen positiv getestet. Die meisten Infektionen gibt es in Gummersbach (77) und Bergneustadt (76). 20 Fälle sind zwar vom Gesundheitsamt erfasst, aber noch keiner Kommune zugeordnet worden.

 

Bei 41,5 Prozent der aktuell positiv Getesteten wurde eine Virus-Variante nachgewiesen. Bei der letzten Mitteilung der Kreisverwaltung am Montag waren es lediglich 29,5 Prozent der aktiven Fälle (113 von 383). Stand heute (10. März) tragen 168 Oberberger die britische Mutante B.1.1.7 in sich, vier die südafrikanische Variante B.1.351.

 

44 Menschen werden stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt, fünf von ihnen müssen beatmet werden. Die Zahl der in angeordneter Quarantäne befindlichen Personen liegt heute bei 976 - das sind 104 mehr als am Dienstag. Die 7-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zu gestern von 119,1 auf 97,0.

 

Unter www.obk.de/corona-av gibt es die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen.

 

Die Lage im Kurzüberblick (Stand: Mittwoch, 10. März/0 Uhr)

(in Klammern: Veränderung zum Stand von Dienstag, 9. März/0 Uhr)

 

7-Tage-Inzidenz: 97,0 (-22,1)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.892 (+28)

Aktuell positiv getestet: 414 (+30)

Bereits genesen und aus Quarantäne entlassen*: 8.313 (-2)

Verstorben: 165 (=)

In angeordneter Quarantäne**: 976 (+104)

 

*Veränderung zum gestrigen Stand erklärt sich durch nachträglich dokumentierte Quarantäne-Verlängerungen

**umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne

 

Laborbestätigte Fälle in den Kommunen (in Klammern: gestrige Zahl)

Bergneustadt: 76 (74)

Engelskirchen: 41 (33)

Gummersbach: 77 (68)

Hückeswagen: 19 (19)

Lindlar: 16 (16)

Marienheide: 15 (15)

Morsbach: 5 (5)

Nümbrecht: 33 (29)

Radevormwald: 14 (12)

Reichshof: 23 (21)

Waldbröl: 28 (24)

Wiehl: 9 (9)

Wipperfürth: 38 (38)

 

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 20

 

Verlauf des Infektionsgeschehens: www.obk.de/coronazahlen

 

Weitere Informationen: www.obk.de/coronavirus

 

 

Kirchen: Online-Angebote werden verstärkt wahrgenommen (Mittwoch, 14:00 Uhr)

 

Mit einem Familiengottesdienst hat die Evangelische Kirchengemeinde Ründeroth den Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Es war der erste Präsenzgottesdienst seit Mitte Dezember. Gefeiert wurde unter strengen Schutzvorschriften: Der Gottesdienst dauerte weniger als 45 Minuten und nach der Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises, die bis zum 14. März verlängert wurde, war eine Person pro zehn Quadratmeter erlaubt. Alle Teilnehmer trugen medizinische oder FFP2-Masken.

Gemeindegesang ist nicht erlaubt, deshalb sangen der neue Kantor Achim Becker und Simone Polifka aus dem Young Voices-Chor einige Lieder.

 

Pfarrerin Ulrike Pietschmann leitete den Gottesdienst mit Musik und Texten des Weltgebetstagskomitees aus Vanuatu. Pfarrer Henning Strunk habe zum ersten Mal Menschen, die sich zum Gottesdienst anmelden wollten, abweisen müssen. „Das hat wehgetan.“ Deshalb überlegt die Gemeinde, künftig sonntags zwei Gottesdienste anzubieten. Die Kirchengemeinden im Kirchenkreis An der Agger gehen unterschiedlich mit der Corona-Situation um. Neben einigen Gemeinden, die Präsenzgottesdienste anbieten, gibt es viele Online-Angebote. Im Wohnzimmer-Gottesdienst der Kirchengemeinde Wiedenest waren es am Sonntag mehr als 60 Teilnehmer.

 

Der Kirchenkreis An der Agger und das Kreisdekanat Oberberg wieder ein Osterheft aufgelegt, das in einer Auflage von 55.000 Stück an die Haushalte verteilt wird. Eine Übersicht über die Gottesdienste gibt es auf www.ekagger.de.

 

 

Kostenlose Testungen: Kreise sollen Aufbau der Teststellen koordinieren (Mittwoch, 13:35 Uhr)

 

Unmittelbar nachdem die neue Bundes-Testverordnung mit den Anspruchs- und Abrechnungsgrundlagen für die kostenlosen Bürgertestungen veröffentlicht wurde, hat das NRW-Gesundheitsministerium mit einer Landesverordnung den organisatorischen und rechtlichen Rahmen für den weiteren Ausbau der Teststruktur geschaffen.

Die neue Coronateststruktur-Verordnung regelt, dass die Kreise und kreisfreien Städte den Aufbau und die Beauftragung weiterer Teststellen koordinieren. Diese können sowohl Apotheken, Zahnarztpraxen, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore, Tierarztpraxen, Rettungs- und Hilfsorganisationen und weitere Anbieter (z.B. Drogerien), die eine ordnungsgemäße Durchführung garantieren, sein.

Die interessierten Einrichtungen müssen sich bis zum 19. März bei den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern melden und versichern, dass sie die vom Ministerium festgelegten Mindeststandards erfüllen. Sie werden dann von den Gesundheitsämtern beauftragt und können umgehend, neben den seit gestern abrechnungsberechtigten, schon existierenden Teststellen und Arztpraxen, mit dem Angebot kostenloser Bürgertestungen beginnen.

Die Abrechnung der Kosten der Tests und der Testdurchführung erfolgt durch die Kassenärztlichen Vereinigungen. Die Kosten trägt der Bund. Alle Teststellen müssen dem Gesundheitsamt täglich die Zahl der vorgenommenen und der positiven Tests melden.

 

 

Wiehler Stadtbücherei öffnet eingeschränkt (Mittwoch, 12:35 Uhr)

 

Ab Montag, 15. März, steht die Stadtbücherei Wiehl wieder ihren Nutzerinnen und Nutzern offen. Aufgrund der Corona-Regeln sind allerdings Einschränkungen nötig. Dazu gehört die Begrenzung auf fünf Gäste, die sich zeitgleich in der Bücherei aufhalten dürfen. Kinder ab sechs Jahre zählen als eigenständige Person. Der Aufenthalt soll eine Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig, es gelten die normalen Öffnungszeiten. Einzuhalten sind die in der Stadtbücherei geltenden Hygienemaßnahmen. So müssen beim Betreten die Hände desinfiziert werden. Vorgeschrieben ist auch das Tragen einer medizinischen Maske bzw. FFP2-Maske.

 

Die Zweigstellen in Bielstein und Drabenderhöhe bleiben voraussichtlich bis zum 12. April geschlossen. Die entsprechenden Medien werden automatisch verlängert. Für die Hauptstelle gilt: Alle Medien, die vor dem 1. Januar 2021 ausgeliehen wurden, sind automatisch bis zum 26. März 2021 verlängert worden. „Click & Collect“ kann jetzt nicht mehr genutzt werden – eine Vorbestellung von Medien online oder telefonisch ist nicht möglich. Das Vorlesen für Kinder findet vorerst weiterhin nicht statt. Die Stadtbücherei Wiehl behält sich vor, je nach Infektionsgeschehen und Gesetzeslage die Öffnungsstrategie anzupassen.

 

 

OGS-Beiträge: Marienheide verzichtet auf Erhebung für Februar und März (Mittwoch, 10:45 Uhr)

 

Die Gemeinde Marienheide wird auch für Februar und März keine Beiträge für die Offene Ganztagsschule (OGS) erheben. Das für den Monat März bereits gezahlte Geld wird zurückerstattet, die Februar-Beiträge werden mit denen des Monats April verrechnet, so dass im April keine OGS-Beiträge eingezogen werden. Wie die Träger der an beiden Marienheider Grundschulen eingerichteten Betreuungsmaßnahme „Schule von acht bis eins“ mitgeteilt haben, werden diese die Beiträge für den Monat Februar ebenfalls aussetzen. Bei den März-Beiträgen wird ein Träger ebenso verfahren, der andere hat hierzu noch keine Entscheidung getroffen.

 

 

Inzidenzwert fällt unter 100 (Mittwoch, 8:30 Uhr)

 

Ist das die Trendwende? Die 7-Tage-Inzidenz (Zahl der laborbestätigten Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) in Oberberg sank laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) heute um 22,1 auf 97,0 und fiel damit wieder unter die 100er-Marke. Vor genau einer Woche lag der Wert bei 83,8. Nach Angaben des LZG wurden seit gestern 28 neue Corona-Fälle im Kreis registriert. Die durchschnittliche Wocheninzidenz in Nordrhein-Westfalen beträgt heute 65,3 – das ist im Vergleich zu Montag ein Minus von 0,6.

 

Im NRW-Ranking der Regionen mit den höchsten Inzidenzen rangiert der Oberbergische Kreis jetzt auf dem achten Platz. Insgesamt sechs Städte und Landkreise überschreiten den Wert von 100, in elf Gebietskörperschaften in Nordrhein-Westfalen ist die 7-Tage-Inzidenz niedriger als 50.

 

 

 

Kreis warnt vor voreiligem Hundekauf in Pandemie-Zeiten (Mittwoch, 8:30 Uhr)

 

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Hunden deutlich angestiegen. Hinsichtlich der hohen Nachfrage gibt es gehäufte Meldungen aus vielen Bundesländern, in denen Kleintransporter aus EU-Nachbarstaaten bei Kontrollen auffallen. Darin werden oftmals zu junge Hundewelpen ohne oder mit falschen Papieren nach Deutschland geschmuggelt.

 

Die Ordnungsdezernentin des Oberbergischen Kreises, Birgit Hähn, appelliert an alle Menschen, die sich einen Vierbeiner anschaffen möchten: „Bitte schauen Sie ganz genau hin. Unterstützen Sie nicht die Machenschaften der illegalen Händler, sondern wenden Sie sich unbedingt an einen seriösen Züchter – auch wenn es auf diese Weise vielleicht länger dauert, bis Sie einen Hund bekommen.“ Auch Tierheime geben zeitweise Rassehundewelpen ab.

 

Ein Kauf oder die Übergabe sollte nicht am Auto oder im eigenen Zuhause erfolgen, denn so kann das Muttertier nicht in Augenschein genommen werden. Der Amtsleiter des Veterinäramtes, Dr. Stefan Kohler, erklärt, dass Welpen aus dem EU-Ausland oder anderen Staaten nur nach Deutschland kommen dürfen, wenn sie über einen blauen EU-Heimtierausweis, einen Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung verfügen. Mit der Impfung ist das frühestens ab einem Alter von vier Monaten der Fall.

 

Der Bund hat auf die vielen Fälle von illegal eingeführten Heimtieren reagiert. Hunde und Katzen, die nicht die Einreisevoraussetzungen nach Deutschland erfüllt haben, müssen so lange in Quarantäne bleiben, bis sie über einen gültigen Tollwutschutz verfügen. Für die Isolierung wird das Tier zum Teil für mehrere Wochen auf Kosten des Besitzers in einer Einrichtung untergebracht.

 

 

Hier geht's zum Ticker von Dienstag, 9. März

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